Arbeloa: „Seit Abpfiff haben wir schon Lust auf die Allianz Arena“
Real Madrid: ÁLVARO ARBELOA über …
… den 31. LaLiga-Spieltag gegen den FC Girona (Freitag, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker und bei DAZN) und die Lage im Meisterschaftskampf: „Wir haben Lust, wieder die Stirn zu bieten, wissen, dass wir nicht nur drei Punkte holen, sondern auch ein großartiges Spiel als Mannschaft machen müssen. Wir haben große Lust, sind uns bewusst, dass jede Partie für uns sehr wichtig ist. Wenn wir vorher wenig Spielraum für Fehler hatten, dann ist dieser jetzt noch geringer. Wir sind darauf aus, jedes Spiel zu gewinnen. Solange wir Chancen haben, werden wir weiterhin kämpfen. Wenn wir keine Chancen mehr haben, werden wir ebenfalls weiterhin kämpfen. Das ändert sich nicht, weil wir wissen, was wir repräsentieren, welches Wappen wir auf der Brust tragen, was für einen Anspruch das mit sich bringt. Wir sind bereit, uns dem zu stellen.“
… den Spagat zwischen Liga und Champions League, auch mit Blick auf die Rotation: „Ich will morgen rausgehen, um zu gewinnen. Trotz des Ergebnisses habe ich auch auf Mallorca die bestmögliche Mannschaft aufgeboten. Seitdem ich hier bin, denke ich nicht an Rotationen, an das übernächste Spiel. Das wichtigste Spiel, das ich als Trainer habe, ist das morgige. Ich werde eine Mannschaft aufbieten, die dem gerecht wird. Wir sind nicht zum Proben hier. Es ist klar, dass wir alle große Lust auf das Spiel in München haben. Seitdem der Schiedsrichter abgepfiffen hat, haben wir schon Lust auf die Allianz Arena, um zu schauen, wozu wir fähig sind. Real Madrid hat seine Geschichte darauf aufgebaut, große Herausforderungen zu überwinden, so wie es am Mittwoch eine wird. Aber vorher müssen wir uns auf das morgige Spiel konzentrieren, das wiederhole ich gegenüber den Spielern gerade oft. Das Spiel am Mittwoch beginnt morgen. Wir müssen ein gutes Spiel machen, uns sehr reinhängen. Danach haben wir genug Zeit, um uns zu erholen.“
… Startelf-Einsätze von Jude Bellingham, Éder Militão und Ferland Mendy: „Sowohl Militão als auch Jude werden in der Startelf stehen. Ferland kann mit Sicherheit auf seine Minuten kommen.“
… Militão: „Ich habe es zuletzt schon gesagt: Wenn Militão in guter Verfassung ist, ist er mit Sicherheit der beste Innenverteidiger der Welt. Körperlich ist er sehr, sehr dominant, er kann viel Raum verteidigen. Das ist bei Real Madrid sehr wichtig. In der Luft ist er sehr stark, bei Standards hilft er uns. Er ist sehr gut im Spielaufbau, sehr komplett. Für mich ist es ein Privileg, so einen Spieler zu haben.“
… Motivationsprobleme bei einem Spiel wie dem gegen Girona: „Nein, die Spieler sind die Ersten, die morgen spielen wollen – mehr als ich. Sie haben große Lust, denn jeder Spieler von Real Madrid will schon am nächsten Tag spielen, wenn man es trotz einer großartigen Leistung und vielen Chancen nicht geschafft hat, eine Partie zu gewinnen. Ich habe mit vielen von ihnen gesprochen, sie sind alle bereit und haben Lust auf das morgige Spiel.“
… Kylian Mbappé, der nach seiner Aussage gegen den FC Bayern München ein echter Mbappé war: „Ich will Spieler haben, die jeden Tag Spieler von Real Madrid sein wollen. Es ist klar, dass man nicht jeden Tag ein Viertelfinale der Champions League absolvieren kann, auch nicht Spiele, in denen deine Motivation sehr hoch ist. In diesen Momenten kommt der Anspruch an dich selbst zum Vorschein. Wenn man jeden Tag die beste Version von sich sein will, dann geht das über das Talent hinaus. Es geht dann um Einstellung, Anstrengung und Lust. Ich denke, das ist das, was wir von Spielern von Real Madrid brauchen: Dass sie gegen Girona spüren, dass sie brillieren, ein großes Spiel machen müssen – unabhängig davon, ob es eines von 31 Spielen in LaLiga ist. Als wäre es ein Viertelfinale. Das brauchen wir von unseren Spielern, auch wenn das natürlich nicht einfach ist.“
… die Annahme, dass er bei manchen manchmal Lust und Einsatz vermisst hat: „Nein, absolut nicht. Für mich als Trainer ist das sehr wichtig. Ich bin keiner, der hierher kommt und viel darüber redet, was ich von meinen Spielern verlange. Es ist im Leben wichtig, eine gute Einstellung zu haben, sich sehr anzustrengen. Das Talent meiner Spieler ist vorhanden. Viele gehören zu den besten Spielern der Welt. Um Spiele zu gewinnen, reicht das Talent aber nicht aus. Kann sein, dass es manchmal schon so ist, aber wir brauchen noch mehr als Talent, wenn wir konstant in unseren Leistungen sein wollen.“
… Vinícius Júnior und die Pfiffe aus dem eigenen Anhang: „Ihr wisst schon, was ich über Vinícius Júnior denke, was er für mich als Trainer und als Madridista bedeutet. Die Pfiffe gehören zum Anspruch dieser Fans dazu, das erscheint mir normal und natürlich. Das ist Real Madrid. Der Anspruch ist maximal hoch, das wissen wir. Wenn wir etwas spüren, dann ist es die Unterstützung unserer Fans. Wir können nach der Stimmung in den vergangenen Spielen nicht mehr verlangen.“
… Eduardo Camavinga, der in München wegen der Gelbsperre von Aurélien Tchouaméni als Sechser gebraucht wird: „Camavinga hat unter mir bisher ziemlich viel gespielt, sogar mehr als im ersten Abschnitt der Saison. Er stand am vergangenen Wochenende in der Startelf, wird das auch morgen tun. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, nicht nur für mich, sondern für Real Madrid. Eduardo ist viele Jahre hier, hat schon oft gezeigt, was für eine Klasse er besitzt. Er genießt im Klub das vollste Vertrauen, natürlich auch von seinem Trainer. Er ist ein großartiger Spieler und wenn er das Gefühl hat, dass er der Mannschaft fußballerisch mehr geben kann und sollte, dann ist das gut. Denn das bedeutet, dass er sich selbst sehr fordert. Jeder Trainer wird von seinen Spielern andere Dinge fordern. Ich bin zufrieden mit den Leistungen, die er zeigt. Wir versuchen immer, Dinge zu verbessern, damit er versteht, was wir auf dem Platz von ihm wollen. Ich bin mir sicher, dass er nicht nur in diesem Abschnitt der Saison wichtig sein wird, sondern auch in der Zukunft.“
… die andere Schiedsrichterei in Spanien im Vergleich zu der in der Champions League: „Ich denke, ihr kennt alle meine Meinung zu dem, was über so viele Jahre im spanischen Fußball geschehen ist – und was manchmal weiterhin passiert. Meine Meinung werde ich nicht ändern. Es geht nicht darum, ob man dem Schiedsrichtersystem in Spanien vertraut oder nicht, sondern um das, was wir sehen. Es ist uns am Dienstag mit dem Tritt gegen Kylian Mbappé auch passiert. Wie so ein Einsteigen keine Rote Karte sein kann, ist schwierig zu verstehen. Es sind Dinge, die weiterhin passieren, selbst jetzt mit dem VAR, wo es doch schien, als würde er viel lösen. Im Fall des spanischen Fußballs erwarten wir noch eine Erklärung, das sollten wir geklärt bekommen. Es geht nämlich nicht nur um Real Madrid, es herrschen viele Zweifel rund um solche Entscheidungen. Wir sehen Beispiele, wo es in einer Woche Rote Karten sind und in der anderen der VAR mal eingreift und mal nicht.“
… die Beschwerden des FC Barcelona über einen nicht gegebenen Elfmeter in der Königsklasse gegen Atlético, nachdem Marc Pubill den Ball nach einem schon ausgeführten Abstoß mit der Hand berührte: „Ich will mich in diese Beurteilungen nicht einmischen. Wir haben gesehen, was am vergangenen Wochenende passiert ist. Ich habe meine Meinung und werde sie nicht ändern, weil ich es Woche für Woche sehe.“
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