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Zwift Saison 2026 – die Neuheiten: Gravel Mountain, Plan-Funktion und Paris-Expansion

Zwift baut sein Angebot für die neue Saison weiter aus: Eine neue Plan-Funktion in Zwift Companion, Outdoor-Empfehlungen, noch mehr Schottervergnügen mit der Gravel Mountain Eventstrecke und der PAS Racing Series, mehr Level, ein konfigurierbares Workout-HUD sowie ein größeres Paris-Update inklusive Montmartre-Anstieg.

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Planen statt nur spontan fahren

Mit der neuen Plan-Funktion in Zwift Companion rückt die strukturierte Trainingswoche stärker in den Mittelpunkt. Künftig lassen sich Rad- und Laufevents, Workouts, Routen, Robopacer-Rides und Challenge-Aufgaben direkt vorab in den Kalender ziehen. Dazu kommen automatisch importierte Drittanbieter-Workouts, etwa von TrainerRoad oder Xert. Praktisch: Wer seine Woche nur grob strukturieren will, kann Einheiten auch zunächst ohne festen Tag in eine To-do-Liste legen und später verschieben. Geplante Aktivitäten tauchen dabei nicht nur im Kalender auf, sondern beeinflussen auch die Empfehlungen im System. Steht am nächsten Tag ein Rennen an, kann Zwift dafür passendere Einheiten ausspielen.

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Personalisierte Empfehlungen

Die bereits eingeführten personalisierten Empfehlungen bekommen im Frühjahr den nächsten Ausbau. Im „Next Up“-Bereich schlägt Zwift auf Basis der jüngsten Aktivitätshistorie und bevorzugter Trainingsformen passende Inhalte vor – von Workouts über Robopacer-Rides bis zu Routen und Events. Künftig erscheint dort auch eine Outdoor-Empfehlung, die als einfache Orientierung für die nächste Ausfahrt draußen dienen soll.

Auf diese Weise will Zwift nicht nur die Indoor-Einheit verwalten, sondern auch den Trainingsalltag über beide Welten hinweg zusammenführen. Das unterstreichen auch die Zahlen zur Outdoor-Integration: Seit dem Start wurden bereits 8,8 Millionen Outdoor-Aktivitäten importiert, die zusammen rund 1,8 Milliarden XP und 359 Millionen Kilometer gebracht haben.

Zwift Camp: Breakthrough soll fit für draußen machen

Mit Zwift Camp: Breakthrough startet vom 6. April bis 17. Mai ein neuer Trainingsblock, der den Übergang in die Sommersaison begleiten soll. Die fünf Einheiten sollen sowohl Fitness als auch Technik trainieren: Pedalierstil, Stabilität und Kontrolle stehen mit im Fokus. Ziel ist ein runderer, stärkerer Transfer auf die Straße. Während viele Plattformen im Frühjahr vor allem Events und Abzeichen nach vorne stellen, setzt Zwift hier bewusst auf einen Trainingsakzent, der sich an realen Fahranforderungen orientieren soll.

Workout-HUD wird flexibler

Ebenfalls neu: Das Workout-HUD lässt sich künftig stärker an die eigenen Vorlieben anpassen. Im Zentrum des Workout-Bildschirms stehen vier frei belegbare Datenfelder zur Verfügung, insgesamt lassen sich 13 biometrische Werte auswählen – von Trittfrequenz und Herzfrequenz bis zu W/kg, Kilojoule oder Kerntemperatur.

Das klingt zunächst nach eher kleinen Details, könnte in der Praxis aber für viele strukturierte Fahrer interessant sein. Wer Intervalle sauber steuern will, bekommt die Daten, die wirklich relevant sind, zentral ins Blickfeld.

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Gravel Mountain bringt eine reine Schotter-Welt

Am 6. April schaltet Zwift mit Gravel Mountain seine erste reine Gravel-Map frei. Die neue Strecke ist als Event-only-Kurs angelegt, führt durch eine rote Felsenlandschaft und setzt auf breite Straßen, schnelle Schotterpassagen und spaßige Anliegerkurven. Gravel-Bikes sind hier die erste Wahl.

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PAS Racing Series: Gravel-Rennen im Stundentakt

Aufbauend auf dem Gravel Mountain Kurs führt Zwift die SPAS Racing Series ein. Die Serie läuft vom 6. April bis 3. Mai und umfasst vier Etappen. Gefahren werden zwei neue Strecken in Gravel Mountain sowie eine zusätzliche Gravel-Route in Makuri Islands. Dazu kommt ein freischaltbares Kit, und die Rennen starten stündlich – also mit sehr niedriger Einstiegshürde für alle, die spontan einsteigen wollen.

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Mehr Level für Radfahrer und Läufer

Auch beim Fortschrittssystem legt Zwift nach. Das Level-Cap für Radfahrer geht ab sofort über Stufe 100 hinaus, dazu kommt für Fahrer jenseits der 100 eine neue Status-Markierung. Im Laufbereich wächst die Obergrenze von 30 auf 50 Level.

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Tour Fever und Paris-Update mit Montmartre

Im Sommer folgt mit Tour Fever vom 2. Juli bis 16. August das nächste große Saison-Event. Geplant sind fünf Etappen mit Fahrten und Rennen sowie fünf neue Badges auf der Paris-Map. Dazu kommen weitere Freischaltungen rund um die Tour-Saison. Noch spannender ist aber die Erweiterung von Paris ab dem 26. Juni. Zwift ergänzt die virtuelle Welt um den Montmartre-Anstieg, inklusive 13 Kilometern neuer Straßen und Kopfsteinpflaster, einem KOM-Finish an der Basilika, drei neuen Sprintsegmenten und mehr als zehn neuen Routen. Auch der Parc Monceau hält Einzug in die Karte.

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Drop Shop wächst

Parallel dazu baut Zwift auch den virtuellen Fuhrpark weiter aus. Für Frühjahr und Sommer sind 18 neue Bikes und 13 neue Laufradsätze angekündigt, darunter ein klarer Gravel-Fokus in den ersten Drops des Jahres. Später sollen weitere Modelle für Straße und Zeitfahren folgen.

Challenges künftig auch draußen

Im Sommer will Zwift seine Challenges erstmals auf Outdoor-Aktivitäten ausweiten. Wer kompatible Accounts von Wahoo, Garmin oder Hammerhead verbunden hat, soll Fortschritt künftig nicht nur drinnen, sondern auch draußen sammeln können. Geplant sind Indoor-/Outdoor-Challenges mit Belohnungen, zudem sollen Partner-Challenges diese Funktion ebenfalls nutzen.

Zwift strebt damit eine Entwicklung von der reinen Indoor-Plattform hin zu einem System an, das Training, Motivation und Fortschritt über der virtuellen und realen Welt zu verknüpfen versucht.

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Auf welche Zwift Neuerung freut ihr euch am meisten in der kommenden Saison?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Zwift

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