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„Wenn ich Trainer wäre …“: Carvajal über Frust und Zukunft

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Carvajal steht Real nach Verletzung wieder zur Verfügung – Screenshot: YouTube/@RFEFutbol

Real Madrid: DANIEL CARVAJAL über …

… das Finale der Supercopa de España gegen den FC Barcelona (Sonntag, 20 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker, im Watchalong und im TV): „Morgen ist es für uns ein wichtiger Tag, ein weiteres Finale. Wir wollen die Supercopa mit nach Hause nehmen. Es ist immer ein bedeutender Moment, wenn man ein Finale gewinnt – erst recht gegen Barcelona. Beim Gegner wird man das gleiche denken. Wer morgen gewinnt, geht da gestärkt heraus. Wir müssen in den Strafräumen sehr durchschlagskräftig sein, das Spiel ähnlich angehen wie im Bernabéu.“

… die vielen skeptischen Final-Prognosen bei den Madridistas: „Sie sollen ein wenig zurückblicken. Wir haben auch in Jahren, in denen keiner etwas auf uns gesetzt hat, Wunderbares vollbracht, Champions-League-Titel gewonnen, andere bedeutende Titel gegen Gegner, die zum Favoriten erklärt worden waren. Wir fokussieren uns auf das morgige Spiel, wollen es so gut wie möglich machen, sind sehr motiviert und haben Lust, den Titel zu gewinnen.“

… ein mögliches Elfmeterschießen: „Wir haben das nicht geübt. Die Erfahrung der Schützen unserer Mannschaft ist groß. Sollte ich auf dem Platz stehen, dann würde ich gerne antreten.“

… die Chance für ihn, mit Titel-Rekordhalter Luka Modrić (28 Pokale) gleichzuziehen: „Es ist ein bedeutendes Ziel, dass ich mit Luka gleichziehe. Dann wären wir die beiden die Spieler mit den meisten Titeln in der Geschichte von Real Madrid. Das hat eine besondere persönliche Bedeutung.“

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… die schwankenden und oft enttäuschenden Leistungen während seiner Verletzungspause: „Die Mannschaft war im letzten Abschnitt des Jahres nicht in ihrer besten Verfassung. Wir wurden auch durch viele Ausfälle beeinträchtigt. Dann hast du nicht die Möglichkeit zur Rotation und weniger Energie. Ich denke, die Weihnachtspause hat uns gut getan.“

… Trainer Xabi Alonso: „Er macht auf mich einen gelassenen Eindruck mit seiner klaren Idee. Wenn man nicht die richtigen Ergebnisse holt, rumort es immer. Wir stehen voll und ganz hinter ihm. Das Vertrauensverhältnis zwischen Xabi und den Spielern beruht auf Gegenseitigkeit.

… Momente, in denen sich der eine oder andere Profi wie Vinícius Júnior bei dessen Clásico-Auswechslung oder Federico Valverde mit dessen Rechtsverteidiger-Abneigung zu viel gegenüber Alonso erlaubt haben: „Der Trainer kann seine Meinung haben. Wenn ich ehrlich bin: Wenn ich Trainer wäre und ein Spieler bei einer Auswechslung wütend werden würde, dann werde ich auch wütend. Fede kann seine Meinung abgeben, auch wenn ich natürlich verstehe, dass er es nicht mag, als Rechtsverteidiger zu spielen. Es ist keine Position, auf der er sich am wohlsten fühlt. Aber er geht jeden Mittwoch oder Sonntag raus und gibt alles für die Mannschaft – egal, auf welcher Position. Damit verbleibe ich und ich denke, der Trainer ebenfalls.“

… die Unruhe um Vinícius: „Viní ist ein sehr wichtiger Spieler für uns und weiß um seine Wichtigkeit, wenn er entscheidend ist. Ich denke, Viní wird morgen ein großartiges Spiel machen. Davon sind wir alle total überzeugt. Er hat den Wirbel oft mitbekommen, wenn er nicht getroffen hat oder er nicht seine beste Leistung zeigt. Es ist aber klar, dass Viní ein unglaublicher Spieler ist. Ich bin davon überzeugt, dass es morgen ein wichtiger und großer Tag für ihn wird.“

… Ablenkungen, auf die sich Vinícius im Spiel immer wieder einlässt: „Viní ist reif und Profi genug, um sich darauf nicht einzulassen. Ich weiß auch, dass es ihm gefällt, wenn der Gegner stichelt, weil er ebenfalls stichelt. Das ist ein Teil seines Spiels. Ich glaube, oft zieht er sich daran hoch. Es motiviert ihn umso mehr, ein besseres Spiel zu machen.“

… Kylian Mbappé, der zum Endspiel nachgereist ist: „Kylian ist für uns natürlich ein sehr wichtiger Spieler, der beste Stürmer, der auf der Welt existiert. Hoffentlich kann er morgen auf dem Platz stehen – wenn nicht von Anfang an, dann die Minuten, die drin sind, weil er entscheidend sein kann.“

… die Polemik rund um Lamine Yamal beim LaLiga-Clásico Ende Oktober: „Lamine ist ein junger Kerl, hatte vor dem Clásico nicht ganz so glückliche Aussagen getätigt. Aber mehr ist es nicht. Jeder versucht, seinen Klub zu verteidigen. Er ist ein toller Junge, morgen wünsche ich ihm natürlich nicht das Beste. Ich denke, man sollte dem keine höhere Bedeutung geben.“

… seinen Austausch mit Diego Simeone im Halbfinale: „Wir schätzen uns sehr, verteidigen unsere Klubs auf den Tod. Er hat mir seine Meinung gesagt, ich habe ihm meine gesagt. Wir sind nur auf das morgige Spiel fokussiert. Wichtig ist, dass wir im Finale stehen.“

… seine Zukunft vor dem Hintergrund des auslaufenden Vertrags: „Ich komme aus einer komplexen Phase, hatte eine gravierende Verletzung, musste mich erneut operieren lassen. Ich will wieder trainieren und spielen. Ich muss spielen und dann schauen, welche Form ich auf dem Platz zeigen kann. Es herrscht zwischen dem Klub und mir eine gegenseitige Wertschätzung. Wenn wir auf einer Linie sind, wird es kein Problem geben.“

… seine Verfassung: „Es war nicht einfach, denn bei der Operation mussten sechs, sieben Dinge am Knie wieder justiert werden. Es scheint jetzt, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Monaten in Top-Verfassung sein kann. Ich habe wichtige Ziele wie Titel mit Real Madrid und dann die Weltmeisterschaft im Sommer. Was die Verletzungen angeht, dazu habe ich in vorherigen Pressekonferenzen oder Interviews schon viel gesagt: ein Sommer mit einer Klub-WM, wenig Urlaub, Spiele alle drei Tage, mehr Spiele in der Champions League.“

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