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Das war der DFB Jugendfußball-Kongress 2025

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Am vergangenen Wochenende fand der erste Jugendfußball-Kongress des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main statt. Rund 220 Teilnehmende aus den 21 Landesverbänden, darunter aktive Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer und weitere Fachleute, trafen sich, um über zentrale Themen des Jugendfußballs zu diskutieren.

Im Fokus standen Fragen zur Identität des Jugendfußballs, zur Gestaltung des Spielbetriebs sowie zu Konzepten für den Freizeitfußball, die es ermöglichen sollen, Jugendliche langfristig an den Vereinsfußball zu binden.

Am DFB-Campus fand der erste Jugendfußball-Kongress statt. (Foto: Nico Florow/DFB)

Der Kongress wurde von DFB-Präsident Bernd Neuendorf eröffnet, der betonte: „Fußball muss sich moderner aufstellen, um auch in Zukunft attraktiv für junge Menschen zu sein.“ DFB-Direktor Hannes Wolf stellte anschließend in einer Rede die Vision des Verbandes für den Jugendbereich vor. Der Jugendfußball soll nicht nur als Talentschmiede dienen, sondern auch als Raum, in dem Spaß, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung im Vordergrund stehen.

Neben den klassischen Wettbewerbsformaten wurde auch der Freizeitfußball thematisiert. Hier ging es darum, wie Vereine durch lockere, weniger leistungsorientierte Angebote Jugendliche für den Sport gewinnen und langfristig binden können. In diesem Kontext wurde das „Freizeitfußball-Angebot“ als Schlüssel zur breiten Teilnahme am Sport hervorgehoben. Der DFB strebt an, dass jedes Kind – unabhängig von Leistungsniveau und Ambitionen – die Möglichkeit bekommt, sich im Fußball zu entfalten.

Hannes Wolf stellte die Vision des DFB vor. (Foto: Nico Florow/DFB)

„Meine Reise zum DFB-Campus in Frankfurt zum Jugendfußballkongress mit dem Bremer Fußball-Verband war eine großartige Erfahrung. Besonders spannend waren die neuen Inhalte und die innovativen Spielformen von Hannes Wolf. Insgesamt ein toller Austausch mit wertvollen Impulsen für die Zukunft des Jugendfußballs“, so Cem Kahvecioglu aus der Bremer Delegation.

Die Ergebnisse des Kongresses fließen nun in die weiteren Planungen des DFB ein und werden beim DFB-Bundesjugendtag im September 2025 weiterverfolgt. Dann sollen erste Pilotprojekte vorgestellt werden, die aus den Ideen und Konzepten des Kongresses hervorgehen. Die Landesverbände und Vereine werden dann die Möglichkeit haben, diese neuen Modelle in der Praxis zu testen und umzusetzen.

Die BFV-Delegation auf dem Jugend Fußball-Kongress: Maya Böttcher, Alicia Kiziltan, Nantke Penner, Cem Kahvecioglu, Valentin Donaubauer, Jurij Žigon, Sebastian Störer (v.li.). (Foto: BFV)

Für den BFV waren von Verbandsseite Nantke Penner (Vorsitzende des Frauen- und Mädchenausschusses) und Sebastian Störer (Referent Spielbetrieb) in Frankfurt dabei. Die Vereine wurden durch Maya Böttcher (TV Eiche Horn) und Cem Kahvecioglu (ESC Geestemünde) vertreten, und als Aktive waren Valentin Donaubauer (FC Union 60) und Alicia Kiziltan (TV Eiche Horn) dabei. Da er dem DFB-Jugendausschuss angehört, war daneben auch Jurij Žigon (Vorsitzender des Verbandsjugendausschusses) mit vor der Partie.

[vdo]

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