Cristiano Ronaldo steigt als Investor bei spanischem Klub ein
Real Madrids Klub-Legende Cristiano Ronaldo sorgt für eine überraschende Neuerung in seinem Fußball-Kosmos: Der portugiesische Superstar hat 25 Prozent der Anteile am spanischen Zweitligisten UD Almería übernommen. Damit erweitert der 41-jährige Ausnahmestürmer sein Engagement im Profifußball deutlich und das nicht nur als aktiver Spieler, sondern erstmals auch als Mitentscheider eines Vereins, gegen den er selbst in sieben Duellen sieben Mal einnetzte.
Die Beteiligung am andalusischen Klub erwarb Ronaldo über seine Gesellschaft CR7 Sports Investments. Der genaue Kaufpreis wurde nicht öffentlich, doch der Deal gilt als wichtiger Schritt in Ronaldos langfristiger Vision, sich auch abseits des Spielfelds im Fußball zu engagieren. Laut Vereinsmitteilung sei es sein langjähriges Ziel, dem Sport außerhalb des Platzes etwas zurückzugeben. UD Almería spielt derzeit in der zweiten spanischen Liga (Tabellenplatz drei) und gilt sportlich sowie strukturell als Verein mit klarem Wachstumspotenzial. Für Ronaldo ist das nicht nur eine wirtschaftliche Beteiligung, sondern auch eine Möglichkeit, sein Fachwissen und seine Erfahrung in einem internationalen Fußballprojekt einzubringen.
Der Klub befindet sich seit einigen Jahren in saudischer Hand und Präsident Mohamed Al-Khereiji (42), der im Sommer 2025 auf den langjährigen Besitzer Turki Al-Sheikh folgte, begrüßte Ronaldos Einstieg ausdrücklich: Man sei „sehr erfreut, dass Cristiano sich für unseren Verein entschieden hat“, hieß es. Man schätze seine tiefe Kenntnis des spanischen Fußballs und das Potenzial, das Ronaldo für Almería sieht – sowohl für die erste Mannschaft als auch für die Nachwuchsarbeit. Mit diesem Schritt schließt Ronaldo eine neue Phase seiner außergewöhnlichen Karriere an. Nachdem er jahrelang als Goalgetter die Stadien der Welt elektrisierte, vor allem als Star bei Real Madrid, setzt er nun ein deutliches Zeichen als Investor im Fußballbusiness. Während der Portugiese weiterhin bei Al-Nassr spielt (Vertrag bis Sommer 2027) und sich auf die kommenden sportlichen Aufgaben vorbereitet, könnte dieser Eigentümerstatus ein erster Baustein für eine neue Rolle im globalen Fußball sein. Dabei scheint er übrigens in guter Gesellschaft zu sein, denn erst vor wenigen Tagen vermeldete Thibaut Courtois seinen Einstieg in den französischen Klub Le Mans FC, und ist damit nicht der erste Madrilene mit Klubbeteiligung.
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