Cycling World 2026: 29 Messe-Highlights – XXL 32″-Laufräder, Hightech ohne Kette, smarte Schläuche
Vergangenes Wochenende fand in Düsseldorf die Cycling World 2026 statt. Wir haben uns die Messe gründlich angeschaut und die interessantesten Neuheiten für euch zusammengetragen. Von Propain-DJI-Prototypen-Spyshots über 32″-Bikes in allen Facetten bis hin zum neuen Hope-Trailbike. Hier gibt’s die Neuheiten von der Cycling World 2026.
Die Cycling World wächst und gedeiht und zwar völlig zurecht. Auf dem ehemaligen Industriekomplex Areal Böhler in Düsseldorf fand am vergangenen Wochenende die diesjährige Ausgabe der Fahrradmesse statt. Im Charme der alten Backstein-Hallen präsentierte die Fahrradindustrie ihre Neuheiten für die kommende Saison. Vom Urban-Cargo Bike über 32″-Gravelbikes bis hin zu unveröffentlichten Mountainbike- und EMTB-Prototypen war alles vertreten, was das Bike-Nerd-Herz höher schlagen lässt. Wir haben uns die Stände der Hersteller für euch angeschaut und laden zu einem virtuellen Rundgang über die Messe ein.
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Video: Cycling World 2026: Die Highlights im Video
Sour Pasta Party 32″
Mit dem „Pasta Party 32“ zeigt Sour, wie sich das Thema 32 Zoll inzwischen vom Experiment zur ernsthaften Plattform entwickelt. Spannend dabei: Das Rad basiert nicht auf einem komplett neu gedachten Konzept, sondern auf der Übertragung einer bereits funktionierenden Geometrie auf den größeren Laufraddurchmesser. Angepasst wurden vor allem Gabel-Einbaulänge, Tretlagerabsenkung und das Sitzrohr, das für die nötige Reifenfreiheit entsprechend geknickt werden musste. Reach und Grundcharakter konnten dagegen weitgehend erhalten bleiben. Sour sieht 32 Zoll nicht nur als Showbike-Thema: Der Rahmen ist ab sofort bestellbar.
Propain E-Bike DJI Prototyp Spyshots
Endura Singletrack Jacke
Neuer Tune Gravel-Laufradsatz
Kids Ride Shotgun
Bei Kids Ride Shotgun geht der Fokus weiter klar in Richtung Familien-Mountainbiking. Neu ist unter anderem eine Variante des Kinder-Bikes, die nun zum bisherigen Preis direkt mit Bremse ausgeliefert wird – ein Detail, das den Einstieg für viele Familien einfacher machen dürfte.
Alutech 32″-Mullet-Bikes mit und ohne Motor
Bumbinos statt Ass Savers
Stefan von Ass Savers hat eine neue Marke gestartet, die sich spielerisch an junge Rider richtet. Das Konzept ist bewusst einfach gehalten: wenige Grundformen und knallige Designs. Die Produkte sollen Kindern vor allem Spaß am Fahrrad vermitteln. Produziert wird in Schweden. Der neue Name Bumbinos soll besser zur Zielgruppe passen als der des Schwesterunternehmens Ass Savers.
Mitech 32″ Gravel- und E-MTB
Knog – Blinder Link und Cobber jetzt StVZO-konform
Knog bringt mit dem neuen Blinder Link ein interessantes Rücklicht auf die Messe, das auch regulatorisch bemerkenswert ist. Der Hersteller konnte nach eigener Aussage eine Anpassung der StVZO-Zulassung erreichen, sodass das Licht nun oben am Sattel montiert werden darf – ein für den deutschen Markt durchaus relevanter Schritt. Ebenfalls neu aufgelegt wurde das Cobber-Rücklicht mit überarbeiteter Halterung und USB-C-Anschluss. Besonders bleibt hier die markante Rundum-Sichtbarkeit mit sehr breiter Ausleuchtung.
CeramicSpeed – dein letztes Tretlager
CeramicSpeed hat auf der Messe ein neues Tretlager präsentiert, das gegenüber bisherigen Modellen nicht nur etwas leichter, sondern auch noch haltbarer sein soll. Der Preis ist natürlich im absoluten Premium-Segment verortet. Dafür soll es allerdings auch das letzte Tretlager sein, das du kaufen musst. Dies untermauern die Schweden mit einer lebenslangen Garantie. Laufen die Lager nicht mehr rund, gibt’s ein neues.
Crankbrothers Tire Plug Mate
Hope – HB Trail Bike
Hope erweitert sein Portfolio um einen neuen Trailbike-Prototypen, der mit 120 Millimetern Federweg am Heck und 130 Millimetern an der Front klar im modernen Allround-Segment positioniert ist. Die Geometriedaten lesen sich stimmig: 66 Grad Lenkwinkel, 77,5 Grad Sitzwinkel und konsequent auf 29 Zoll ausgelegt. Auffällig ist einmal mehr die Fertigungsphilosophie: Wie schon bei anderen Hope-Modellen werden gefräste Aufnahmen mit Carbon-Strukturen kombiniert. Das auf der Messe gezeigte Bike war teils noch klar als Show- oder Vorserienrad erkennbar, die Serienversion soll aber im Kern genau diese Richtung einschlagen. Preislich startet das Rahmenkit bei rund 5.000 Euro, das Komplettbike soll bei etwa 10.000 Euro liegen. Der Launch ist grob für den Sommer anvisiert.
Bike Ahead Composites – 32-Zoll-Laufräder und Rahmen
Auch Bike Ahead Composites setzt das Thema 32 Zoll inzwischen sehr konkret um. Die neuen Laufräder sollen ab April offiziell erhältlich sein, erste Vorbestellungen liegen bereits vor. Der Hersteller sieht im großen Durchmesser sogar einen systematischen Vorteil für sein Monocoque-Speichenkonzept: Weil der Felgenring keine klassischen Speichenspannungen aufnehmen muss, bleibe das Gewicht trotz größerem Format attraktiv. Knapp unter 1.500 Gramm für den Laufradsatz bei identischem Preisniveau zum 29er-Modell ist eine klare Ansage. Parallel dazu wird auch der passende Rahmen in kleinen Chargen angeboten – ein weiterer Hinweis darauf, dass 32 Zoll im Highend-Segment gerade ernsthaft an Fahrt aufnimmt.
Turix Bikestand
Mit dem Turix Bikestand gab es auf der Messe auch eine simple, aber clevere Werkstattlösung für unterwegs zu sehen. Der Ständer hält das Bike so, dass das Hinterrad frei drehen kann – praktisch für Kettenpflege, kleine Reinigungsarbeiten oder schnelle Checks auf Reisen. Laut Hersteller ist das Produkt robust genug für den mobilen Einsatz, gleichzeitig leicht genug, um problemlos im Auto oder Camper mitzufahren. Das Konzept richtet sich weniger an die Profi-Werkstatt als an Alltagsfahrer und Reisende, die unterwegs eine saubere und kompakte Lösung suchen. Preislich bleibt der Turix mit rund 35 Euro angenehm bodenständig. Besonders spannend: zwei dieser Ständer können als praktische Wandhalter für dein Fahrrad dienen.
Neue Wolftooth Highend-Komponenten-Linie
Bei Wolftooth stand weniger ein einzelnes großes Launch-Produkt im Mittelpunkt als vielmehr eine ganze Reihe. Ab sofort gibt’s bei den Amerikanern eine neue Highend-Komponentenlinie. Titanachsen, Keramiklager und weitere edle Detailteile sollen die Marke noch mehr im Premium-Segment verankern. Die neue Serie kommt ausschließlich im Gunmetal-Kleid.
Salsa Flyway Gravelbike
Salsa entwickelt das eigene Performance-Gravel-Konzept mit dem neuen Flyway konsequent weiter. Die Geometrie wurde modernisiert, der Reach ist etwas gewachsen und die Ausrichtung bleibt klar sportlich, ohne in extreme Race-Geometrien abzudriften. Charakteristisch bleibt der VRS-Hinterbau, bei dem die Sitzstreben so ausgelegt sind, dass sie gezielt Flex zulassen und so den Komfort erhöhen sollen. Dazu kommen zusätzliche Montagepunkte und verschiedene Ausstattungsvarianten. Unterm Strich bleibt das Rezept vertraut: ein schnelles Gravelbike für lange Distanzen, das Komfort nicht dem reinen Rennfokus opfert.
Fingerprint Cycling: Scan My Butt
Neue Lupine SL Grano F und Rotlicht Pro BT Leuchten
Cixi – kettenloses Antriebssystem
Cixi zeigte ein Antriebssystem, das auf einen generatorbasierten Ansatz setzt und damit ohne klassische mechanische Kette auskommt. Die Pedalkraft wird zunächst in elektrische Energie umgewandelt und dann an die Motoren in den Naben weitergegeben. Optisch bleibt der bekannte Fahrradcharakter erhalten, technisch eröffnen sich aber deutlich freiere Abstimmungsmöglichkeiten – etwa für Cargo-Bikes, Trikes oder andere Spezialanwendungen. Besonders interessant ist, dass sich die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrad individuell abstimmen lässt. Das System wirkt weniger wie ein Gimmick, sondern eher wie ein Baustein für neue Fahrzeugkonzepte. Ist das noch Fahrrad?
Hazet – neue Bremsen-Tools
Nicolai – S16 MGU
Nicolai zeigte mit dem S16 MGU ein neues E-MTB, das 160 Millimeter Federweg vorne wie hinten mit dem Pinion-MGU-System kombiniert. Auffällig ist die aufgeräumte Integration des Masternode-Displays im Oberrohr. Ebenfalls neu ist die überarbeitete Sitzrohrkonstruktion, die nun auch bei den Größen M und L voll versenkbare Vario-Stützen zulässt – ein Punkt, den viele Kunden offenbar eingefordert hatten. Dazu kommen Akkuoptionen mit bis zu 1.060 Wh plus zusätzlichem Range Extender. Preislich startet das Bike bei 11.999 Euro.
Dedicated E-Bike mit Maxon-Motor
3D-gedruckter Pro-Sattel und modifizierbarer Shimano Schuhgrip
PRO steigt mit einem neuen 3D-gedruckten Sattel tiefer in das Thema individualisierte Druckverteilung und modernen Sitzkomfort ein. Der Sattel wird in zwei Breiten angeboten und ist sowohl mit Carbon- als auch mit Stahl-Rails erhältlich.
Drik 17: Die Trinkflasche mit dem Werkzeug-Geheimfach
Frisches Gadget aus München: Drik 17 (angelehnt an das Sprichwort „Tricks 17“) präsentierte auf der Cyclingworld eine clevere Lösung für alle, die ihr Werkzeug lieber am Rahmen als im Rucksack verstauen. Die Trinkflasche verfügt über ein abschraubbares Unterteil, in dem eine passgenaue Werkzeugtasche Platz findet. Hier lassen sich vom Multitool über CO2-Kartuschen bis hin zum Kettenschloss oder Ersatzbatterien für die Funkschaltung alle wichtigen Kleinteile sicher unterbringen.
Trotz des integrierten Fachs bietet die Flasche ein Volumen von 450 ml. Die Flaschen werden direkt in Deutschland produziert. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne startet im Mai die Serienauslieferung der in drei Farben (Lila, Weiß, Grün) erhältlichen Flasche.
Northwave: Weiße Eleganz und italienische Performance
Northwave setzt in dieser Saison voll auf den „All White“-Look. Der Veloce Extreme zieht in komplettem Weiß alle Blicke auf sich – ein reinrassiger Rennradschuh, der nicht nur optisch, sondern auch technisch ganz oben im Regal spielt. Das Modell setzt natürlich auf das hauseigene Verschlusssystem mit dem in die Spule integrierten Hebel: Per Druckknopf lässt sich die Spannung während der Fahrt schrittweise lösen, was besonders bei langen Rides oder nach Sprints für den nötigen Komfort sorgt.
Auch für die Gravel-Fraktion gab es Neuigkeiten: Der Extreme X ist der neueste Wurf für den Einsatz abseits befestigter Wege. Er kombiniert die Steifigkeit und das Verschlusssystem der High-End-Straßenschuhe mit einer geländetauglichen Sohle. Gefertigt werden die edlen Treter in Italien. Die neuen Modelle sind ab sofort verfügbar und dürften vor allem Racer ansprechen, die Wert auf Details und eine Prise Extravaganz legen.
Tubolito Syncd: Der smarte TPU-Schlauch mit BLE-Drucksensor
Tubolito bringt die Digitalisierung direkt ins Laufrad: Auf der Cyclingworld präsentierten die Österreicher den Tubolito Syncd – einen innovativen TPU-Schlauch, der einen winzigen Bluetooth Low Energy (BLE) Drucksensor direkt im Inneren integriert hat. Im Gegensatz zu früheren NFC-Lösungen, die zum Auslesen die Energie des Smartphones benötigten, verfügt der Syncd über eine eigene, fest verschweißte Batterie.
Der große Vorteil für Performance-Orientierte: Der Schlauch lässt sich als Sensor direkt mit einem Garmin Edge oder anderen kompatiblen Radcomputern koppeln. Der Reifendruck wird so permanent als Datenfeld im Display angezeigt – inklusive einer praktischen Alarm-Funktion, die sofort warnt, falls der Druck während der Fahrt unter einen kritischen Wert fällt. Die integrierte Batterie ist auf eine Lebensdauer von etwa zwei Jahren oder rund 10.000 Kilometern ausgelegt.
Trotz der smarten Technik bleibt Tubolito seiner Linie treu: Mit 60 mm Ventillänge bringt der Syncd gerade einmal 45 Gramm auf die Waage. Der Sensor ist robust in einer speziellen Hülle verschweißt, um auch harte Schläge im harten Rennrad- oder Gravel-Alltag wegzustecken.
Während die volle Integration für Wahoo-Geräte noch in Arbeit ist, können Garmin-Nutzer die Live-Daten bereits nutzen. Der Preis für den digitalen Pannenschutz liegt regulär bei 40 € pro Stück.
Youse: Bio-Merino-Performance „Made in Hannover“
Nachhaltigkeit und Funktion müssen sich nicht ausschließen – das beweist das Youse aus Ronnenberg bei Hannover. Inhaberin Julia Böttcher und ihr Team fertigen hochwertige Bike- und Lifestyle-Bekleidung, die konsequent auf Bio-Merinowolle setzt. Das Naturmaterial ist ein echter Alleskönner: temperaturregulierend, geruchshemmend und auch im feuchten Zustand angenehm auf der Haut.
Der Ansatz von Youse ist konsequent nachhaltig: Statt auf Überproduktion zu setzen, wird vieles erst auf Bestellung gefertigt. Da der Stoff eigens produziert und direkt vor Ort zugeschnitten und vernäht wird, kann das Team flexibel auf Kundenwünsche reagieren. So lassen sich im Online-Shop sogar Sonderwünsche wie angepasste Ärmellängen umsetzen. Wie tief Youse in der lokalen Szene verwurzelt ist, zeigt auch die Zusammenarbeit mit dem Deisterfreunde e.V.: Für den Mountainbike-Verein fertigt das Label spezielle Custom-Teile an. Ob technisches Jersey für den Trail oder schicke Wolle fürs Büro – Youse steht für langlebige Lieblingsteile statt schneller Fast-Fashion.
Maxxis 32 Zoll Gravelbike
GEOS: Titan-Eleganz mit unsichtbarem Akku-Konzept
Dass man für preisgekröntes Design einen langen Atem braucht, beweist GEOS-Gründer Peter auf der Cyclingworld. Sein E-Bike-Konzept, das bereits mit dem Eurobike Gold Award ausgezeichnet wurde, setzt auf radikale Integration und den edlen Werkstoff Titan. Das Besondere: Der Akku ist zweigeteilt und verschwindet komplett im Ober- und Unterrohr. Dieses Design ermöglicht ein extrem schlankes Rahmenprofil, das eher an einen klassischen Stahlrenner erinnert als an ein modernes E-Bike.
Trotz der filigranen Optik bietet der selbst entwickelte Energiespeicher satte 350 Wattstunden, was für eine Reichweite von 80 bis 100 Kilometern sorgt. Geladen wird das Bike dezent über eine Buchse, die sich unsichtbar unter dem Rücklicht befindet. Die technische Herausforderung war enorm: Die spezielle Rohrgeometrie mit einer Öffnung für die Elektronik macht das ohnehin schwierige Schweißen von Titan zur Meisterdisziplin. Ergänzt wird der Rahmen durch Bauteile aus dem 3D-Laser-Sinterverfahren. Angetrieben wird das GEOS von einem minimalistischen Nabenmotor am Hinterrad, der die cleane Ästhetik perfekt abrundet. Ein echtes Highlight für Ästheten, die keine Lust auf klobige Unterrohre haben.
SQlab x ION im neuen Design
Dass SQlab und ION mittlerweile „Geschwister“ sind, wird nun auch am Bike sichtbar. In einer frischen Co-Branded-Kollektion bringen die Ergonomie-Experten ihre bewährten Sättel in einem exklusiven ION-Design an den Start. Die Collaboration setzt vor allem optische Akzente mit angepassten Logos und speziellen ION-Farbelementen, um die neue Zusammengehörigkeit der beiden Brands zu unterstreichen. Es ist ein erster Vorgeschmack darauf, wie die Marken künftig voneinander profitieren und sich im Bereich Protection, Apparel und Ergonomie gegenseitig supporten könnten.
Triple2 Kamsool Thermal Tech: 95 Gramm Vielseitigkeit
Die Münchner von Triple2 zeigen auf der Cyclingworld, dass Isolation nicht dick auftragen muss. Die neue Kamsool Thermal Tech Weste ist ein echtes Leichtgewicht: Gerade einmal 95 Gramm bringt das gute Stück auf die Waage. Herzstück ist die PrimaLoft® Active Evolve Isolation, die extrem atmungsaktiv ist und schnell trocknet – ideal für wechselhaftes Wetter oder als zusätzliche Schicht beim Bikepacking in kühlen Nächten.
Die Ausstattung ist auf Praxisnutzen getrimmt. Ein 2-Wege YKK Vislon Zipper erlaubt die Belüftung von unten, während der hohe, elastische Kragen zuverlässig vor Zugluft schützt. Die integrierte Rückentasche dient gleichzeitig als Packtasche. Jede Weste wird zudem mit einem Cargo-Strap 2.0 ausgeliefert, womit man das winzige Paket direkt am Rahmen oder Lenker verzurren kann. Die Weste kann ab sofort für 120 € (Preorder-Preis) vorbestellt werden, regulär wird sie 150 € kosten. Die Auslieferung startet Ende April.
Arthurkopf: Das „schwarze Gold“ aus Gladbeck
Wer auf der Suche nach individuellem Zubehör mit einer klaren Ansage ist, kam am Stand von Arthurkopf nicht vorbei. Gründer Henry und seine Frau fertigen in ihrer Werkstatt in Gladbeck Accessoires, die ihre Vergangenheit auf der Straße nicht leugnen: Upcycling-Produkte aus alten Fahrradschläuchen sind das Markenzeichen des kleinen Familienbetriebs.
Was mit T-Shirts und provokanten Statements wie „Böser Radfahrer“ oder „Fahrrad gut – Auto doof“ begann, hat sich längst zu einem vollwertigen Sortiment aus Taschen und Accessoires entwickelt. Die absoluten Bestseller im Programm sind die robusten Gürtel und Portemonnaies, die durch die natürliche Struktur des recycelten Gummis – inklusive Flicken und Hersteller-Typografie – jedes Mal ein Unikat sind. Jedes Teil wird in Handarbeit hergestellt, wobei sich das Paar die Aufgaben zwischen Design und Nähmaschine aufteilt. Wer die coolen Schlauch-Werke verpasst hat, findet das gesamte Sortiment im eigenen Online-Shop unter arthurkopf.de.
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