Mbappé meldet sich im Knie-Wirbel zu Wort: „Das ist falsch“
Falsches Knie? Verrückte Meldung um Kylian Mbappé
BOSTON. Das linke Knie hatte ihm mehrere Wochen Probleme bereitet – und nicht das rechte. Dennoch soll es bei Real Madrid bereits im Dezember zu einem amateurhaften Fauxpas gekommen sein, indem die medizinische Abteilung bei einem MRT-Scan das falsche Knie von Kylian Mbappé genauer unter die Lupe genommen habe und zu dem Schluss kam, er könne weiterspielen, weil ja nichts festgestellt worden sei. Diese Meldung hatten am Dienstag durchaus seriöse Medienhäuser in Frankreich und Spanien hinausgegeben, darunter The Athletic.
Es würde teilweise auch besser erklären, warum die Vereinsführung kurz vor der Mitte Januar erfolgten Entlassung von Xabi Alonso plötzlich Veränderungen am ärztlichen Personal vornahm, Dr. Niko Mihić zurückholte. Getreu dem Motto: Wer die größte Galionsfigur des Kaders falsch behandelt, muss Konsequenzen spüren.
In das Bild passt ebenso, dass der 27-jährige Franzose die Beschwerden wochenlang mit sich herumschleppte, Anfang Januar erneut kurzzeitig fehlte, zuletzt sogar um die drei Wochen außen vor war – offiziell wegen einer Verstauchung im linken Knie. Bevor der Klub diese Diagnose bekanntgab, war Mbappé nach Paris gereist, um sich dort in Begleitung von Real-Medizinern die Meinung eines Knie-Spezialisten einzuholen.
„Vielleicht trage ich eine indirekte Verantwortung“
Jetzt hat sich der Angreifer selbst zu dem Wirbel um seine Knie geäußert. In einer Pressekonferenz im US-amerikanischen Boston, wo er am Donnerstag mit Frankreich auf Brasilien um seinen Ex-Coach Carlo Ancelotti und Vereinskollegen Vinícius Júnior trifft (21 Uhr), dementierte Mbappé die aktuelle Berichterstattung.
„Die Information, dass bei mir das falsche Knie untersucht wurde, ist falsch. Vielleicht trage ich eine gewisse indirekte Verantwortung, denn wenn man nicht kommuniziert, entstehen Gerüchte – das gehört zum Geschäft dazu. Mit dem Klub hatten wir immer eine ziemlich klare Kommunikation. Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase der Saison und ich wollte, dass das Team auch ohne mich weiter Spiele gewinnt – und das hat es getan, was sehr positiv ist. Als ich mich Anfang Januar verletzt habe, war ich nicht verfügbar, und viele dachten, ich sei die einzige Lösung für den Klub, aber das ist nicht so“, so Mbappé, der in den vergangenen beiden Partien jeweils per Einwechslung wieder mitgewirkt hat.
????️ Kylian Mbappé: “La INFORMACIÓN que dicen que me operaron la rodilla equivocada es FALSA, soy directamente responsable de esta situación porque cuando no comunicas lo que tienes, he dejado la puerta abierta a especulaciones y cada uno inventa.”
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— (fan) REAL MADRID FANS ???? (@AdriRM33) March 25, 2026
„Fühle mich gut, besonders mit meinen Knien“
Ob seine Version wiederum der Wahrheit entspricht, darf ebenso zumindest bezweifelt werden. In erster Linie dürfte der Top-Torjäger der Madrilenen in der Medienrunde einfach darum bemüht gewesen sein, der medialen Unruhe um seine Person den Wind aus den Segeln zu nehmen – zumal diese seinen Arbeitgeber auch längst in ein schlechtes Licht gerückt hat.
Mbappé weiter: „Ich war noch nie jemand – weder als Mensch noch als Spieler –, der mit Reue lebt. Ich schaue auf die Gegenwart und die unmittelbare Zukunft. Im Moment fühle ich mich gut, besonders mit meinen Knien, was für mich sehr wichtig ist. Zum Teil ist das auch meinem Klub zu verdanken, der gut auf meinen körperlichen Zustand geachtet hat. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein, einsatzbereit und in Top-Form.“
Kylian Mbappé: „Richtige Diagnose in Paris“
Übrigens hatte der Kapitän der „Équipe Tricolore“ schon am Montag, da noch auf französischem Boden, über seine körperliche Verfassung gesprochen. „Ich hatte das Glück, dass man mir in Paris die richtige Diagnose stellte und gemeinsam konnten wir den besten Plan ausarbeiten, um wieder mein Top-Niveau zu erreichen und am Ende der Saison bei Real Madrid und der Weltmeisterschaft in Form zu sein. Die Diagnose erhielt ich an einem konkreten Datum, das ich jetzt nicht offenlegen kann. Aber alles, was zuvor gesagt worden war, war völlig falsch. Ich habe diese Phase nicht auf die bestmögliche Weise erlebt, war nicht gerade der glücklichste Spieler der Welt“, meinte Mbappé, der damit für die kurz darauf erschienene Meldung durchaus Futter lieferte.
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