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Neue DT Swiss 1700 MTB Laufräder im Test: Update für die Klassiker von XC bis Enduro

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DT Swiss überarbeitet die legendäre 1700er-Serie grundlegend und möchte den Laufrad-Klassiker damit auf ein neues Level heben. Während die Serie bisher als Inbegriff für zuverlässige Aluminium-Laufräder galt, bricht die neue Generation mit dieser Tradition: Denn mit der XRC 1700 hält erstmals eine Carbon-Felge Einzug in das Segment. Mit spezifischen Anpassungen rüstet man die 1700er-Serie für aktuelle MTB-Ansprüche – darunter die DEG DF-Technologie zur Reduzierung des Pedalrückschlags sowie ein asymmetrisches Felgendesign für gleichmäßigere Speichenspannung. Wir haben für euch erste Testeindrücke sammeln können.

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DT Swiss 1700 MTB Laufräder: Infos und Preise

Die neue DT Swiss 1700er-Linie soll durch eine konsequente Ausrichtung auf den jeweiligen Einsatzzweck eine unkomplizierte und haltbare Option für Fans von Cross Country bis Enduro und E-MTB bieten. Ein gemeinsames Merkmal aller neuen Modelle ist das asymmetrische Felgendesign, welches für eine gleichmäßigere Speichenspannung und somit für einen stabileren Laufradaufbau sorgt. Zudem verfügen alle Varianten über eine Innenweite von 30 mm, was laut den Schweizern die ideale Basis für moderne Mountainbike-Reifen darstellt. Natürlich sind auch die Felgenprofile spezifisch für Vorder- und Hinterrad entwickelt worden, um die Balance zwischen Gewicht und Stabilität zu optimieren.

# Die beliebte DT Swiss 1700er-Serie hat eine Frischzellenkur bekommen – alle setzen auf ein asymmetrisches Felgendesign für gleichmäßigere Speichenspannung sowie eine 30 mm Innenweite.
# Die Laufräder umfassen den Einsatzbereich XC bis Enduro und decken dazu mit der HX-Variante auch die Bedürfnisse von E-MTBs ab.
# Vorder- und Hinterrad sind spezifisch ausgelegt, für eine bessere Balance zwischen Gewicht und Stabilität. Zudem ergibt sich so etwas mehr Komfort am Vorderrad.
Diashow: Neue DT Swiss 1700-Serie im Test: Update für die Klassiker von XC bis Enduro
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Preislich bewegen sich die vier 1700er-Varianten zwischen 749,80 € für XM und EX, 759,80 € für die HX und 1.299,80 € (UVP) für die carbonisierte XRC-Variante. Erhältlich ist die neue Laufrad-Palette ab sofort.

Im Detail

Während die Modelle für Trail, Enduro und E-MTB (HX-Modell) weiterhin auf verschweißte Aluminium-Felgen setzen, markiert das XRC 1700 Spline eine Premiere in der Serie. Es ist das erste 1700er-Modell mit einer Carbon-Felge. Für die per Hand aufgebauten MTB Laufräder werden DT Competition Race-Speichen und DT Squorx Pro Head-Nippel verwendet, was zu einem robusten Gesamtsystem verhelfen und damit auch härtester Gangart standhalten soll.

# Die XRC 1700 steht für den Cross Country und bekommt nun Carbonfelgen spendiert – dazu gibt es DT Competition-Race-Speichen und DT Squorx-Pro-Head-Nippel.

Neu für die 1700er-Serie (ausgenommen XRC-Modelle) ist die Integration der DF-Technologie (Anti-Pedal-Kickback-System) in die 350er-DEG-Naben – ein kompaktes System zur Reduzierung von Pedalrückschlag, das speziell für die Ratchet-DEG-Naben entwickelt wurde (hier geht’s zum DT Swiss DEG DF im Test: Das Anti-Pedalrückschlag-Upgrade). Das System bietet drei wählbare Stufen, um den Leerweg des Freilaufs individuell an den Fahrstil anzupassen: Während die 0°-Einstellung für maximalen Kraftschluss und direkte Beschleunigung sorgt, bietet die 10°-Option eine moderate Entkopplung. Für anspruchsvolle Enduro- oder Downhill-Trails ermöglicht die 20°-Stufe schließlich eine maximale Entkopplung des Antriebs vom Fahrwerk, wodurch die Hinterradfederung freier arbeiten kann und ruppigen Segmenten den Schrecken nehmen soll.

# Alle 1700er-Laufräder setzen auf die 350er-Nabe, welche, ausgenommen von XRC, auch mit dem DF-System versehen sind.
# Das Anti-Pedalrückschlag-System sorgt für spürbare Entkopplung des Antriebs vom Fahrwerk, was für bessere Federungs-Performance am Heck sorgt.

Während für die MTB-Modelle XM und EX drei Stufen (0°, 10°, 20°) zur Verfügung stehen, beschränkt sich das HX-Modell (E-MTB) auf zwei Stufen (0°, 10°). Zudem kann die Anpassung zwischen den unterschiedlichen Einrastwinkeln bei Bedarf sogar direkt am Trail und ohne Spezialwerkzeug vorgenommen werden. Das DF-System soll außerdem keinen Einfluss auf das Gewicht oder die Wartungsintensität der Nabe haben.

# Die Modelle XM und EX verfügen über eine dreistufige Einstellbarkeit des DF-Systems (0°, 10°, 20°) – das HX-Modell (E-MTB) beschränkt sich auf zwei Stufen (0°, 10°).
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Hier noch mal eine kurze Übersicht der aktuellen 1700er-Serie:

  • XRC 1700 Spline Erstes Modell der Serie mit Carbon-Felge samt 24 Speichen für XC-Einsätze, Fokus auf geringes Gewicht.
  • XM 1700 Spline Allrounder mit 28 Speichen und Aluminium-Felge für All-Mountain-Kategorie.
  • EX 1700 Classic Robustes Enduro-Laufrad mit 28/32 Speichen für maximale Haltbarkeit.
  • HX 1700 Spline Hybrid-Modell mit verstärkten Komponenten, speziell für E-MTBs.

Übersicht der DT Swiss 1700er-Serie

XRC 1700 Spline – Infos und Preise

Der XRC 1700 Spline Laufradsatz ist das leichteste Modell der Serie und richtet sich an Cross-Country-Fahrer. Durch die neu entwickelte Carbon-Felge, 24-Speichen-Aufbau und Ratchet SL-System wird gegenüber den 1700er-Geschwisterchen nochmals Gewicht eingespart. So ausgestattet mit einer 350er-Nabe samt Ratchet SL 54T-System bringt der Satz ein Gewicht von rund 1.410 g auf die Waage und ist ab 1.299,80 € erhältlich.

  • Laufradgröße 29″
  • Einsatzbereich Cross Country
  • Einbaumaße
    • Vorderrad: 15 x 110
    • Hinterrad: 12 x 148
  • Material Carbon
  • Speichen DT Competition Race, Straightpull
  • Speichenanzahl 24 (vorn) / 24 (hinten)
  • Naben DT 350 Straightpull mit 54T Ratchet SL
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Maximales Systemgewicht 120 kg
  • Freilauf SRAM XD /Shimano Microspline
  • Gewicht 1.410 g (Herstellerangabe)
  • www.dtswiss.com

Preis: ab 1.299,80 € (UVP) | Bikemarkt: DT Swiss XRC 1700 kaufen

# Der XRC 1700 Spline Laufradsatz, das leichteste Modell der Serie für den Cross-Country-Einsatz – neu entwickelte Carbon-Felge mit 24-Speichen-Aufbau und dem Ratchet SL-System – ca. 1.410 g ab 1.299,80 € (UVP).
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XM 1700 Spline – Infos und Preise

Für den All-Mountain-Einsatz steht der XM 1700 Spline-Laufradsatz. Hier setzt man auf eine asymmetrische Aluminium-Felge, welche die ideale Balance zwischen Gewicht und Haltbarkeit bieten soll. Zum Einsatz kommt hier die DT 350 DEG DF-Nabe mit 72 Zähnen, was einen Eingriffswinkel von 5° zur Folge hat. Das DF-Pedal-Kickback-System lässt sich werkzeuglos auf 0°, 10° und 20° einstellen. Das Gewicht, gemessen an einem 29-Zoll-Laufradsatz, liegt laut DT Swiss bei ca. 1881 Gramm. Ab 749,80 € (UVP) geht das Ganze über den Tresen.

  • Laufradgröße 29″ / 27,5″ / Mullet
  • Einsatzbereich All Mountain, Trail
  • Einbaumaße
    • Vorderrad: 15 x 110
    • Hinterrad: 12 x 148
  • Material Aluminium
  • Speichen DT Competition Race, Straightpull
  • Speichenanzahl 28 (vorn) / 28 (hinten)
  • Naben DT 350 Straightpull Ratchet DEG DF mit 72T
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Maximales Systemgewicht 130 kg
  • Freilauf SRAM XD /Shimano Microspline
  • Gewicht 1.881 g (Herstellerangabe)
  • www.dtswiss.com

Preis: ab 749,80 € (UVP) | Bikemarkt: DT Swiss XM 1700 kaufen

# Der XM 1700 Spline-Laufradsatz für den All Mountain-Einsatz – asymmetrische Alu-Felgen mit DT 350 DEG DF-Nabe samt 72 Zähnen, rund 1881 g, zu einem Preis ab 749,80 € (UVP).
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EX 1700 Spline – Infos und Preise

Die EX 1700 Classic-Variante richtet sich an Enduro-Fans, die ihren Fokus auf mehr Stabilität setzen. Im Gegensatz zu den anderen Modellen kommt hier die 350 DEG DF-Nabe mit 32 Speichenbohrungen am Heck zum Einsatz. Dazu gesellen sich J-Bend- statt Straight-Pull-Speichen, was dem Fokus auf Enduro-Einsatz und damit noch höherer Widerstandsfähigkeit geschuldet sein soll. Die asymmetrische Aluminium-Felge ist laut DT Swiss für härteste Belastungen ausgelegt. Für etwas mehr Flex und Grip werden auch an der EX-Variante 28 Speichen am Vorderrad verbaut. Das Mehr an Stabilität spiegelt sich auch im Gewicht wider, welches bei rund 2.010 Gramm für einen 29-Zoll-Aufbau liegt. Dafür gibt es ab sofort eine ASTM-5-Zertifizierung, was bedeutet, dass Komponenten dieser Kategorie auch offiziell in Bikeparks und auf Downhill-Strecken eingesetzt werden dürfen. Der Preis für die EX 1700 startet bei 749,80 € (UVP).

  • Laufradgröße 29″ / 27,5″ / Mullet
  • Einsatzbereich Enduro, Trail
  • Einbaumaße
      • Vorderrad: 15 × 110 | 20 × 110
      • Hinterrad: 12 × 148/157/148 slim/157 slim
  • Material Aluminium
  • Speichen DT Competition Race, J-Bend
  • Speichenanzahl 28 (vorn) / 32 (hinten)
  • Naben DT 350 Classic Ratchet DEG DF mit 72T
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Maximales Systemgewicht 130 kg
  • Freilauf SRAM XD /Shimano Microspline
  • Gewicht 2.010 g (Herstellerangabe)
  • www.dtswiss.com

Preis: ab 749,80 € (UVP) | Bikemarkt: DT Swiss EX 1700 kaufen

# Die EX 1700 Classic-Laufräder für Enduro bis Bikepark-Einsatz – mit 350 DEG DF-Nabe, 32 J-Bend-Speichen am Heck und ASTM-5-Zertifizierung startet die 1700er-Vollgasvariante bei 749,80 € (UVP).
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HX 1700 Spline – Infos und Preise

Die Modellvariante HX 1700 Spline wurde für den Einsatz an E-Mountainbikes entwickelt. Als Teil der Hybrid-Serie verfügt dieser Laufradsatz über verstärkte Naben und Hybrid-II-Speichen, um den hohen Drehmomenten eines aktuellen Performance E‑MTBs sowie dem höheren Systemgewicht standzuhalten. Hierzu soll auch das hybrid‑spezifische Ratchet-System mit 60 Zähnen auf Haltbarkeit optimiert worden sein. Auch die Aluminium-Felge ist speziell für diesen Einsatzbereich verstärkt worden. Bei einem Gewicht von rund 2.127 Gramm (29″) startet der Preis fürs Set bei 759,80 € (UVP).

  • Laufradgröße 29″ / 27,5″
  • Einsatzbereich Enduro, Trail
  • Einbaumaße
    • Vorderrad: 15 x 110
    • Hinterrad: 12 x 148
  • Material Aluminium
  • Speichen DT Hybrid II, Straightpull
  • Speichenanzahl 28 (vorn) / 28 (hinten)
  • Naben DT 350 Straightpull Ratchet DEG DF mit 60T
  • Maulweite Felge 30 mm
  • Maximales Systemgewicht 150 kg
  • Freilauf SRAM XD /Shimano Microspline
  • Gewicht 2.127 g (Herstellerangabe)
  • www.dtswiss.com

Preis: ab 759,80 € (UVP) | Bikemarkt: DT Swiss HX 1700 kaufen

# Der HX 1700 Spline für den Einsatz am E-MTB – die Hybrid-Serie setzt auf verstärkte Naben und Hybrid-II-Speichen, dazu kommt ein hybrid‑spezifisches Ratchet-System mit 60 Zähnen zum Einsatz. Die 2.127 g schweren Laufräder starten bei 759,80 € (UVP).
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Auf dem Trail

Um sich einen ersten Eindruck vom neuen DT Swiss Line-up zu machen, haben die Schweizer in den italienischen Ort Molini eingeladen. Ich folgte diesem Ruf und freute mich darauf, neben neuen Produkten auch endlich dieses sagenumwobene Örtchen rund 100 km entfernt von Finale Ligure kennenzulernen. Hier sollte es die Möglichkeit geben, die neuen Laufräder per Shuttlebetrieb und teils pedalierten Abschnitten zu testen.

Zur Verfügung standen eine vordefinierte Auswahl an Trails sowie Bikes der Marke Propain. Bella Italia zeigte sich zuerst kalt und nass, um innerhalb kürzester Zeit auf angenehm warm und sonnig umzuschalten. Da die Auswahl an Laufrädern samt Anti-Kickback-Einstellmöglichkeiten des DF-Systems fast schon überfordernd groß war, um sie sinnstiftend vergleichen bzw. testen zu können, entschied ich mich dazu, den Vergleich zu Beginn auf die neuen XM 1700 Spline und EX 1700 Classic zu fokussieren. Dank großer Propain-Testflotte wählte ich mit dem Tyee Trail einen angemessenen Untersatz dafür. Dennoch ist es keine leichte Aufgabe, die Eigenschaften eines Laufradsatzes zu erfahren, gerade wenn die Trail-Bedingungen auf den ersten Abfahrten eher als sketchy bezeichnet werden können.

# Das Presscamp in Molini beinhaltete neben neuen DT-Laufrädern auch Neuigkeiten von Schwalbe und Propain, welche aber erst später vorgestellt werden dürfen.
# So gab es für dieses Testcamp eine große Auswahl an Bikes, Reifen und natürlich Laufrädern zu bestaunen
# auch professioneller Tech-Support, wie der von World-Cup-Mechaniker Swen, war vor Ort anzutreffen.
# Ein absolutes Highlight waren die Trails in Molini – per Shuttle und Pedale durften wir eine kleine Auswahl unter die Laufräder nehmen. Ein absolutes Muss für mich, hier wiederherzukommen!

Unterschiede zwischen den beiden Modellen konnte ich zuerst am Heck feststellen, denn die 28 Speichen am Hinterrad des XM-Modells ergeben im Vergleich zum 32er-EX-Modell etwas mehr Flex, was sich primär in Anliegern bemerkbar macht oder bei hastigen Kurvenwechseln. Das EX-Laufrad erzeugt ein etwas steiferes und direkteres Gefühl am Heck. Das XM-Pendant verwindet sich ein klein wenig mehr, was weniger präzise ist, dafür etwas mehr den Untergrund filtert und einen Hauch mehr Grip generiert.

# Gar nicht so einfach, sich innerhalb von zwei Tagen eine erste Meinung zu MTB-Laufrädern zu verschaffen – vor allem auf unbekannten Trails …
# Die Testbedingungen wurden aber stündlich besser, was mir dabei half, mich auf das zu konzentrieren, was unter mir passierte.

Am Vorderrad ist es für mich schwieriger, einen klaren Unterschied zu spüren. Beide Laufräder bieten für mich eine gute Mischung aus Flex und Präzision. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass zu viele Vibrationen oder Schläge durchgereicht werden. Auch provozierte Einschläge, Durchschläge oder etwas zu optimistisch angefahrene Drops – resultierend in einem kompletten Fahrwerks-Durchschlag an Front und Heck – haben die Laufräder milde lächelnd weggesteckt.

Das DF-System ermöglicht eine einfache mechanische Anpassung des Pedalrückschlags direkt in der Nabe. Innerhalb des Testzeitraums habe ich alle drei Einstellungen getestet (0°, 10° und 20°). Während das 20°-Setting vor allem im Downhill-Bereich für eine maximale Entkopplung des Fahrwerks sorgt, kann der große Leerweg im technischen Uphill auch mal gewöhnungsbedürftig sein. Die 10°-Stufe erweist sich als idealer Allround-Kompromiss. Sie reduziert den Pedalrückschlag auf ein kaum wahrnehmbares Niveau, ohne den Antritt negativ zu beeinflussen.

# Vielleicht nicht als Empfehlung für den Hausgebrauch, aber grundsätzlich kann die Gradzahl des DF-Systems innerhalb einer Minute direkt am Trail angepasst werden.
# Für die Mischung aus Pedalierabschnitten und Abfahrten gefällt die 10°-Einstellung. Wer nur bergab bolzt, kann getrost die vollen 20° nutzen und die maximale Entkopplung genießen.

Zwar reichen zwei Testtage nicht aus, um unterschiedliche Laufradsätze ausführlich zu testen. Dennoch kann ich behaupten, dass die hier verglichenen Laufräder eine äußerst vernünftige Performance abgeliefert haben. Dabei gab es weder Platten, lose Speichen noch Dellen oder sonstige Probleme zu vermelden, obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe, diese Szenarien zu produzieren.

Zusammengefasst würde ich mich in Hinblick auf meinen Anwendungsfall und mein Fahrergewicht (über 100 kg) für die EX 1700-Laufräder entscheiden. DT-Fans mit etwas weniger Masse können aber getrost auf die leichtere XM-Variante zurückgreifen und so ein paar Gramm einsparen.

# Nach zwei Tagen Molini kann ich behaupten, dass die von mir getesteten DT Swiss 1700er-Laufräder einen absolut positiven Eindruck hinterlassen haben – keine Vorfälle, Ausfälle oder Probleme, dafür ein gute Balance aus Flex und Steifigkeit – für meinen Einsatzweck und Gewicht würde ich wohl auf die neuen EX 1700-Laufräder setzen.

Fazit – DT Swiss EX 1700

Im ersten kurzen, aber dennoch intensiven Praxistest glänzen der DT XM- wie auch EX 1700-Laufradsatz mit Zuverlässigkeit: Trotz harter Durchschläge und widriger Trail-Bedingungen blieben technische Defekte aus. Im direkten Vergleich bietet das XM 1700 etwas mehr Flex und Komfort, während das EX 1700 ein steiferes und präziseres Feedback liefert. Das integrierte DF-System überzeugt mit einfacher und zuverlässiger Funktion, die man nach ein paar Fahrten nicht mehr missen will. Für den harten Enduro-Einsatz in der Ü90-kg-Klasse empfiehlt sich der Griff zur EX 1700, während leichtere Pilotinnen und Piloten mit der XM-Variante Gewicht sparen können, ohne funktionelle Einbußen hinzunehmen.

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Was sagt ihr zum großen Update der 1700er-Serie?


Testablauf

Der Testzeitraum beinhaltete zwei Tage Vollgas im italienischen Molini per Shuttle und kürzere Tretpassagen. Dabei gab es flowige Segmente mit Anliegern und Sprüngen, ebenso wie schnelle, ruppige und steile Abschnitte, die auch mal mit spitzen Felsen oder stumpfen Drops überraschten. Gefahren wurden die Laufräder primär auf dem Propain Tyee Trail.

Hier haben wir die DT Swiss Laufräder getestet

  • Molini: Alles dabei, von Flow bis wild und ruppig. Schnelle Segmente wechseln sich mit engen und technischen Abschnitten ab. Der ein oder andere Sprung oder Drop ist ebenfalls dabei, gern auch mal mit flacher und harter Landung.
Tester-Profil: Michael Biernoth
Körpergröße 194 cm
Schrittlänge 97 cm
Oberkörperlänge 71 cm
Armlänge 68 cm
Gewicht 105 kg
Mitch ist seit 2013 auf dem Mountainbike unterwegs. Gern bügelt er mit dem Enduro- oder Trail Bike auf heimischen Trails, egal ob flowig oder steil und technisch. Einer seiner Leidenschaften ist das Segeln, jedoch nicht auf dem Wasser, lieber durch die Luft am Local Jumpspot oder bei anderen Gelegenheiten in den Bikeparks dieser Welt.
Fahrstil
verspielt, strammes Grundtempo, lieber eine Kurve mehr als Straightline
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trail, Jumps und auch gern mal Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
etwas straffe, so wenig Dämpfung wie möglich, soviel viel Zugstufe wie nötig, ausreichend Pop
Vorlieben bei der Geometrie
ausreichender Reach, mittellange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

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