Mit Ach und Krach gewonnen
Handball NLB: Gegen das Schlusslicht BSV Stans legte der TV Solothurn furios los. Dennoch mussten sich die Gäste beim 24:22-Erfolg die zwei Punkte am Ende erzittern. Damit wurde die Pflicht erledigt, geglänzt hat der TVS dabei aber keineswegs.
Es war ein regelrechtes Startfurioso, das der TV Solothurn in den ersten Minuten der Partie auf den Platz zauberte. Nach dem Anspiel durch Stans und der ersten von vielen Paraden von TVS-Hüter Rados Dukanovic übernahmen die Aarestädter sofort das Spieldiktat. Zwar konnte das Heimteam mittels Penalty den Solothurner Führungstreffer zum 1:0 noch ausgleichen. Danach ging bei den Innerschweizern aber gar nichts mehr. In den folgenden acht Minuten gelang ihnen kein einziges Tor mehr, zu stark präsentierte sich der Solothurner Abwehrwall. Die Kurth-Truppe hingegen dominierte Spiel und Gegner fast nach Belieben und schraubte das Skore im gleichen Zeitraum auf 8:1 hoch. Nach weiteren vier Minuten, in denen man dem Gegner wieder nur einen Treffer zugestand, stand es sogar 11:2 für den TV Solothurn (14. Minute).
Torhüterwechsel bringt Stans zurück ins Spiel
Obwohl noch ganze 45 Minuten zu spielen waren, schien das Spiel zu diesem Zeitpunkt schon fast entschieden. Das dachten sich vermutlich auch die Solothurner, anders ist der deutliche Leistungsabfall gegen Ende der ersten Hälfte nicht zu erklären. War zu Beginn der Partie noch jeder Schuss ein Treffer, geriet der TVS-Angriffsmotor mit zunehmender Spieldauer immer mehr ins Stocken.

