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Downhill World Cup 2023 – Andorra: Vom Winde verweht – Fotostory vom Finale

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Das Downhill-Finale in Andorra lässt sich wohl am ehesten als chaotisch bezeichnen. Wetterbedingt stand das Rennen kurz vor der Absage, konnte nach mehreren Verschiebungen – und bei weiterhin widrigen Bedingungen – jedoch am Nachmittag stattfinden. Nina Hoffmann behielt einen kühlen Kopf und sicherte sich World Cup-Sieg #3. Das Männer-Rennen wurde durch spät einsetzenden Regen durcheinandergewirbelt – am Ende stand Thibaut Daprela ganz oben auf dem Treppchen.

Samstag, der 26. August 2023, könnte als einer der längsten World Cup-Finaltage in die Geschichte eingehen. Aufgrund der vorausgesagten Unwetter und vor allem sehr starker Windböen, die etwa die Rettung per Hubschrauber verhindern könnten, wurde am Vorabend das Semi-Finale gestrichen und das Training bereits auf 07:30 Uhr vorverlegt. Somit durften sich Fahrer und Fotografen auch über das erste Sonnenaufgangs-Shooting der World Cup-Geschichte freuen. Die qualifizierten Frauen waren bereits auf den Weg nach oben, als sich das Wetter früher als gedacht zum Schlechten wandelte. In Folge wurde der neue Zeitplan erneut über den Haufen geworfen und eine Entscheidung – Rennen absagen oder verschieben – für 12 Uhr mittags angekündigt.

# Durch das angekündigte Unwetter wurde das Training auf 7:30 Uhr verlegt - also gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang in den Pyrenäen.
Diashow: Downhill World Cup 2023 – Andorra: Nimm drei – Fotostory vom Finale
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# Durch die erneute Verschiebung des Finales gab es mehrere Stunden Zeit zum Totschlagen - Max Hartenstern versucht sich entweder daran, Hieroglyphen zu tanzen oder am Dartspielen.
# David Trummers Mechaniker Jensen hat durch einen unglücklichen Platten seines Schützlings in der Quali nun frei.
# Wer schon immer wissen wollte, welche Settings Laurie Greenland nutzt, kann anfangen zu lesen.
# Danny Hart ist in Andorra nicht auf dem High-Pivot-Alu-Prototyp unterwegs, sondern auf dem normalen Carbon-Rad.
# Was macht man nur mit dem angebrochenen Tag?

Nach mehreren Stunden bangen Wartens dann die Entscheidung – nach einer weiteren Trainingssession wird das Finale am späten Nachmittag stattfinden. Aufgrund des anhaltenden starken Windes wurde allerdings das große Roadgap, an dem Camille Balanche am Vortag schwer gestürzt ist, abgesperrt. Ohne Semi-Finale durften 17 Frauen und 61 Männer an den Start gehen. Trotz beständig wechselnder Bedingungen mit immer wieder einsetzenden Regenschauern konnte das Frauen-Rennen ohne größere Probleme durchgeführt werden. Vali Höll wurde ihrer großen Favoritenrolle nicht ganz gerecht und legte zwar einen schnellen Lauf hin, verpasste den Sieg jedoch knapp. Erste wurde Nina Hoffmann, die nach Maribor und Fort William ihren dritten World Cup-Sieg einfuhr. Tahnée Seagrave hat sich nun auch ganz offiziell auf der Weltbühne zurückgemeldet und wurde starke Dritte.

# So schlecht war das Wetter den Tag über nicht - am Start soll es heftig geweht haben … während dem Rennen war das allerdings nicht besser.
# Alle guten Dinge sind drei - Nina Hoffmann siegt in Andorra!

Weniger reibungslos verlief hingegen das Männer-Rennen. Etwa zu Beginn der Top-10-Fahrer setzte ein zwar nur wenige Minuten andauernder, aber unglaublich starker Regenguss ein. Es fühlte sich an, als würde man unter der Dusche stehen. Durch die Wassermassen bekam die eigentlich komplett ausgetrocknete Strecke eine ziemlich dünne aber seifige Schmierschicht auf der Oberfläche. Bis zu diesem Zeitpunkt saß Thibaut Daprela knapp vor Greg Minnaar im Hotseat. Finn Iles schaffte es gerade so vor den schlimmsten Bedingungen nach unten und sicherte sich Platz drei. Alle darauffolgenden Fahrer – inklusive den Top-Favoriten Loris Vergier und Loïc Bruni – waren auf der extrem schnellen Strecke komplett chancenlos. Dazu kamen Windgeschwindigkeiten am Start, die wohl bald die Storm Chasers angezogen hätten.

# Das mit dem Wetter hat Thibaut Daprela so richtig raus - der junge Franzose hat sicher den Speed für einen World Cup-Sieg. Allerdings hat er bei beiden seinen Siegen vom Wetter profitiert.
# The Schleyble is strong with this one - Dakotah Norton genießt die Morgensonne.
# Andorra-Finale-1199
# Beste Laune bei Mille Johnset in der langen Pause der Ungewissheit - erst um 12 Uhr wurde verkündet, dass das Rennen stattfinden wird.
# Louise-Anne Ferguson hat sich fest in den Top 10 etabliert.
# Und auch für Anna Newkirk läuft es dieses Jahr richtig gut.
# In Fort William war sie in Form, hatte jedoch einen Platten im Finale - in Andorra fehlte Veronika Widmann etwas die Pace.
# Vali Höll war vor dem Rennen die haushohe Favoritin - die Österreicherin ist dieses Jahr in bestechender Form.
# Monika Hrastnik hat sich sicherlich mehr als Rang 11 erhofft. - Die Tribünen wollten sich während des Rennens nicht richtig füllen, was etwas auf die Stimmung gedrückt hat.
# Marine Cabirou hatte mehrere ziemlich harte Jahre - wir sollten uns dran gewöhnen, die Französin wieder auf dem World Cup-Podium zu sehen.
# Vor einer Woche sicherte sich Eleonora Farina auf einer ähnlich losen und schnellen Strecke den Europameister-Titel - jetzt fuhr sie aufs Podium beim World Cup. Es scheint, als ob ihr die Bedingungen liegen.
# Dass Tahnée Seagrave wieder ihren alten Speed gefunden hat, hat sie schon in Fort William durchblicken lassen - mit Rang 3 war die Britin sichtlich zufrieden.
# Ein super Lauf für Nina Hoffmann - die Deutsche kam rechtzeitig in den Rennmodus und arbeitete sich methodisch, Segment für Segment, die Strecke runter. Die Taktik scheint funktioniert zu haben.
# Angespanntes Warten auf die letzte Starterin … Vali Höll ist auf der Strecke.
# Doch dann die Überraschung - die Österreicherin kommt nicht an die Zeit von Nina Hoffmann ran.
# Der Moment, wenn die Zeit bei Vali Höll rot bleibt - die Freude bei Nina Hoffmann war riesig.
# Sie nimmt es sportlich - Vali Höll hat dieses Jahr schon einiges gewonnen und kann wohl diesmal mit Rang 2 leben.
# Glückliche Mine bei Tahnée Seagrave.
# Ein Fanclub ist auch vor Ort.
# Andorra-Finale-2951
# Nina Hoffmann siegt vor Vali Höll, Tahnée Seagrave, Marine Cabirou und Eleonora Farina.
# Yeah Skippy! - Ohne trashiges Maskottchen geht's einfach nicht.
# Volle Konzentration bei Loïc Bruni vor dem Start - das Level und auch das Risiko im DH-Sport sind heutzutage unglaublich hoch.
# Beste Laune hingegen bei Laurie Greenland.
# Samma Max, trainierst du etwa?
# Andorra-Finale-0755
# Andorra-Finale-0758
# Andorra-Finale-0701
# Ok, zugegeben, die Warm-up-Fotos sind von der Qualifikation - bei dem Wind im Finale hätte Loris Vergiers Friseur wohl nicht so stabil gestanden.
# Frisches WM-Design für Charlie Hatton - der Brite muss sich in seine neue Rolle erst einfinden und war in Andorra nicht konkurrenzfähig.
# World Cup-Training im Morgengrauen - heißt leider noch weniger Schlaf für die Media-Leute, dafür jedoch schöne Fotos … also ich wäre nochmal dabei!
# Andorra-Finale-1330
# Das Level im World Cup ist mittlerweile unglaublich - wie kann man bitte so hart in diese Kurve reinfetzen? Remi Meier-Smith zeigt, wie es geht.
# Keine schlechte Saison für Luca Shaw - der Brite landete wieder in den Top 10.
# Benoit Coulanges hatte zwar eine super Quali, wurde im Finale jedoch vom Regen ausgebremst und stürzte sogar.
# Top 20-Ergebnis für Max Hartenstern.
# Ethan Craik war diese Saison teilweise verletzt, hat in Andorra jedoch nur knapp das Podium verpasst.
# Ein Whip am Morgen vertreibt für Laurie Greenland Kummer und Sorgen.
# Auch Luke Meier-Smith hatte keine einfache Saison mit einer Verletzungspause - nun ist der schnelle Australier zurück in den Top 10.
# Dylan Levesque gibt der frischen unteren Sektion den Rest und pflügt noch mal gründlich den Boden durch.
# Bernard Kerr hat dieses Jahr hohe Erwartungen an sich selbst und ist nun mit etwas Wetter-Nachhilfe endlich aufs Podium gefahren.
# Für Matt Walker war es ein eher durchwachsenen Wochenende mit einer Platzierung außerhalb der Top 20. - Aktuell läuft es für das Madison Saracen-Team nicht gerade rund.
# Andi Kolb war trotz hartem Regen schnell unterwegs, verlor jedoch in einer sehr schnellen Sektion die Kontrolle über sein Vorderrad.
# Der Österreicher ist quasi voll auf den Hund gekommen.
# Auch Ronan Dunne wurde vom Regen ausgebremst. - Der Ire fährt mit einem immer noch etwas gebrochenen Handgelenk, was ihn nicht zu stören scheint.
# Angel Suarez lebt teilweise in Andorra und betrachtet es als sein Heimrennen - der Spanier lag lange auf Podiumskurs, belegte am Ende jedoch Platz 7.
# Andorra-Finale-1411
# Antoine Vidal war eigentlich Enduro-Spezialist, fährt mittlerweile allerdings lieber Downhill - man erinnert sich an Zeiten, in denen der Trend andersherum verlief. Nun ist der frisch gebackene Europameister das erste Mal aufs Podium gefahren.
# Ein Loris kommt selten allein - manchmal aber doch.
# Zum Finale war die Strecke äußerst ausgefahren - es gab die Auswahl aus tiefen Ruts ohne Steine …
# … oder tiefe Ruts mit Steinen.
# Windschnittige Form bei Charlie Hatton.
# Andorra-Finale-1290
# Greg Minnaar könnte seine Karriere Gerüchte-weise Ende des Jahres beenden - mit Platz zwei hat der 41-Jährige jedoch wieder einmal bewiesen, dass er nach wie vor vorne mitmischen kann.
# Greg Bestzeit wurde nur kurz später von Thibaut Daprela unterboten - der Franzose hatte wie gewohnt eine sehr wilde Fahrt und schien kaum irgendwo auf einer erkennbaren Linie zu sein.
# Andi Kolb beglückt das Publikum nach seinem Sturz mit einem gekonnten Barhump - angeblich kann er sonst keine Tricks, das glauben wir aber nicht.
# Danny Hart war diese Woche offensichtlich in guter Verfassung - die dreckige Startnummer verrät allerdings, wie schwierig die Bedingungen auf der Strecke waren.
# Dakotah Norton war sichtlich frustriert über den Verlauf des Rennens.
# Auch Jordan Williams konnte nach dem Regenguss nichts mehr gegen die Bestzeit von Daprela ausrichten.
# Gespanntes Warten im Hotseat - ob einer der drei letzten Fahrer ein Wunder vollbringen kann?
# Jackson Goldstone ist die ganze Saison mit Magenproblemen gefahren - wir fragen uns, wie gut der Kanadier wird, wenn er einmal ganz gesund ist?
# Loris Vergier konnte letztes Jahr hier gewinnen und dürfte der technisch sauberste Fahrer im World Cup sein - doch auch er konnte nichts gegen Wind und Regen ausrichten.
# Ratlosigkeit im Ziel - es war einfach nichts zu machen.
# Loïc Bruni gab trotzdem alles und war relativ gut dabei - am Ende fehlten ihm dennoch etliche Sekunden auf Daprela.
# Der Franzose war im Ziel äußerst niedergeschlagen und wütend.
# Loïc Bruni hat lange mit seinem Teammanager Laurent Delorme diskutiert …
# … es war für ihn schwer zu verkraften, einen so Risiko-reichen Lauf für nichts hingelegt zu haben.
# So groß die Enttäuschung bei Loïc Bruni war, so sehr hat sich Thibaut Daprela über seinen zweiten World Cup-Sieg gefreut.
# So kennen wir ihn - Greg Minnaar mit einem schäumenden Bier in der Hand auf dem Podium.
# Thibaut Daprela siegt beim Chaos-Rennen in Andorra vor Greg Minnaar, Finn Iles, Antoine Vidal und Bernard Kerr.
# Prost!

Was sagst du zum Ablauf des Rennens und der mehrfachen Verschiebung?


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