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XC-WM 2025 – Crans Montana: Ergebnisse Herren & U23-Damen

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Finale Furioso bei der MTB-WM! Nino Schurters letztes WM-Rennen, Mathieu van der Poels Mission WM-Gold auf dem MTB und eine Vielzahl an potenziellen Favoriten für den großen Regenbogencoup – wer krönt sich zum schnellsten Mountainbiker des Planeten 2025? Zudem ging’s zum Abschluss der MTB-WM auch noch für die U23-Klasse der Damen um Edelmetall. Die Ergebnisse des Rennsonntags der MTB-WM 2025!

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Herren: Hatherly mit Machtdemonstration zur Titelverteidigung

Alan Hathely ist der alte und neue Weltmeister in der Cross-Country-Disziplin der Herren. Der Südafrikaner setzte sich zum Abschluss der MTB-WM 2025 im Schweizer Kanton Wallis in beeindruckender Manier vor dem Italiener Simone Avondetto und dem Franzosen Victor Koretzky durch. Knapp verpassten hingegen die einheimischen Fahrer aus der Schweiz die Medaillenränge: Luca Schätti und Mathias Flückiger lagen bis zuletzt auf Medaillenkurs und wurden erst auf den letzten Metern von Avondetto und Koretzky in die Schranken gewiesen. Bester deutscher Fahrer in Crans-Montana war Luca Schwarzbauer auf dem 16. Rang, David List folgte als zweitbester Fahrer auf Rang 34.

Nicht unbedingt als erneuter Titelfavorit gestartet, legte Alan Hatherly bei seiner Mission Titelverteidigung in Crans-Montana ein wahres Meisterstück ab: Bereits in der zweiten von neun zu fahrenden Runden setzte sich Hatherly an die Spitze des Feldes und nutzte eine kleine Lücke, die er in einer Bergabsektion herausfahren konnte, um eine beeindruckende Soloflucht an der Spitze zu starten. Unaufhaltsam drehte Hatherly in der Folge seine Runden einsam an der Spitze und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Zwei Runden vor Schluss lag der Südafrikaner schließlich rund 1:40 Minuten vor den nächsten Verfolgern, die verbleibenden zwei Umläufe entwickelten sich schließlich zu einer wahren Triumphfahrt.

Während die Angelegenheit des Regenbogentrikots durch Hatherlys Soloflucht recht früh geklärt war, entbrannte im Feld der Verfolger ein packender Kampf um die verbliebenen Medaillen. Anfangs noch fast bis zu zehn Fahrer, darunter inbegriffen unter anderem auch Superstar Mathieu van der Poel, im Verlauf des Rennens deutlich weniger Fahrer, und am Ende nur noch vier Fahrer blieben stets in engster Reichweite voneinander. Angetrieben vom heimischen Publikum setzte sich der Eidgenosse Mathias Flückiger zwischenzeitlich mit leichtem Abstand vom Rest der Verfolger ab, doch eingangs der letzten Runde schlossen sein Landsmann Luca Schätti und der Italiener Simone Avondetto wieder auf. Und auch Short Track-Weltmeister Victor Koretzky und der Däne Simon Andreassen lagen zu diesem Zeitpunkt mit knappen sieben Sekunden Rückstand auf das Verfolgertrio noch in Schlagdistanz zu den verbliebenen Medaillenrängen.

Im letzten Umlauf versuchten dann insbesondere die beiden Schweizer Flückiger und Schätti mit mehreren Attacken eine Vorentscheidung im Medaillenkampf herbeizuführen, doch ihr unmittelbarer Begleiter Simone Avondetto ließ sich nicht abschütteln. Im Gegenteil: Avondetto blies kurz vor dem höchsten Punkt der Strecke zur Gegenattacke und setzte sich entscheidend ab. In der folgenden Abfahrt verteidigte der Italiener seine knappe Führung gegenüber Flückiger und Schätti – zudem schob sich Victor Koretzky dank seiner fahrtechnischen Klasse immer näher an die beiden Schweizer heran.

Und so kam es schließlich, wie es kommen musste: Der Italiener Avondetto sicherte sich mit leichtem Abstand zu den weiteren Verfolgern die Silbermedaille und die letzte verbliebene Medaille ging schließlich im Sprint an Victor Koretzky – Mathias Flückiger und Luca Schätti blieb damit der ersehnte Medaillenerfolg vor heimischem Publikum verwehrt.

Die zwei besonders im Fokus stehenden Fahrer des WM-Rennens der Herren, Mathieu van der Poel und Nino Schurter, hatten indes mit dem Rennausgang recht wenig zu tun: Van der Poel mischte nach einem guten Start ins Rennen anfangs im Verfolgerfeld mit, verlor aber zunehmend im Rennverlauf an Boden. Er landete am Ende auf 29. Rang. Altmeister Nino Schurter fand beim letzten WM-Auftritt seiner Karriere zu keinem Zeitpunkt so richtig ins Rennen und belegte den 42. Rang.

Ergebnisse Herren

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U23-Damen: Holmgren unaufhaltsam zu Doppelgold

Isabella Holmgren komplettiert den Tag der Titelverteidigungen und sichert sich wie ihr Pendant in der Eliteklasse der Herren, Alan Hatherly, die Ehre das Regenbogentrikot der Weltmeisterin in der U23-Klasse ein weiteres Jahr tragen zu dürfen. Die Kanadierin, die als eines der größten Talente im Damenradsport gilt, sicherte sich nach ihrem Triumpf im Short Track auch in der Cross-Country-Disziplin – und das in abermals beeindruckender Manier!

Die Kanadierin stürmte nach einem etwas verhaltenen Start in der zweiten von sechs zu fahrenden Runden in Crans-Montana an die Spitze des Feldes und blickte von diesem Zeitpunkt an nicht mehr zurück. Nach und nach vergrößte Holmgren in der Folge ihren Vorsprung, am Ende lag die Kanadierin stolze 2:16 Minuten vor ihrer ersten Verfolgerin.

Dies war letztlich die US-Amerikanerin Vida Lopez de San Roman, die sich über weite Strecken des Rennens ein Duell mit der Französin Olivia Onesti lieferte. Onesti stürzte jedoch zwei Runden vor Schluss schwer und musste das Rennen schließlich vorzeitig aufgeben. Die Gunst der Stunde nutzte die Italienerin Sara Cortinovis, die sich durch das Ausscheiden von Onesti auf den Bronzerang schieben konnte. Das Ziel erreichten Lopez de San Roman und Cortinovis 2:16 Minuten und 3:20 Minuten hinter Siegerin Isabella Holmgren. Bemerkenswert: Die Kanadierin Holmgren befindet sich aktuell gerade einmal in ihrem zweiten Jahr in der U23-Klasse und sicherte sich bei beiden Weltmeisterschaften, bei denen sie am Start stand, sowohl in der Short Track- als auch in der Cross-Country-Disziplin den WM-Titel.

Die deutschen Starterinnen hatten indes nichts mit der Medaillenvergabe zu tun: Sina van Thiel belegte bei ihrem Comeback nach einer Trainingsverletzung im Sommer Rang zehn, Finja Lipp folgte als zweitbeste deutsche Starterin auf Position 23. Die beste Österreicherin Katrin Embacher, folgte eine Position hinter Lipp auf Position 24.

Ergebnisse U23-Damen

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