Neues Sixpack Millenium 4.0: Flach, breit und radikal einfach
Sixpack spendiert seinem Pedal-Klassiker Millenium eine Generalüberholung. Die vierte Generation des Plattformpedals setzt auf ein flaches Profil, verzichtet komplett auf Kugellager und will vor allem durch eine einfache Wartung in der heimischen Werkstatt punkten.
Sixpack Millenium 4.0: Infos & Preise
Mit dem neuen Millenium 4.0 schickt Sixpack die nächste Generation ihres Gravity-Dauerbrenners ins Rennen. Die auffälligste Änderung betrifft das Profil: Mit einer Bauhöhe von nur 12 mm im Zentrum und 14 mm an den Außenkanten fällt das Pedal flach aus, was die Bodenfreiheit im harten Gelände spürbar erhöhen soll. Das Pedal wird in einer Standard- und einer Pro-Variante angeboten, die sich technisch ähneln, aber beim Finish und Gewicht unterscheiden. Während die Standard-Version für 119,95 € über den Ladentisch geht, bringt die Pro-Variante für 30 € Aufpreis ein CNC-gefrästes Finish und eine Gewichtsersparnis von 30 Gramm mit.
- Neue Plattformpedale für Gravity, Enduro und E-Bike
- Bauhöhe 12 mm (konkave Mitte) bis 14 mm (Rand)
- Standfläche 107 mm x 104 mm
- Pins 18 verschraubte Pins
- Lagerung 2x Igus J3 Gleitlager pro Pedal (keine Kugellager)
- Material Aluminium-Körper, gehärtete CrMo-Achse
- Gewicht 375 g (Pro) / 405 g (Standard) pro Paar (Herstellerangabe)
- Verfügbarkeit ab sofort
- www.sixpack-racing.com
- Preis (UVP) 119,95 € (UVP, Standard) / 149,95 € (UVP, Pro)
Die großzügig dimensionierte Plattform des Millenium 4.0 ist konkav geformt, um den Fuß tiefer im Pedal stehen zu lassen. Ein anatomisch optimiertes Pin-Layout mit 18 Pins pro Seite soll für den nötigen Grip sorgen, wobei Sixpack zudem auf einen engen Q-Faktor setzt, um ein definiertes Fahrgefühl zu generieren. Im direkten Vergleich zum hauseigenen Kamikaze PA-Pedal gibt Sixpack an, die Lagerkontaktfläche um satte 45 % vergrößert zu haben, um die Haltbarkeit bei hohen Belastungen wie im Downhill-Einsatz zu steigern.
Spannend für alle Service-Muffel: Das Innenleben verzichtet vollständig auf klassische Kugellager. Stattdessen rotieren die gehärteten Chromoly-Stahlachsen in jeweils zwei Igus J3 Gleitlagern. Dieses System soll nicht nur unempfindlicher gegenüber Schmutz und Wasser sein, sondern lässt sich laut Hersteller auch denkbar einfach warten. Für den Zugriff auf das Innenleben ist kein Spezialwerkzeug mehr nötig – ein herkömmlicher 2,5 mm Inbusschlüssel genügt, um die Achse freizulegen. Erhältlich sind die Pedale ab sofort in den dezenten Farbvarianten Midnight Black und Raw.
Reiner Gleitlager-Einsatz und 12 mm Bauhöhe: Ist das wartungsarme Konzept des Millenium 4.0 der neue Standard für euch oder schwört ihr weiterhin auf Kugellager?

