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7 Akku-Kompressoren im Test: Elektrische Luft-Pumpen für die Heim-Werkstatt

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Akku-Kompressor Test: Braucht man noch eine klassische Standpumpe in der heimischen Werkstatt oder unterwegs im Auto? Unsere Kollegen von Rennrad-News.de haben 7 aktuelle Akku-Kompressoren unter die Lupe genommen und getestet, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Hier gibt es Antworten zu Leistung, Lautstärke, Ausdauer und Handhabung der elektrischen Helfer für die Werkstatt.

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Was sind Akku-Kompressoren für die Werkstatt?

Im Gegensatz zu den Mini-Akku-Kompressoren, die wir vor einiger Zeit getestet haben, sind die Akku-Kompressoren in diesem Test nicht primär oder gar nicht für die Mitnahme auf dem Bike gedacht, sondern für den Einsatz in der heimischen Werkstatt oder zur Mitnahme im Auto, wenn man zum Beispiel zu einem Rennen oder als Mountainbiker in den Bikepark fährt. Im Gegensatz zu den Mini-Kompressoren müssen die Hersteller hier nicht primär auf kompakte Abmessungen und niedriges Gewicht achten, sondern können die Geräte deutlich größer gestalten.

Dennoch sind die meisten Geräte im Test bewusst kompakt gehalten, um sie auch gut zum Beispiel im Rucksack transportieren zu können. Lediglich die beiden „großen“ Geräte von Bosch und Stihl sind vorrangig nach ergonomischen Gesichtspunkten und für eine hohe Leistung gebaut und damit klar für den semi-stationären Gebrauch vorgesehen. Sprich, sie sind so groß, dass man sie nur im Auto transportieren oder eben in der Werkstatt nutzen sollte. Ansonsten unterscheiden sich die Anforderungen und Ausstattung gar nicht so gravierend im Vergleich zu den Mini-Kompressoren.

Diashow: 7 Akku-Kompressor im Test: Elektrische Luft-Pumpen für die Werkstatt
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# Akku-Kompressoren für die heimische Werkstatt oder für unterwegs – es gibt viele verschiedene Geräte und eine Preisspanne von ca. 40 € - 100 €.

Die Anforderungen für den Gebrauch im Zusammenhang mit Fahrrädern sind nämlich sehr ähnlich. Maximaldruck bis 8 bar (in der Regel deutlich weniger), ein Display zum Ablesen des Luftdrucks und möglichst viel Power, um Reifen schnell und zuverlässig aufpumpen zu können.

Wir haben für euch 7 aktuelle Geräte unterschiedlicher Hersteller getestet. Hier seht ihr die Daten der 7 Testkandidaten in der Übersicht:

Gewicht (gewogen, bei integrierter Aufbewahrung inklusive Adaptern)AkkuAbmessungen (LxBxH)Maximaler DruckPreis
Bosch Easy Pump443 g3,6 V, 3 Ah, 10,8 Wh265 x 123 x 87 mm10,3 bar89,99 €, 77,70 € (Version ohne Tasche)
Bosch Universal Pump1.821 g (inkl. Akku)18 V, 6 Ah, 108 Wh (extern)325 x 75 x 205 mm10,3 bar73,49 € (ohne Akku und Ladegerät)
Cycplus A8 Tire Inflator488 g7,4 V, 2,6 Ah, 19,2 Wh173 x 65 x 36 mm10,3 bar42 €
Xiaomi Portable Electric Air Compressor441 g7,4 V, 2 Ah, 14,8 Wh124 x 71 x 45 mm10,3 bar49,99 € (aktualisierte Version 2)
Michelin Akku Mini Kompressor411 g7,2 V, 2,5 Ah, 18 Wh198 x 51,5 x 45 mm10 barca. 59,90 € (Marktpreis)
Osram TYREinflate 2000498 g3,7 V, 5,2 Ah, 19,2 Wh170 x 70 x 70 mm8,3 barca. 39,90 € (Marktpreis)
Stihl KOA 20 Akku-Kompressor1.683 g (inkl. Akku)10,8 V, 2,6 Ah, 28 Wh282 x 105 x 223 mm10,3 bar99 € (ohne Akku und Ladegerät), 139 € inkl. Akku AS2 und Ladegerät

Akku Kompressor Test: Kandidaten in der Einzelbewertung

Bosch Easy Pump

Die Bosch Easy Pump gehört in unserem Vergleich noch zu den leichteren Geräten. Dank der schlanken und ergonomisch günstigen Form liegt der Akkukompressor sehr gut in der Hand und lässt sich komfortabel einhändig bedienen. Das beleuchtete LED-Display lässt sich gut ablesen und bietet alle relevanten Informationen. Bosch verzichtet auf fixe Voreinstellungen und überlässt die Wahl des Drucks erfreulicherweise dem Nutzer. So bleibt die Menüführung erfreulich einfach und klar.

# Die Bosch Easy Pump ist ein relativ kompaktes Gerät – der Preis liegt unter 80 €.
# Ladekabel und Adapter sind immer im Lieferumfang – die Rahmentasche fürs Fahrrad ist optional.
# Im Griff befindet sich ein integriertes Staufach mit allen Adaptern – die Verarbeitung ist sehr hochwertig.
# Das Bedienkonzept ist sehr einfach – das Display gut ablesbar.

Eine Taste für die Auswahl der Einheit (bar, psi, kpa), zwei Tasten zur Anpassung des Zieldrucks und ein Start-Stop-Taster genügen und sorgen für eine intuitive und simple Bedienung. Die integrierte Leuchte lässt sich mit langem Druck auf die Einheiten-Taste aktivieren und spendet ausreichend Licht. Super gelöst ist die Aufbewahrung der Adapter in einer Box mit Schiebedeckel im Griffbereich. Hier hat man immer alle Zwischenstücke aufgeräumt und vor Schmutz geschützt an Bord.

  • Akku Kompressor mit Display
  • Lieferumfang Akku-Kompressor, Rahmen-/Aufbewahrungstasche, Ladekabel, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe
  • Maximaler Druck 10,3 bar
  • Ladeanschluss USB-C
  • Akku 3,6 V, 3 Ah
  • Leistungsvolumen 10 l/min
  • Abmessungen 265 x 123 x 87 mm
  • Gewicht 443 g (gewogen)
  • Besonderheit inkl. passender Rahmen-/Aufbewahrungstasche, integriertes Fach für Adapter
  • Herstellungsland China
  • www.bosch-diy.com
  • Preis (UVP) 89,99 €, 77,70 € (Version ohne Tasche)

Die Verarbeitung wirkt hochwertig, der kleine Bosch Kompressor macht einen sehr robusten Eindruck. Der Füllschlauch ist fest angebracht und lässt sich auf Wunsch in einer Nut an der Unterseite des Gerätes festklemmen. Sehr praktisch ist auch die Transporttasche mit Klett-Halterungen für das Rahmendreieck. Für sportliche Rennradfahrer eher uninteressant, lässt sich das Transportbag jedoch auf langen Reisen oder zum Beispiel an einem E-MTB gut nutzen. Wer die Tasche ohnehin nicht nutzen möchte, kann auch eine günstigere Version ohne Tasche kaufen.

Stärken

  • Angenehme Ergonomie

  • Einfache Bedienung

  • Integrierte Adapter-Aufbewahrung

Schwächen

  • Kleinste Akku-Kapazität im Test

Bosch elektrische Fahrradpumpe/Luftpumpe/Mini Kompressor EasyPump (3,0 Ah Akku, 3,6 Volt, Autostop-Funktion, 150 PSI, 10,3 bar, LED, über USB-C® wiederaufladbar, im Karton)
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51,35 €

Bosch Universal Pump

Die Bosch Universal Pump ist ein typischer Vertreter der größeren Akku-Kompressoren für die heimische Werkstatt mit Wechselakku. Ein ähnliches Gerät haben wir mit dem Stihl KOA 20 im Test, zahlreiche weitere gibt es von vielen anderen Herstellern. Dank des starken 18 Volt Akkus mit einer Kapazität von 6 Ah ist hier Power im Überfluss vorhanden. So wundert es auch nicht, dass der große Bosch Kompressor unsere Testreifen in jeweils unter 30 Sekunden füllt. Auch die Ausdauer ist bei diesem semi-professionellen Gerät in der heimischen Werkstatt nie ein Thema, denn der Akku hält gefühlt ewig. Zudem haben die meisten Nutzer der externen 18 Volt Akkus in der Regel zwei Exemplare zu Hause, sodass man immer einen Akku laden kann, während man mit dem anderen arbeitet.

# Die Bosch Universal Pump mit dem großen, externen 18-Volt-Akku ist das leistungsfähigste Gerät im Test – aber mit Akku und Ladegerät muss man auch weit über 100 € dafür zahlen.
# Verkauft wird das Gerät in der Regel ohne Akku und Ladegerät – diese sind separat erhältlich oder im günstigen Fall schon im Haushalt von anderen Bosch Geräten vorhanden.
# Auch hier findet sich ein integriertes Staufach mit allen Adaptern – sehr praktisch und aufgeräumt.
# Als einziges Gerät ist die Bosch Universal Pump mit einem analogen Manometer ausgerüstet.
# Der Ladezustand des Akkus wird über drei LED angezeigt.
  • Akku Kompressor mit analogem Manometer
  • Lieferumfang Akku-Kompressor, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe, Universal-Adapter
  • Maximaler Druck 10,3 bar
  • Ladeanschluss Zusätzliches Ladegerät notwendig
  • Akku Lithium-ion 18 V, verschiedene Kapazitäten erhältlich, im Test 6,0 Ah
  • Leistungsvolumen 30 l/min
  • Abmessungen 325 x 75 x 205 mm
  • Gewicht 1.821 g (gewogen, mit Akku und Adaptern)
  • Besonderheit Verkauf in der Regel ohne Akku und Ladegerät
  • Herstellungsland China
  • www.bosch-diy.com
  • Preis (UVP) 73,49 € (ohne Akku und Ladegerät), ca. 100 € Akku 6,0 Ah mit Ladegerät (geringere Kapazitäten zum Teil deutlich günstiger)

Die Bedienung der Bosch Universal Pump ist komfortabel, das analoge Rundinstrument mit Zeiger lässt sich gut ablesen und ist gut ausgeleuchtet. Auch die integrierte LED-Lampe zum Ausleuchten des Arbeitsbereiches ist hell und leuchtet einen recht großen Bereich aus. Durch das Fehlen eines digitalen Manometers gibt es allerdings auch kein automatisches Aufpumpen bis zu einem voreingestellten Wert. Ob man ein klassisches Rundinstrument oder eine digitale Anzeige bevorzugt, ist letztlich Geschmackssache. Über die Genauigkeit der Messwerte sagt das nichts aus und in feineren Abstufungen als mit 0,1 bar wird man kaum seinen Reifendruck einstellen wollen.

Auf eine Anzeige für den Ladestand des Akkus muss man freilich nicht verzichten. Am unteren Ende des Griffes findet sich eine dreistufige große LED-Anzeige, die auf den ersten Blick Klarheit über die restliche Power gibt. Sehr praktisch und komfortabel ist die ausklappbare Aufbewahrungsbox an der Front, in der alle Adapter schmutzgeschützt ihren Platz finden. Ebenso funktionell ist die Aufbewahrung des Füllschlauches auf einer Art Kabeltrommel an der Front des Gerätes. Ob man die Sicherheitssperre wirklich benötigt, die ein Aktivieren der Pumpfunktion verhindert, stelle ich mal infrage, aber sie schadet auch nicht.

Stärken

  • Viel Power und Ausdauer

  • Externer Akku

  • Langer Füllschlauch

  • Integrierte Adapter-Aufbewahrung

Schwächen

  • Kein Auto-Stopp mit voreingestelltem Wert

  • Im Vergleich groß und schwer

  • Lautestes Gerät im Test

Bosch Elektrische Luftpumpe, Universalpumpe, 18 V, Werkzeug, Erwachsene, Unisex, Mehrfarbig (Mehrfarbig), Einheitsgröße
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49,30 €
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72,99 €
Fahrradteile Shop
126,75 €

Cycplus A8 Tire Inflator

Der Cycplus A8 Tire Inflator kommt aus einer ganzen Familie an Akku-Kompressoren, die der chinesische Hersteller auf seiner Internetseite zum Kauf anbietet. Mit dem 2,6 Ah Akku gehört er zu den größten Geräten des Anbieters und punktet mit einem sauber verarbeiteten Gehäuse mit Metallhülle und integriertem Display und Bedienfeld.

Es gibt vier vorbelegte Pump-Modi mit den Kategorien „Fahrrad“, „Motorrad“, „Auto“ und „Ball“, deren Funktion sich mir nicht wirklich erschließt, denn man kann sie jeweils mit beiden vorwählbaren Einheiten bar und psi belegen und den voreingestellten Maximaldruck frei bis 10,3 bar belegen. So kann man die Modi immerhin als Speicher zum Beispiel für verschiedene Fahrräder oder den Druck in den Autoreifen verwenden.

# Der Cycplus A8 Tire Inflator überzeugt mit einer schicken Metallhülle – der Preis liegt aktuell bei 42 €.
# Geladen wird per USB-C Anschluss.
# Das Display ist gut ablesbar, die Tasten sind recht undeutlich beschriftet.
# Im Lieferumfang sind alle nötigen Adapter, ein Ladekabel und eine Stofftasche enthalten.
  • Akku Kompressor mit LED-Display
  • Lieferumfang Akku-Kompressor, Füllschlauch, Ladekabel, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe, Transporthülle (Stoff)
  • Maximaler Druck 10,3 bar
  • Ladeanschluss USB-C (5V, 1,5 A)
  • Akku 7,4 V, 2,6 Ah
  • Leistungsvolumen keine Angabe
  • Abmessungen 173 x 65 x 36 mm
  • Gewicht 488 g (gewogen, ohne Adapter)
  • Besonderheit vier voreingestellte Druckmodi für Fahrrad, Auto, Motorrad, Bälle
  • Herstellungsland China
  • www.cycplus.com
  • Preis (UVP) 42 €

Die Kennzeichnung der Bedien-Tasten ist nur schwer zu erkennen, das machen einige andere Hersteller im Test deutlich besser. Die Druckangabe ist sehr gut lesbar, die Anzeige des Akku-Zustandes hingegen etwas klein ausgefallen. Die Beleuchtung erfolgt mit einem kreisrunden Lichtkegel, der je nach Abstand zum Objekt recht klein ausfallen kann.

Stärken

  • Display gut ablesbar

  • Langer, flexibler Füllschlauch

Schwächen

  • Tastenbeschriftung nur schwer erkennbar

  • Keine integrierte Adapteraufbewahrung

Cycplus A8 Mini Kompressor
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33,99 €
BikeInn
46,99 €

Xiaomi Portable Electric Air Compressor

Wenn man den Füllschlauch des Xiaomi Portable Electric Air Compressor aus seiner Parkposition im Gehäuse herauszieht, aktiviert sich das Gerät automatisch und ist bereit für den Einsatz. Der Füllschlauch fällt allerdings recht kurz und steif aus. So kann das Ansetzen am Ventil mitunter etwas schwierig sein. Das Gehäuse ist recht „dick“ und ist zumindest bei kleinen Händen nicht sehr ergonomisch.

Hier wird die Menüführung noch komplizierter als beim Cycplus A8, denn auch Xiaomi verwendet vier voreingestellte Modi, begrenzt dabei aber jeweils den Maximaldruck auf unterschiedliche Werte. Im Modus „Fahrrad“ ist bei 4,4 bar Schluss, „Motorräder“ dürfen mit lediglich 3 bar befüllt werden, „Autos“ hingegen wieder mit 3,5 bar und bei Bällen ist schließlich schon bei 1,1 bar Feierabend. Wer einen höheren Fülldruck realisieren möchte, muss in den „freien Modus“ vorwärtsklicken. Erst dann kann man den Maximal-Fülldruck von 10,3 bar auswählen. Einen tieferen Sinn kann ich hierin nicht erkennen, letztlich wird die Handhabung des Gerätes nur unnötig erschwert. Allenfalls ist eine Nutzung als Speicher vorstellbar, aber nur mit Einschränkung des jeweiligen Maximaldruckes.

Die Beleuchtung ist nicht wirklich hell, dafür aber weiträumig.

# Der Xiaomi Electric Air Compressor schaltet sich beim Herausziehen des Füllschlauchs selbstständig an – offiziell gibt es nur noch das Nachfolger-Modell für knapp 50 €.
# Mitgeliefert werden ein Stoffbeutel, alle Adapter und ein passendes Ladekabel.
# Der Micro USB Ladenanschluss liegt unter einer Abdeckkappe.
  • Akku Kompressor mit LED-Display
  • Lieferumfang Mini-Kompressor, Füllschlauch, Ladekabel, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe, Transporthülle (Stoff)
  • Maximaler Druck 10,3 bar
  • Ladeanschluss USB Micro
  • Batterie 7,4 V, 2 Ah, 14,8 Wh
  • Leistungsvolumen keine Angabe
  • Abmessungen 124 x 71 x 45 mm
  • Gewicht 441 g (gewogen, ohne Adapter)
  • Besonderheit integrierte Leuchte, An/Aus durch Ein-Ausstecken des Füllschlauches
  • Herstellungsland China
  • www.mi.com
  • Preis (UVP) 49,99 € aktualisierte Version 2

Auch als Pro-Version mit mehr Leistung erhältlich. Die Akkuanzeige wird durch eine farbige LED an der unteren Kante des Gehäuses signalisiert. Damit kann man leider nur etwas anfangen, wenn man die verschiedenen Farben kennt und weiß, was sie bedeuten. Immerhin werden die Zahlen im Display dafür sehr groß dargestellt und lassen sich sehr einfach ablesen. Laut Homepage aktuell nur noch als überarbeitete Version Portable Electric Air Compressor 2 mit höherer Leistung und mehr Ausdauer erhältlich.

Stärken

  • Gut lesbare Druckangabe

  • Auto-On/Off

Schwächen

  • Kein USB-C Ladeanschluss

  • Vorbelegte Modi mit Maximaldruck-Begrenzung

  • Kurzer, steifer Füllschlauch

  • Keine integrierte Adapteraufbewahrung

  • Langsamste Aufpumpzeiten im Test
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 1S 35115
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29,00 €

Michelin Akku Mini Kompressor

Der Michelin Akku Mini Kompressor fällt in unserem Test durch sein ungewöhnliches Design auf. Das Gerät ist fast wie der Griff eines Tennisschlägers geformt und liegt dadurch recht gut in der Hand. Pfiffig auch die An- und Ausschaltung durch Nach-oben-Klappen des Füllschlauches. Der ist standardmäßig mit einem nicht abnehmbaren Klemmanschluss für Autoventile ausgerüstet. Das macht die Verwendung bei Schrader-Ventilen etwas kompliziert und unhandlich, aber freilich nicht problematisch.

Die Elektronik erinnert stark an die Geräte von Cycplus und Xaomi, leider kommen auch hier die vier Modi mit Maximalbeschränkung zum Einsatz. Ebenso ist ein freier Modus wählbar, der den Nutzer nicht bevormundet. Schön ist die permanente Anzeige des vorgewählten Maximaldruckes oben rechts, während der tatsächliche Druck darunter mit größeren Zahlen ersichtlich ist. Die meisten Geräte im Test verfügen nur über eine Druckanzeige.

# Der Michelin Akku Mini Kompressor hat eine ergonomisch günstige Form – er ist für rund 60 € erhältlich.
# Das Gerät wird durch Hochklappen des Füllschlauches aktiviert – die Bedientasten sind klar beschriftet.
# Die Adapter sind an einer Halterung am Füllschlauch befestigt – so hat man sie immer griffbereit.
# Ein Stoffbeutel, alle Adapter und ein Micro-USB Ladekabel sind im Lieferumfang enthalten.
  • Akku Kompressor mit LED-Display
  • Lieferumfang Akku-Kompressor, Füllschlauch, Ladekabel, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe, Transporthülle (Stoff)
  • Maximaler Druck 10 bar
  • Ladeanschluss Micro-USB (5V, 2 A)
  • Akku 7,2 V, 2,5 Ah
  • Leistungsvolumen keine Angabe
  • Abmessungen 198 x 51,5 x 45 mm
  • Gewicht 411 g (gewogen)
  • Besonderheit integrierte Beleuchtung, vier voreingestellte Druckmodi für Fahrrad, Auto, Motorrad, Bälle
  • Herstellungsland China
  • www.michelin.de
  • Preis (UVP) ca. 59,90 € (Marktpreis)

Die Beleuchtung ist nicht sehr hell und mit einem Streifenschatten versehen, dafür aber recht großflächig. Erfreulich ist das geringe Gewicht von nur 411 Gramm, das den Michelin zum leichtesten Kompressor im Test macht. So findet er mit seinen kompakten Abmessungen auch in jedem Rucksack Platz. Eine Stofftasche wird mitgeliefert, die beiden Adapter finden ihren Platz in einem speziellen Halter am Schlauch. Eine Lösung, die auch für alle anderen Hersteller realisierbar wäre.

Stärken

  • Leichtestes Gerät im Test

  • Kompakt, liegt gut in der Hand

  • Klare erkennbare Tasten, gutes Display

Schwächen

  • Kein USB-C Ladeanschluss

  • Vorbelegete Modi mit Maximalladruck-Begrenzung

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Osram TYREinflate 2000

der Osram TYREinflate 2000 nimmt in diesem Test zumindest in Sachen Gehäuse-Form eine Sonderstellung ein, denn diese entspricht ziemlich genau der einer typischen Radflasche, und so lässt sich der Akku-Kompressor von Osram auf Wunsch in einem Flaschenhalter am Fahrrad transportieren. Ein optimal passender Halter ist im Lieferumfang enthalten. Auch sonst präsentiert sich das Gerät sehr gut ausgestattet und mit pfiffigen Detaillösungen.

Der recht kurze Füllschlauch findet in einer Halterung an der Seite des Gerätes Platz, ist dort aber leider auch der Verschmutzung beim Fahren ausgesetzt. Beleuchtung und Gewindeanschluss für den Füllschlauch liegen unter einer Abdeckkappe an der Oberseite des Gerätes, unten sind die USB-Anschlüsse zu finden und die Adapter untergebracht. Eine Besonderheit ist zudem die Funktion als Powerbank mit USB-A Anschluss, die sonst kein Gerät im Test bietet.

# Der Osram TYREinflate 2000 hat die Abmessungen einer Fahrrad-Trinkflasche – der Preis liegt bei knapp 40 €.
# Ein passender Flaschenhalter für den Transport am Fahrrad wird mitgeliefert – Zusammen mit Adaptern, Ladekabel und einem Stoffbeutel.
# Das Display ist nicht optimal ablesbar – die Tasten klar gekennzeichnet
# Der Anschluss für den Füllschlauch und die Leuchte finden sich unter einer Abdeckung. – das schützt während des Transports vor Verschmutzung.
# Während des Transports wird der Füllschlauch an der Seite befestigt – am Boden finden sich der Ladeanschluss und die USB-A Buchse der Powerbank.
  • Akku Kompressor mit LED-Display
  • Lieferumfang Akku-Kompressor, Füllschlauch, Ladekabel, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe, Rahmenhalterung für Fahrrad (Flaschenhalter), Aufbewahrungstasche (Stoff)
  • Maximaler Druck 8,3 bar
  • Ladeanschluss USB-C
  • Akku 3,7 V, 5,2 Ah
  • Leistungsvolumen keine Angabe
  • Abmessungen 170 x 70 x 70 mm
  • Gewicht 498 g (gewogen, inkl. Adaptern)
  • Besonderheit integrierte Beleuchtung, vier Speicherplätze, passt in handelsübliche Flaschenhalter, Powerbank-Funktion
  • Herstellungsland China
  • www.osram.de
  • Preis (UVP) ca. 39,90 € (Marktpreis)

Die verbaute Elektronik erinnert an einige andere Geräte im Test, allerdings verzichtet Osram auf bevormundende Voreinstellungen und stattet den TYREinflate 2000 lieber mit vier Speicherplätzen und einer freien Funktion zum Aufpumpen aus. Die Bedienung erfolgt wie so oft über 5 Tasten, die klares Feedback geben und einen robusten Eindruck machen. Das Display ist recht klein und nicht besonders gut ablesbar. Die integrierte Leuchte hat dank eines Diffusors eine großflächige Ausleuchtung.

Stärken

  • Funktion als Powerbank

  • Transport im Flaschenhalter möglich

  • Klar gekennzeichnete Tasten

Schwächen

  • Kleines Display, nicht optimal lesbar

  • Gewindeanschluss Füllschlauch verschmutzt beim Transport auf dem Bike

OSRAM TYREinflate 2000 Schwarz Modell 2024
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Fahrrad XXL
39,99 €
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DECATHLON
83,72 €

Stihl KOA 20 Akku-Kompressor

Der Stihl KOA 20 Akku-Kompressor ist neben der Bosch Universal Pump das zweite „große“ Gerät mit Wechselakku im Test. Allerdings ist die Akkukapazität mit lediglich 28 Wh nicht mit der Power des großen 18 V Akkus von Bosch mit 108 Wh vergleichbar. Der Stihl Akku reiht sich leistungsmäßig aber dennoch deutlich über den kleineren Geräten ein.

Dabei profitiert der Kompressor natürlich von dem deutlich größeren Gehäuse und füllt unsere Testreifen fast so schnell wie das Power-Gerät von Bosch und deutlich schneller als die kompakten Geräte. Zudem arbeitet der Kompressor auch effizienter und kann einfach mehr leisten als die kleineren Kollegen in den beengten Gehäusen. Im Alltag fällt der Stihl KOA 20 damit kaum gegenüber der Bosch Universal Pump ab.

# Der Stihl Koa 20 hat einen wechselbaren Akku – und wartet mit viel Leistung zu einem Preis von knapp 100 € auf.
# Das Gerät ist ohne Akku und Ladegerät erhältlich oder in einem Komplettset.
# Gut lesbares Display und große, klar gekennzeichnete Bedientasten.
# Im Geräteboden sind alle Adapter verstaut – und ein dickerer Füllschlauch für Luftmatratzen oder Ähnliches.
  • Akku Kompressor mit LED-Display
  • Lieferumfang Akku-Kompressor, Adapter für Presta und Schrader, Adapter Ballpumpe, Universal-Adapter
  • Maximaler Druck 10,3 bar
  • Ladeanschluss Eigenes Ladegerät AS notwendig
  • Akku Lithium-ion 10,8 V, 2,1 Ah
  • Leistungsvolumen 17 l/min
  • Abmessungen 282 x 105 x 223 mm
  • Gewicht 1.683 g (gewogen, inklusive Akku und Adapter)
  • Besonderheit Verkauf mit oder ohne Akku und Ladegerät
  • Herstellungsland China
  • www.stihl.de
  • Preis (UVP) 99 € (ohne Akku und Ladegerät), 139 € inkl. Akku AS2 und Ladegerät

Sehr angenehm fällt auch das Bedienkonzept mit großen Tasten und großem Display auf. Keine Doppelbelegung und eine klare Struktur sorgen für intuitive Klarheit bei der Benutzung. Der Zielwert wird separat dargestellt. Positiv sind auch der lange Füllschlauch und dessen praktische Aufbewahrung, sowie die integrierten Halter für alle nötigen Adapter. Zudem verfügt der Stihl über einen zusätzlichen, dickeren Füllschlauch und einen zusätzlichen Betriebsmodus zum Befüllen von Luftmatratzen oder Ähnlichem. Trotz des kleinen Akkus relativ schwer, aber dank guter Ergonomie sehr gut in der Handhabung.

Stärken

  • Einfache Bedienung

  • Hohe Kompressorleistung

  • Beste Leuchte im Test

  • Externer Akku

Schwächen

  • Relativ geringe Akku-Kapazität

  • Relativ groß und schwer

STIHL KOA 20 Akku-Kompressor, Digitales Display, Automatische Abschaltung, LED-Beleuchtung, Hochdruck- und Volumenfunktion ohne Akku und Ladegerät
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114,00 €

„Große“ Geräte bei vorhandenem Akku

Die beiden „großen“ Akku-Kompressoren von Stihl und Bosch in unserem Test bieten im Vergleich zu den „kleineren“ Geräten im Test den Vorteil, dass der Akku nicht fest im Gehäuse eingebaut, sondern nur eingesteckt ist. Damit lassen sich die (meist teuren und leistungsstarken) Akkus für viele weitere Geräte im Haushalt wie zum Beispiel Akkuschrauber, Rasenmäher, Sägen usw. verwenden. Das spart nicht nur Kosten, sondern ist auch nachhaltig. Deshalb lautet meine Empfehlung: Hat man schon ein gutes Akku-System eines Herstellers zu Hause, dann zuerst bei dem schauen, ob es auch einen Akku-Kompressor gibt. Diese größeren Geräte sind meist so leistungsfähig, dass man beim vorrangigen Gebrauch in der Fahrradwerkstatt wenig falsch machen kann.

Wie haben wir getestet?

Um die Akku-Kompressoren zu testen, haben wir sie alle dem gleichen Prozedere unterzogen. Zunächst musste ein Rennradreifen in 28 mm Breite von 0 bis 5 bar befüllt werden. Dabei haben wir jeweils die Zeit gestoppt und mittels Smartphone-App eine Schallmessung in einem Meter Abstand durchgeführt. Diese Akustik-Messung ist vermutlich kein absolut korrekter Wert, dazu dürfte ein Smartphone als Messgerät nicht genau genug sein, allerdings können diese Messungen sehr wohl zum Vergleich zwischen den Geräten herangezogen werden, weshalb wir sie auch hier veröffentlichen.

Im Anschluss folgte der gleiche Testablauf mit einem Mountainbike-Reifen der Größe 27,5 x 2,3. Hier haben wir in unserem Akku Kompressor Test den Druck fiktiv auf 2 bar festgelegt. Wie auch schon beim Rennrad-Reifen haben wir auch hier jeweils den Wunschdruck vorher eingestellt und die Pumpe den Rest erledigen lassen. Im Anschluss haben wir mit einem digitalen Luftprüfer von Schwalbe (Schwalbe Air Max pro) den tatsächlichen Druck im Reifen gemessen. Hierbei kann es beim Abziehen der Pumpe naturgemäß zu kleinen Druckverlusten gekommen sein.

Ob der angegebene Maximaldruck erreicht werden kann, halten wir für wenig relevant, da es kaum noch Reifen-Felgen-Kombinationen gibt, die mit so hohen Drücken gefahren werden. Dennoch wird es den ein oder anderen geben, der noch ältere Set-ups in Anwendung hat oder regelmäßig einen Rennrad-Klassiker mit schmalen Hochdruck-Reifen bewegt. Wir haben mangels passender Reifen/Felgen-Kombo für den Maximaldrucktest den Schwalbe Tire Booster genutzt, und alle Geräte haben die angegebenen Werte erreicht.

Im Gegensatz zu den Mini-Akku-Kompressoren spielt in dieser Kategorie die Akku-Kapazität in der Praxis keine wirkliche Rolle. Alle Geräte im Test haben fünf Aufpumpvorgänge des Rennrad-Reifens auf 5 bar klaglos weggesteckt, ohne gravierende Änderungen an der Ladezustandsanzeige des Akkus. Wir haben darauf verzichtet, die Geräte so lange zu nutzen, bis der Akku leer ist. Das wäre auch nur dann möglich, wenn man den elektrischen Pumpen zwischen den Aufpumpvorgängen jeweils längere Pausen gönnt.

Denn die Wärmeentwicklung der Pumpen ist auch bei diesen größeren Geräten nicht zu unterschätzen. Nutzt man sie im Dauerbetrieb, um zum Beispiel fünfmal am Stück einen Reifen komplett auf 5 bar aufzupumpen, werden sie spürbar warm oder heiß. Zusätzlich entstehen auch unangenehme Gerüche. Deshalb gilt: Die kompakten Geräte sind nicht für den Dauerbetrieb gedacht. Die beiden „Großen“ von Bosch und Stihl im Test stecken solche Belastungen wesentlich besser weg. Wenn man eine dieser Pumpen verwendet, kann man auch mal alle Bikes einer Gruppe vor der gemeinsamen Ausfahrt nachpumpen.

Wir haben keine Messungen zur Ladedauer der Akkus unternommen, weil das in der Praxis im Gegensatz zu den Akku-Mini-Kompressoren keine Relevanz hat. Alle Geräte im Test haben ausreichend Ausdauer, um sie nach Gebrauch in Ruhe laden zu können. Für alle Messungen wurden die Geräte natürlich vor jedem Start komplett geladen. Die Druckangaben haben wir nach dem Aufpumpvorgang mit voreingestelltem Wert gemessen. Sie sollten nicht zu genau betrachtet werden, da auch beim Abziehen des Ventilaufsatzes minimal Luft entweichen kann. Generell zeigen die Messungen, dass die Geräte ausreichend genau arbeiten.

Für den mobilen Einsatz zum Mitnehmen in der Trikottasche empfehlen wir die kleinen Mini-Akku-Kompressoren, von denen wir vier Exemplare ausführlich getestet haben:

Mini-Akku-Kompressoren im Test

Ergebnisse Leistungstest

700c x 28 auf 5,0 bar voreingestellt27,5 x 2.3 auf 2 bar voreingestelltMax. Lautstärke (ca. 1m Entfernung)
Bosch Easy Pump1:34 min, 4,89 bar (gemessen)1:42 min, 1,96 bar72 dB
Bosch Universal Pump28 s, 4,97 bar (gemessen)30 s, 1,88 bar78 dB
Cycplus A8 Tire Inflator1:26 min, 4,88 bar (gemessen)1:23 min, 1,97 bar71 dB
Xaomi Portable Electric Air Compressor1:39 min, 4,99 bar (gemessen)2:03 min, 2,11 bar72 dB
Michelin Akku Mini Kompressor1:27 min, 4,91 bar (gemessen)1:32 min, 1,90 bar73 dB
Osram TYREeinflate 20001:20 min, 4,96 bar (gemessen)1:24 min, 1,99 bar70 dB
Stihl KOA 2034 s, 4,85 bar (gemessen)38 s, 2,02 bar74 dB

Einsatz mit Tubeless-Reifen

In der Regel können die elektrischen Pumpen aus dem Test auch Tubeless-Reifen bei der Erstmontage ins Felgenbett setzen. Das schaffen selbst einige der sehr kompakten Akku-Mini-Kompressoren. Allerdings sollte man die elektrischen Helferlein nicht mit einem stationären Kompressor mit Lufttank verwechseln. Bei hartnäckigen Fällen von Tubeless-Montagen ist ein so hoher Luftdurchfluss notwendig, dass auch die stärksten Akku-Kompressoren im Zweifel nicht mehr ausreichen. Dann hilft nur noch ein Druckbehälter wie zum Beispiel der Schwalbe Tire-Booster, um schlagartig großen Druck mit gleichzeitig hoher Luftdurchflussmenge zu kombinieren.

Alternativen zu Akku-Kompressoren

Es muss natürlich keinesfalls ein elektrisch betriebenes Gerät sein! Ebenso gut und nachhaltiger arbeitet man zu Hause auch mit einer guten Standpumpe. Auch wenn man häufig Tubeless-Reifen montieren möchte, bekommt man das erfahrungsgemäß in den meisten Fällen (wenn auch nicht immer) mit einer handelsüblichen Standpumpe erledigt. Einfacher und sicherer sind jedoch Pumpen mit sogenanntem Booster, die ein Reservoir mit Luft befüllen, die man dann zum schlagartigen Aufpumpen des Tubeless-Reifens nutzen kann.

Nach dem gleichen Prinzip arbeitet der Schwalbe Tire Booster. Damit haben wir in der Redaktion ebenfalls ausgezeichnete Erfahrungen gemacht und (fast) jeden Reifen aufgepumpt bekommen. Wer viel zu Hause schraubt oder mehrere Bikes auch von Familienmitgliedern oder Freunden wartet, der kann auch über einen stationären Kompressor mit großem Lufttank nachdenken. Aus meiner Erfahrung heraus, betrachte ich ein solches Gerät aber nicht mehr als notwendig. Die Akku-Kompressoren in unserem Test können übrigens auch problemlos Luft in mehreren Autoreifen nachfüllen oder ohne Murren den Reifen der Schubkarre befüllen.

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Fazit

Das Gute zuerst: Alle Geräte im Test funktionieren zuverlässig und halten, was sie versprechen. Da die Akku-Kompressoren in unserer Auswahl recht unterschiedlich sind, verzichten wir auf die Kürung eines Testsiegers und nennen lieber die Vor- und Nachteile der verschiedenen Konzepte. Auffällig ist die fast gleiche Bedienelektronik bei Cycplus, Xamoi, Michelin und Osram. Zudem ähneln sich die Füllzeiten der kompakten Geräte, wobei Bosch und Xaomi etwas langsamer als der Rest sind. Die beiden „Großen“ von Bosch und Stihl überzeugen mit deutlich mehr Leistung und kürzeren Pumpzeiten, wobei Bosch mit dem 18 Volt Akku in Sachen Ausdauer in einer anderen Liga spielt, die man freilich auch extra zahlen muss. Letztlich kann man sich ein für die eigenen Bedürfnisse passendes Gerät aus unserem Testfeld aussuchen und macht damit in jedem Fall wenig falsch.

Pumpt ihr zu Hause noch per Hand oder nutzt ihr einen Akku-Kompressor?


Text: Harald Englert / Fotos: Harald Englert

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