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MTB Frame Development – Episode 7: Vorrichtung, Geometrie und Rohrtoleranzen

In Episode 7 der Kavenz-Serie „MTB Frame Development – From Idea to Reality“ dreht sich alles um ein Bauteil, das im fertigen Bike unsichtbar bleibt, für die Qualität des Rahmens aber entscheidend ist: die Vorrichtung – kurz gesagt, der Jig.

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The Jig, Geometry & Tube Tolerances
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Der Jig ist die Schnittstelle zwischen digitaler Konstruktion und physischer Realität. Er überträgt die im CAD definierte Geometrie in den realen Raum und stellt sicher, dass Winkel, Längen und Achsen exakt dort liegen, wo sie hingehören. Gerade bei einem Rahmen mit Carbonrohren und verklebten Aluminium-Lugs ist diese Präzision essenziell.

Von CAD zur realen Geometrie

Im Video zeigt Kavenz, wie sie ihre Geometriedaten aus dem CAD in konkrete Referenzpunkte im Jig übersetzen werden. Die Vorrichtung definiert dabei die komplette Ausrichtung des Rahmens – vom Steuerrohr über das Tretlager bis hin zu den Ausfallenden.

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Ein zentrales Thema ist die Balance zwischen Präzision und Flexibilität. In der Entwicklungsphase muss der Jig verstellbar sein, um Geometrieanpassungen und Iterationen zu ermöglichen. Gleichzeitig darf diese Flexibilität nicht zulasten der Genauigkeit gehen, denn schon kleine Abweichungen wirken sich direkt auf die spätere Fahrperformance aus.

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Carbonrohre und reale Toleranzen

Ein weiterer Schwerpunkt der Episode sind die Toleranzen von Carbonrohren. Auch bei industriell gefertigten Carbonrohren gibt es unvermeidbare Abweichungen – etwa im Außendurchmesser, in der Rundheit, in der Wandstärke oder in der exakten Schnittlänge.

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Kavenz erklärt, welche dieser Toleranzen kritisch für den Rahmenbau sind, wo bewusst Spiel vorgesehen wird und wie der Jig hilft, diese Abweichungen zu kontrollieren. Ziel ist es, trotz realer Materialstreuungen eine reproduzierbare Geometrie und definierte Klebespalte zu erreichen.

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Gerade beim Bonding-Prozess ist eine saubere und spannungsfreie Ausrichtung der Rohre entscheidend, um gleichmäßige Klebeverbindungen und eine hohe strukturelle Qualität sicherzustellen.

Warum der Jig den Rahmen definiert

Episode 7 zeigt deutlich: Der Jig ist weit mehr als eine Montagehilfe. Er verbindet Konstruktion, Materialrealität und Fügetechnik und ist damit eines der wichtigsten Werkzeuge im gesamten Entwicklungsprozess.

Diese Folge schließt die Lücke zwischen digitalem Design und realem Rahmenbau – und macht klar, warum Präzision an dieser Stelle nicht verhandelbar ist.

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Was sagt ihr zur bisherigen Entwicklung des neuen Kavenz-Rahmens?

Text und Bilder: Kavenz

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