Nahe an der Sensation
Handball NLB: Während 45 Minuten ist der TV Solothurn im Spitzenkampf gegen den RTV Basel das bessere Team. Dennoch müssen sich die Aarestädter am Ende knapp mit 20:22 geschlagen geben.
Enttäuscht verliessen die Solothurner nach dem Abpfiff das Spielfeld, blieben noch lange in der Halle sitzen und diskutierten mit Freunden und Familie. Wunden lecken war angesagt. Soeben ging der Spitzenkampf gegen den unangefochtenen Leader der NLB verloren. Und dies denkbar knapp mit 20:22, wobei der letzte Treffer für den RTV Basel quasi mit dem Schlusspfiff fiel. Davor hatte die Truppe von Trainer Marco Kurth, der selber nicht spielte, 60 Minuten wacker gekämpft. Mehr als das sogar, denn während 45 Minuten war Solothurn dem Gegner sowohl in der Offensive wie auch in der Deckung überlegen und schnupperte an der Sensation.
In der ersten Halbzeit spielte der TVS die Basler sogar regelrecht an die Wand. Zwar ging der RTV gleich mit dem ersten Angriff durch Topscorer Rares Jurca in Führung. Das Heimteam liess sich dadurch aber nicht beeindrucken und konnte umgehend ausgleichen und kurz darauf sogar die Führung an sich reissen. In der Folge spielten die beiden Mannschaften bis zu 18. Minute (6:6) auf Augenhöhe, dabei trumpfte vor allem Solothurn mit einer enorm starken Verteidigung auf.

