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Fußball-Bundesliga: Spektakel in Freiburg: Bayer-Frust vor der Hammer-Woche

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Leverkusen lässt im Breisgau wichtige Punkte für die Champions League liegen. In der wartet nun eine gewaltige Hürde. Gegen die Bayern geht's auch noch - allerdings ohne Edeltechniker Grimaldo.

Kasper Hjulmand hielt sich mit seinem Ärger nicht lange auf. "Wir sind enttäuscht", sagte der Trainer von Bayer Leverkusen nach dem spektakulären 3:3 (2:2) beim SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga, fügte aber auch gleich hinzu: "Für uns geht es weiter mit drei Spielen in sechs Tagen."

Und die haben es in sich: Am Mittwoch und darauffolgenden Dienstag stehen die Achtelfinal-Duelle mit dem FC Arsenal in der Champions League an, dazwischen geht es in der Liga gegen den FC Bayern München. Bayer hat zwei der aktuell besten Mannschaften Europas vor der Brust, da muss der Frust über die zwei verspielten Punkte in Freiburg schnell raus aus den Klamotten.

Grimaldo trifft - und kassiert Sperre

Auch bei Alejandro Grimaldo, der im Breisgau erst einen seiner gefürchteten Freistöße im linken Winkel versenkt, sich dann aber auch noch eine Gelbsperre eingehandelt hatte. Gegen die Bayern wird er fehlen. Entsprechend genervt zeigte sich der spanische Außenverteidiger von Schiedsrichter Benjamin Brand. Immerhin: In der Königsklasse gegen Arsenal ist der 30-Jährige dabei.

"Es wird nicht einfach. Aber wir haben eine Chance, zu Hause sind wir sehr stark", sagte Grimaldo schon mal mit Blick auf das Duell mit den Londonern, die mit acht Siegen durch die Ligaphase der Königsklasse marschiert waren. Und die - genau wie Bayers Defensivmann - absolute Standardspezialisten sind.

Rückschlag im Kampf um die Königsklasse

Apropos Königsklasse: Für die Ansprüche der Leverkusener war das Remis in Freiburg am Samstag zu wenig - und im Kampf um die erneute Teilnahme an Europas wichtigstem Vereinswettbewerb ein Rückschlag.

Drei Tage nach dem 1:0-Sieg im Nachholspiel beim Hamburger SV hatte die Werkself im Breisgau zweimal einen Rückstand ausgeglichen und die Partie zwischenzeitlich sogar vollends gedreht. In der Schlussphase wurde sie aber zu passiv - und durch das 3:3 von Matthias Ginter dafür bestraft. Der Rückstand auf den vierten Tabellenplatz beträgt damit weiter drei Punkte.

Kofane überzeugt als Schick-Vertreter

In den letzten 15, 20 Minuten habe sein Team "nur verteidigt" und "ohne Dominanz gespielt", monierte Trainer Hjulmand. Die Mannschaft sei etwas müde geworden, meinte Grimaldo. "Wir sind enttäuscht", meinte der fleißige Christian Kofane, der erneut getroffen hatte. "Aber es geht weiter."

Kofane hatte bei den von mehreren Ausfällen geplagten Leverkusenern wie schon gegen den HSV den angeschlagenen Torjäger Patrik Schick vertreten. Ob der Tscheche gegen Arsenal zurückkehrt? Ein paar frische Kräfte täten Bayer angesichts des bevorstehenden Hammer-Programms sicher gut.

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