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Fahrerkarussell 2026 – #3: Die wichtigsten Wechsel in der Übersicht

Alle einsteigen, letzte Runde! Das Fahrerkarussell 2026 hat sich in den vergangenen Wochen mal wieder äußerst fleißig gedreht, doch so langsam, aber sicher sind die großen Wechsel des Winters fix. Wir bringen euch in der Übersicht auf den aktuellen Stand!

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Einmal mehr ging es in diesem Winter ziemlich rund – insbesondere im Downhill-Zirkus, wo nach dem vorzeitigen Aus des YT Mobs gleich mehrere hochkarätige Fahrer etwas überraschend auf dem Markt waren und die zahlreichen Team-Manager natürlich ins Grübeln gebracht haben. Auch die aktualisierten Regularien, nach denen Teams pro Kategorie nur noch aus maximal 4 Fahrerinnen oder Fahrern bestehen dürfen, haben für etwas Bewegung gesorgt.

Wann genau alle Wechsel final verkündet sein müssen, ist in diesem Jahr nicht ganz klar. Traditionell fand die Bekanntgabe aller Abschiede, Wechsel und Teams immer in der ersten Februar-Woche mit der offiziellen Verkündung aller Fahrer & Teams durch den Weltradsportverband UCI statt. Wenn uns nicht alles täuscht, dürften die allermeisten großen Wechsel aber inzwischen durch sein – auch hinter den Kulissen ist es gerüchtetechnisch eher ruhig geworden. Um euch auf den aktuellen Stand zu bringen, zeigen wir euch in der Übersicht die wichtigsten Downhill-Wechsel 2026. Auch im Enduro-Rennsport gibt es einige Veränderungen zu verkünden, was allerdings eher daran liegt, dass gleich mehrere populäre Fahrer ihre Karriere beendet haben.

Video: Die wichtigsten Downhill World Cup-Wechsel 2026

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Diese Wechsel im World Cup sind fix

  • Es ist die wohl größte Wechsel-Überraschung des neuen Jahres: Aaron Gwin hat für zwei Jahre bei Frameworks Racing / TRP unterschrieben und bildet dort gemeinsam mit Anna Newkirk und Asa Vermette ein US-amerikanisches Dream Team. Angel Suarez hat das Team nach einer mal wieder leider ziemlich verletzungsgeplagten Saison verlassen und will wohl sein eigenes Programm auf die Beine stellen.
  • Gar nicht lang gefackelt hat Andi Kolb, der unmittelbar nach dem letzten World Cup 2025 seinen Wechsel zum legendären Santa Cruz Syndicate verkündet hat. Nach dem Ende des YT Mobs ist der schnelle Österreicher damit im Team des amtierenden Weltmeisters und World Cup-Gesamtsiegers untergekommen. Laurie Greenland hat das Syndicate hingegen verlassen und aktuell ist noch unklar, für wen der sympathische Brite 2026 fahren wird.
  • Dass Dakotah Norton und Mondraker Factory Racing getrennte Wege gehen, dürfte für einige etwas überraschend gekommen sein – schließlich hat der Amerikaner gerade erst ein starkes Comeback nach einer sehr langwierigen Verletzung hingelegt. Inzwischen ist klar: Dak Norton wechselt zum Scott DH Factory Team, die sich außerdem noch namhaft mit der Neuseeländerin Jess Blewitt verstärkt haben. Den freigewordenen Spot im Team hat Mondraker derweil mit Oli Clark, der bei den Junioren für Furore gesorgt hat, besetzt.
  • Wenn man sich das Line-Up von Commencal // Muc-Off anschaut, dann stellt man schnell fest, dass alle Fahrer im Team realistische Chancen auf den Tagessieg haben. Dadurch, dass Max und Till Alran von den Junioren in die Elite gewechselt sind, ist nun allerdings kein Platz mehr im Team für Dylan Maples – schließlich dürfen pro Kategorie maximal 4 Fahrerinnen oder Fahrer an den Start gehen und bei Commencal stehen ja auch noch Amaury Pierron und Loris Vergier unter Vertrag.
# Jess Blewitt und Dakotah Norton sind in diesem Winter zu Scott gewechselt – damit hat das Rennteam nicht nur viel Speed, sondern auch eine Extraportion Style integriert.
  • Bleiben wir kurz bei Commencal, allerdings Cecile Ravanels Rennteam Commencal Schwalbe Les Orres – für die geht nämlich ab 2026 keine geringere als Vali Höll an den Start (zur Meldung: Vali Höll wechselt zu Commencal). Auch die Österreicherin ist natürlich vom Aus des YT Mobs betroffen und ein Wechsel zu einem vermeintlich kleineren Team mag auf den ersten Blick überraschen, doch schon seit Jahren arbeiten die Österreicherin und ihre französische Mentorin äußerst eng zusammen. Außerdem fährt Commencal Schwalbe Les Orres auf SRAM und RockShox, was für die amtierende Weltmeisterin und World Cup-Gesamtsiegerin sicherlich auch ein entscheidender Faktor gewesen sein dürfte. Wie genau das sonstige Line-Up von Commencal Schwalbe Les-Orres aussieht, ist aktuell noch nicht bekannt.
  • Nägel mit Köpfen hat nun auch Trek Unbroken gemacht und Oisin O’Callaghan ganz offiziell verpflichtet, nachdem das Team irischen Rennfahrer-Gerüchten zufolge bereits während des Wechsel-Fensters in der Mitte der vergangenen Saison unter Vertrag nehmen wollte. Viele Jahre lang war der Junioren-Weltmeister aus 2020 für den YT Mob unterwegs. Chris Hauser hat Trek hingegen verlassen (müssen), weil auch hier das Team nun voll ist.
  • Nukeproof ist zurück! Im vergangenen November ist die britische Marke offiziell wieder auferstanden und auch im World Cup will Nukeproof wieder angreifen. Als Hauptsponsor von Axess Racing wird Nukeproof zukünftig das Team von Joe Breeden, zu dem auch unter anderem Mille Johnset und Lou Ferguson zählen, mit Rahmen unterstützen.
# Der frühe Vogel fängt den Wurm: Statt bis in den Winter zu warten, ist Andi Kolbs Wechsel zum legendären Santa Cruz Syndicate direkt nach dem Saison-Finale verkündet worden – was für unseren Blogger den großen Vorteil hat, dass er direkt nach Saison-Ende auf seinem neuen Arbeitsgerät trainieren konnte.
  • Bei Pivot Factory Racing ist die offene Stelle ganz frisch durch Dylan Maples besetzt worden. Der US-Amerikaner war zuvor bei Commencal // Muc-Off aktiv und dort durchaus erfolgreich. Zudem hat sich das Team verkleinert: Remi Meier-Smith und auch Ryan Griffith fahren wohl keine World Cups mehr.
  • Unno ist zurück im Downhill World Cup und fungiert als Rahmen-Sponsor des italienischen Rogue Racing-Teams. Die Besetzung von Rogue Racing ist größtenteils identisch geblieben, lediglich Thibaut Daprela ist nicht mehr im Team. Wie das Programm des Franzosen für 2026 aussieht, ist uns nicht bekannt.
  • Wie es bei Laurie Greenland weitergeht, war eine Frage, über die in der Off Season viel spekuliert worden ist. Das Santa Cruz Syndicate, für das er viele Jahre lang gefahren ist, hat ihn jedenfalls offiziell verabschiedet. Nun hat sich der sympathische Brite selbst zu Wort gemeldet und verkündet, dass er 2026, wenn überhaupt, nur wenige World Cups fahren will und den Fokus eher darauf legen wird, den Spaß am Radfahren wiederzuerlangen. Auch sein Red Bull-Sponsoring ist er wohl los.
  • Werfen wir noch einen Blick über den Downhill-Tellerrand und beginnen mit dem Enduro World Cup. Hier gibt es gleich mehrere namhafte Fahrer, die ihre Rennkarriere beendet haben – so gehen Jack Moir und auch Jesse Melamed 2026 nicht mehr an den Start, was schlicht und ergreifend ziemlich schade ist. Auch Deutschlands bekanntester Enduro-Fahrer Christian Textor hat seine Renn-Karriere inzwischen beendet, ist aber fleißig damit beschäftigt, unserem Kollegen Mitch zu zeigen, wie man möglichst gut um die Kurve fährt.
# Oisin O'Callaghan komplettiert das Trek-Team, das neuerdings auf den Namen Trek Unbroken hört – der Fokus liegt weniger auf großen Stars, sondern eher auf jungen Fahrern mit extrem viel Potenzial. Dazu gehört der Ire zweifelsohne.
  • Auch aus der Welt des Freerides gibt es zwei relevante Wechsel-Meldungen: Brage Vestavik fährt zukünftig nicht mehr für GT – der Norweger dürfte wohl keine Probleme haben, einen neuen Sponsor zu finden, um dessen Räder zu Klump zu droppen. Und: Cam McCaul und Trek haben ihre 22 Jahre anhaltende Zusammenarbeit in diesem Winter beendet. Wie es für den US-Amerikaner weitergeht, ist noch unbekannt.
  • Zum Abschluss noch eine Meldung aus dem Cross Country: Samara Maxwell, Gewinnerin der XC World Cup-Gesamtwertung 2025, legt 2026 aus persönlichen Gründen eine Pause ein. Sie will allerdings 2027 wieder voll und ganz angreifen und wird bei ihrem Schritt auch von Decathlon Ford Racing Team unterstützt.

Welchen Wechsel in diesem Winter findest du am interessantesten?

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