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Trailwhisperer 2023: Der Trail steht! Das geschah am ersten Bauwochenende

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Im August hatten wir zu den Bewerbungen aufgerufen – und ihr habt geliefert: Drei motivierte Teams haben vergangene Woche die Schippen und Sägen in die Hand genommen und ordentlich gewerkelt. Wie das erste Bauwochenende lief und welche Highlights die neuen Trail-Abschnitte bieten, lest ihr hier.

Hier findet ihr alle Details zum Trailwhisperer 2023.

So verlief das erste Bauwochenende

Jedes Team erhielt vor Ort einen Abschnitt parallel zur DH-Strecke zugelost: ca. 200 Meter Länge mussten bebaut werden. Der Korridor war etwa 10 m breit, womit der Kreativität zur Linienwahl großer Spielraum gewährt wurde. Ziel des Trails sollte dabei nicht sein, eine möglichst krasse Sektion hinzuschaufeln – stattdessen soll eine möglichst breite Masse an Mountainbike-Fans angesprochen werden.

# DSC03028
Diashow: Trailwhisperer 2023: Der Trail steht! Das geschah am ersten Bauwochenende
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Nach folgenden Kriterien werden die Trailabschnitte bewertet:

  • Rideability: Wie gut fährt sich der Trail?
  • Massentauglichkeit: Vom Pro bis zum Noob kommt jeder drüber – wie groß ist die Zielgruppe für euren Abschnitt?
  • Sicherheit: Das Feature soll nicht nur möglichst spektakulär gebaut, sondern auch sicher für die Fahrer sein.
  • Optik/Fotogenität: Aussehen ist nicht alles, aber trotzdem – sieht es auch auf Fotos und Videos gut aus?
  • Kreativität/Originalität: Haben wir so ein Feature schon einmal gesehen?
  • Integration in den Trail: Passt es in den Flow mit dem vorhandenen Trail?
  • Namensgebung: Ein kreativer Name für euer Feature ist natürlich Pflicht.

Am Freitagmorgen um 9 Uhr startete die erste Bauphase des Trailwhisperer 2023 im Bikepark Todtnau mit dem Eintreffen aller Teams. Auch wenn ursprünglich vier Teams erwartet wurden, konnten nur drei teilnehmen, da ein Team krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste. Nach der Besichtigung der Trail-Abschnitte wurden diese per Streichholz-Ziehen an die Teams verteilt.

# Freitag: Die Teilnehmer treffen ein.
# Und nicht nur die Jungs sind motiviert …
# … auch Gießkannen und ausreichend Werkzeug stehen bereit.
# Streckenbegehung am Freitag.
# DSC02884 Begehung
# DSC02902 Begehung Bodenzustand
# Im Anschluss wurde die Auslosung der einzelnen Streckenteile festgelegt.
# Bevor es losging, musste erst mal ordentlich freigeräumt werden.

Grundlagen vor Baubeginn: Das Gelände, der Boden und die Segmente

Durch das Event entsteht auf etwa 200 m Länge und über 60 m Gefälle also in Gesamtheit eine neue Variante der Downhill-Strecke. Je nach Linienführung – eher gerade oder verschlungen und kurvig – kann die tatsächliche Streckenlänge natürlich auch länger ausfallen. Die einzelnen, zugelosten Abschnitte unterscheiden sich unter anderem in ihrem Gefälle. Zudem haben auch hier Stürme gewütet und es liegen einige Bäume quer, die von den Teilnehmern weggeräumt werden müssen und auch als Baumaterial oder Features genutzt werden können. Dazu kommt ein eher steiniger Boden voller Granit, Gneis und anderen Gesteinen.

# Die Karte: Im markierten Segment wird geackert.

Segment 1

Wie schon erwähnt, zweigt die Baufläche von der Downhillstrecke des Bikeparks ab – in den ersten Teil kommt man mit höherer Geschwindigkeit. Im Gegensatz zu den anderen zwei Segmenten sind hier wenige Hindernisse vorhanden, also die Fläche relativ frei von Bäumen, Baumstümpfen und Felsen. Das Baugelände traversiert hier mit relativ geringer Neigung eher am Hang entlang, ehe es in den nächsten Bauabschnitt übergeht.

Segment 2

Am Übergangsbereich wird die Neigung langsam steiler. Eine alte, aber mit allerlei Sturmholz bedeckte Trailsektion ist teils vorhanden. Als Hindernisse könnte hier der teils geringere Abstand zwischen den Bäumen gelten, die es sinnvoll zu umfahren gilt, ehe es in den steileren Übergang zum dritten Teil geht.

# Der vorhandene Boden ist generell eher steinig - dazu herrschte zu Baubeginn Trockenheit.
# Der zu bebauende Abschnitt ist leider mit viel Sturmholz zugelegt.

Segment 3

Hier hat das Gelände die größte Neigung. Zusätzlich zum dichteren Baumabstand kommt dazu, dass gute Bauerde eher rar ist und viele Felsen zum Vorschein kommen. Auch die finale Einmündung in die DH-Strecke sollte zumindest grob bedacht werden.

Natürlich müssen die Teams sich auch untereinander absprechen – schließlich sollen die drei Segmente sinnvoll ineinander übergehen. So muss klar sein, wo das Vorgänger-Segment endet und mit welcher Geschwindigkeit gerechnet werden kann.

Baubeginn

Schon kurz nach der Auslosung der Segmente ging es los: Die drei Teams machten sich an die Arbeit und begannen mit dem Bau ihrer Abschnitte. So entstanden vielfältige Features – von Jumps und Anliegern über Pumpwellen bis hin zu Holzdrops. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde reichlich Erde bewegt, bewässert, Holz entfernt, gesägt und gehämmert.

# Und los geht's!

Für die endgültige Fertigstellung ihrer Abschnitte haben die Teams noch am Samstag des kommenden Wochenendes Zeit. Im Anschluss werden die neuen Streckenteile von Besuchern des Bikeparks sowie von den Crews des Bikepark Todtnau und von Santa Cruz getestet. Mit dem Demo-Van von Santa Cruz vor Ort gibt es für Bikeparkbesucher zudem die Gelegenheit, die neuen Abschnitte auf Testbikes der kalifornischen Marke zu befahren. Das Wochenende wird mit einer Siegerehrung abgerundet, bei der die besten Teams geehrt werden – und die Preise für die Teams sollten sich definitiv lohnen!

Team 1

# Arthur Bauer, Niklas Kröning und Paul Altmann bilden Team 1.
# Die drei Jungs hatten sich als Highlight eine Shark Fin ausgedacht - vorher musste natürlich erst einiges am Boden gemacht werden.
# Hier entsteht gerade die Landung der Shark Fin.
# DSC03031 Team1 Freitag Sharkfin
# Dieser Absprung sieht schon richtig gut aus!
# Die Pizza zum Sonnenuntergang wurde sich verdient!
# Und weiter ging es an den darauffolgenden Tagen.
# Die Landung der Shark Fin.
# Übersicht von unten …
# … und die gesamte Sektion.
# Und mit dieser noch nicht ganz ausgebauten Traverse geht es zu Team 2!

Team 2

# Team 2 besteht aus Tristan Bulant, Julian Claudi und Florian Kappes.
# Vor Baubeginn: Ein wage vorhandener Anlieger …
# … nimmt hier langsam Gestalt als Teil einer S-Kurve an.
# Und hier ist die S-Kurve am Freitag bereits gut zu erkennen.
# S-Kurve Mitte …
# … S-Kurve unten.
# Bewässern, nicht nur mit Gießkannen.
# Zusätzlich gibt es einen Sprung vor der S-Kurve.
# DSC03459 Tean2 Sonntag Sprung vor S-Kurve
# Macht schon etwas her, die S-Kurve!
# DSC03480 Tean2 Sonntag
# DSC03657 Team2 S-Kurve unten

Team 3

# Das Team 3 besteht aus Jaromir Jahn, Otto Spitz und Thomas Schmitt.
# Nachdem auch hier der Bauabschnitt erst einmal aufgeräumt wurde …
# … ging es an die Arbeit: Unter anderem wurde eine 180 Grad-Kurve eingeplant.
# Aus einem Baumstumpf sollte ein zukünftiger Holzdrop werden.
# Die Landung des Drops.
# Dieser Anlieger soll in die 180 Grad-Kurve führen.
# Auch hier gab es am Freitag Pizza zum Sonnenuntergang.
# Sonntag: Der Anlieger nimmt Form an.
# Ebenso wie die 180 Grad-Kurve.
# Auch Holzdrop und Landung werden final!
# DSC03633 Team3 Sonntag Holzdrop

Wie gefallen euch die neuen Trail-Abschnitte?

Fotos: Tanja Naber

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