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2. Fußball-Bundesliga: Reese schürt Herthas Hoffnungsfunken: 5:2 in Düsseldorf

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Geht doch noch was für die Hertha im Aufstiegskampf? In Düsseldorf zeigen die Berliner ultra-effektiven Umschaltfußball. Sieggarant ist wieder einmal Fabian Reese.

Geburtstagskind Luca Schuler musste nach dem höchsten Saisonsieg der Hertha in der 2. Liga in den Spielerkreis. Seine Ansprache sorgte für reichlich Lacher - auch bei Fabian Reese. Der Kapitän und Topstar der Berliner hatte schon vor Schulers Tore-Schlusspunkt zwei Treffer zum 5:2 (4:1) bei Fortuna Düsseldorf beigesteuert und somit wieder einmal maßgeblichen Anteil, dass der Traum vom Bundesliga-Aufstieg ein ganz klein bisschen weitergeträumt werden kann. 

"Wir haben einen guten Matchplan gehabt", sagte Reese. Und: "Wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht". Laut Sky-Statistik machte noch nie ein Team vier Kontertore in der 2. Liga. Erstmals gewann die Hertha in dieser Saison noch ein Spiel nach Rückstand. All das macht Hoffnung auf ein Aufstiegswunder trotz Platz sechs. 

Rückstand bleibt konstant

In der Tabelle halten die Berliner mit weiter sieben Punkten Rückstand zu Relegationsplatz drei weiter Kontakt zur Spitzengruppe. Aber es bleibt ein vages Rechenspiel. Nach der Länderspielpause folgt für die Hertha am Karsamstag das brisante Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden. 

Die Triebkraft der Berliner ist, dass es auch danach nur noch gegen Mannschaften geht, die in der Tabelle teilweise deutlich schlechter postiert sind. Sieben Siege scheinen die Voraussetzung zu sein, für alle Denkmodelle Richtung Bundesliga.

Antwort auf frühes Gegentor

Der Start in Düsseldorf ging daneben. Nach der Fortuna-Führung durch ein Eigentor (4. Minute) von Linus Gechtner drehte die Hertha aber mit erstaunlich effektivem Umschaltspiel auf. Reese dreht die Partie mit seinem Doppelschlag (18./26.). Er bereitete auch den Treffer von Dawid Kownacki (44.) vor. Martin Winkler (45.+6) krönte die Überlegenheit der Gäste bereits im ersten Durchgang mit dem vierten Treffer. 

Nach der Pause verkürzte Cedric Itten (54.) noch einmal, ehe Schuler (90.+4) an seinem 27. Geburtstag mit dem fünften Berliner Tor den Schlusspunkt setzte. Wermutstropfen war die frühe Auswechslung von Marton Dardai. Der Verteidiger musste mit einer Kopfverletzung raus. Routinier Toni Leistner ersetzte den ungarischen Nationalspieler.

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