Dritter Sieg in Serie - Ferlach nun erster Verfolger von Handball Tirol
Seit der Auftaktniederlage in der Quali-Runde gegen die HSG Graz, gab der SC kelag Ferlach keine Punkte mehr ab. Siege über Sparkasse Schwaz Handball Tirol, den HC Bruck und nun gegen den HC LINZ AG folgten. Mit dem 31:29-Heimerfolg über die Oberösterreicher spielte sich Ferlach zudem auf Platz zwei vor, ist nun erster Verfolger von Tabellenführer Handball Tirol.
Die beiden stärksten Torschützen der Partie, Aleksandr Semikov und Srdjan Predragovic, eröffneten das Torspektakel zwischen dem SC kelag Ferlach und dem HC LINZ AG. In der 14. Spielminute konnten sich die Gäste erstmals mit zwei Toren absetzen, doch der Vorsprung sollte nicht lange halten. Kurz darauf sorgten Marek Pales und Aleksandr Semikov für den Ausgleich. Die Linzer konnten zwar weiter vorlegen, sich sogar nochmals mit zwei Toren absetzen, aber Ferlach blieb immer dran, ließ sich nicht abschütteln.
Der Kampfgeist der Gastgeber sollte sich bis zur Pause auszahlen. Izudin Mujanovic gelang kurz vor der Halbzeitsirene das 14:14, ein technischer Fehler der Linzer brachte Ferlach erneut in Ballbesitz und Semikov sorgte noch für die 15:14-Halbzeitführung.
Nach Seitenwechsel legten die Kärntner nach, konnten sich endlich erstmals selbst vor Heimpublikum mit zwei Toren absetzen. Nun war der HC LINZ AG in der Rolle des Jägers und löste diese Aufgabe bravourös. Wie zuvor die Kärntner, ließen sich auch die Oberösterreicher nicht abschütteln, kamen in der 41. Minute zum verdienten 21:21 Ausgleich.
Überhaupt wusste Linz das Momentum in dieser Phase für sich zu nutzen. Nenad Mijailovic im Tor der Gäste hielt sieben Würfe hintereinander und mit einem 5:0-Lauf machte man aus dem 19:21-Rückstand eine 24:21-Führung. Trainer Ivan Vajdl nahm selbstverständlich ein Timeout und das zur genau rechten Zeit. Rasch konnte man zumindest ein Tor aufholen und sich immer wieder bis auf ein Tor heranspielen.
Die Schlussminuten hatten es dann auch nochmals in sich. 27:25 für den HC LINZ AG, doch über drei Minuten lang brachte man den Ball nicht im Tor der Kärntner unter. Die Gastgeber ihrerseits nutzten jede sich ergebende Chance, Dean Pomorisac, Adonis Martinez-Gonzalez und Izudin Mujanovic brachten Ferlach mit 28:27 in Führung.
Die Halle stand Kopf, niemanden hielt es mehr auf seinem Sitz. Mit vereinten Kräften peitschte man Ferlach nach vorne. Per Siebenmeter stellte Aleksandr Semikov nach 58:59 Minuten auf 30:29, erhielt aber nur zwei Sekunden später eine Zweiminutenstrafe. Linz setzte alles auf eine Karte, nachdem bereits zuvor Srdjan Predragovic für zwei Minuten hinausgestellt wurde, nahm den Torwart heraus um so eine Überzahlsituation herzustellen. Izudin Mujanovic schnappte sich jedoch in der Deckung den Ball und sorgte mit dem 31:29 ins leere Linzer Tor vier Sekunden vor der Schlusssirene endgültig für die Entscheidung.
Der SC kelag Ferlach schließt die Hinrunde der Quali-Runde damit mit drei Siegen und lediglich einer Niederlage ab, spielte sich bis auf Platz zwei nach vorne.
Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: "Unterm Strich waren das zwei ganz, ganz wichtige Punkte für uns. Damit konnten wir Linz in der Tabelle überholen und blicken zuversichtlich in die Rückrunde."
Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Sehr schade! Wir haben es in beiden Halbzeiten trotz zahlreicher Chancen verabsäumt, den Sack zuzumachen. Anstatt die jeweilige Dreitoreführung auszubauen, haben wir die Kärntner immer wieder herankommen lassen. Trotz einer tollen Torhüterleistung von Nenad Mijailovic in der zweiten Halbzeit haben wir in der Schlussphase Nerven gezeigt und auch die letzte Chance auf zumindest ein Unentschieden nicht genutzt. Schade wie gesagt, wir hätten uns aus den zwei letzten Partien zumindest einen Sieg erwartet. Jetzt müssen wir uns in den kommenden Heimspielen beweisen!“
4. Spieltag Quali-Runde in der Saison 2017/2018
SC kelag Ferlach vs. HC LINZ AG 31:29 (15:14)
Samstag, 03. März 2018, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Aleksandr Semikov (10), Izudin Mujanovic (8), Dean Pomorisac (7), Marek Pales (3), Janez Gams (2), Adonis Gonzalez-Martinez (1)
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (13), Matevz Cemas (7), Antonio Juric (2), Klemens Kainmüller (2), Alen Bajgoric (2), Christian Kislinger (1), Gojko Vuckovic (1), Dominik Ascherbauer (1)
Die beiden stärksten Torschützen der Partie, Aleksandr Semikov und Srdjan Predragovic, eröffneten das Torspektakel zwischen dem SC kelag Ferlach und dem HC LINZ AG. In der 14. Spielminute konnten sich die Gäste erstmals mit zwei Toren absetzen, doch der Vorsprung sollte nicht lange halten. Kurz darauf sorgten Marek Pales und Aleksandr Semikov für den Ausgleich. Die Linzer konnten zwar weiter vorlegen, sich sogar nochmals mit zwei Toren absetzen, aber Ferlach blieb immer dran, ließ sich nicht abschütteln.
Der Kampfgeist der Gastgeber sollte sich bis zur Pause auszahlen. Izudin Mujanovic gelang kurz vor der Halbzeitsirene das 14:14, ein technischer Fehler der Linzer brachte Ferlach erneut in Ballbesitz und Semikov sorgte noch für die 15:14-Halbzeitführung.
Nach Seitenwechsel legten die Kärntner nach, konnten sich endlich erstmals selbst vor Heimpublikum mit zwei Toren absetzen. Nun war der HC LINZ AG in der Rolle des Jägers und löste diese Aufgabe bravourös. Wie zuvor die Kärntner, ließen sich auch die Oberösterreicher nicht abschütteln, kamen in der 41. Minute zum verdienten 21:21 Ausgleich.
Überhaupt wusste Linz das Momentum in dieser Phase für sich zu nutzen. Nenad Mijailovic im Tor der Gäste hielt sieben Würfe hintereinander und mit einem 5:0-Lauf machte man aus dem 19:21-Rückstand eine 24:21-Führung. Trainer Ivan Vajdl nahm selbstverständlich ein Timeout und das zur genau rechten Zeit. Rasch konnte man zumindest ein Tor aufholen und sich immer wieder bis auf ein Tor heranspielen.
Die Schlussminuten hatten es dann auch nochmals in sich. 27:25 für den HC LINZ AG, doch über drei Minuten lang brachte man den Ball nicht im Tor der Kärntner unter. Die Gastgeber ihrerseits nutzten jede sich ergebende Chance, Dean Pomorisac, Adonis Martinez-Gonzalez und Izudin Mujanovic brachten Ferlach mit 28:27 in Führung.
Die Halle stand Kopf, niemanden hielt es mehr auf seinem Sitz. Mit vereinten Kräften peitschte man Ferlach nach vorne. Per Siebenmeter stellte Aleksandr Semikov nach 58:59 Minuten auf 30:29, erhielt aber nur zwei Sekunden später eine Zweiminutenstrafe. Linz setzte alles auf eine Karte, nachdem bereits zuvor Srdjan Predragovic für zwei Minuten hinausgestellt wurde, nahm den Torwart heraus um so eine Überzahlsituation herzustellen. Izudin Mujanovic schnappte sich jedoch in der Deckung den Ball und sorgte mit dem 31:29 ins leere Linzer Tor vier Sekunden vor der Schlusssirene endgültig für die Entscheidung.
Der SC kelag Ferlach schließt die Hinrunde der Quali-Runde damit mit drei Siegen und lediglich einer Niederlage ab, spielte sich bis auf Platz zwei nach vorne.
Walter Perkounig, Obmann SC kelag Ferlach: "Unterm Strich waren das zwei ganz, ganz wichtige Punkte für uns. Damit konnten wir Linz in der Tabelle überholen und blicken zuversichtlich in die Rückrunde."
Manuel Gierlinger, Trainer HC LINZ AG: „Sehr schade! Wir haben es in beiden Halbzeiten trotz zahlreicher Chancen verabsäumt, den Sack zuzumachen. Anstatt die jeweilige Dreitoreführung auszubauen, haben wir die Kärntner immer wieder herankommen lassen. Trotz einer tollen Torhüterleistung von Nenad Mijailovic in der zweiten Halbzeit haben wir in der Schlussphase Nerven gezeigt und auch die letzte Chance auf zumindest ein Unentschieden nicht genutzt. Schade wie gesagt, wir hätten uns aus den zwei letzten Partien zumindest einen Sieg erwartet. Jetzt müssen wir uns in den kommenden Heimspielen beweisen!“
4. Spieltag Quali-Runde in der Saison 2017/2018
SC kelag Ferlach vs. HC LINZ AG 31:29 (15:14)
Samstag, 03. März 2018, 19:00 Uhr
Spielprotokoll
Werfer SC kelag Ferlach: Aleksandr Semikov (10), Izudin Mujanovic (8), Dean Pomorisac (7), Marek Pales (3), Janez Gams (2), Adonis Gonzalez-Martinez (1)
Werfer HC LINZ AG: Srdjan Predragovic (13), Matevz Cemas (7), Antonio Juric (2), Klemens Kainmüller (2), Alen Bajgoric (2), Christian Kislinger (1), Gojko Vuckovic (1), Dominik Ascherbauer (1)

