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Marathon EM Laissac: Morath fährt zum Titel – Schneller holt Bronze

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Während die Cross-Country-Welt mit großem Fokus in die Schweiz nach Lenzerheide blickte, ging es für die schnellsten Marathon-Asse des europäischen Kontinents im französischen Laissac zur Sache: Die Europameisterschaften versprachen eine Menge packender Positionskämpfe – mit erfreulichem Ausgang aus deutscher Sicht: Adelheid Morath kürte sich im Feld der Damen zur neuen Europameisterin, außerdem sicherte sich Simon Schneller in der Herrenkonkurrenz die Bronzemedaille.

Damen: Morath unaufhaltsam zum Titel

Adelheid Morath aus Freiburg ist die neue Europameisterin in der Marathon-Disziplin. Sie fuhr in Laissac nach 4:27 Stunden Fahrzeit auf der 80 Kilometer und 2500 Höhenmeter umfassenden Strecke als Erste über den Zielstrich und jubelte vor der Französin Estelle Morelle und der Schweizerin Irina Lützelschwab. Als zweitbeste deutsche Fahrerin belegte Stephanie Dohrn den neunten Rang.

Bereits nach der ersten Zieldurchfahrt der Damen nach 30 Kilometern lag Adelheid Morath an der Spitze des Feldes. Zu diesem Zeitpunkt noch gemeinsam mit der Litauerin Katazina Sosna und der späteren Zweitplatzierten Estelle Morelle unterwegs, begann die Siegesfahrt auf dem zweiten Teil des Renntages. Morath stürmte solo an die Spitze und fuhr bis ins Ziel einen Vorsprung von 5:17 Minuten auf Morelle heraus. Katazina Sosna musste im Kampf um die Bronzemedaille die Schweizerin Irina Lützelschwab passieren lassen, die zunächst noch knapp hinter dem Spitzentrio lag.

Ergebnisse Damen

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Herren: Alleman jubelt – Schneller sprintet zu Bronze

Mit Geduld und Cleverness fuhr Simon Schneller im Feld der Herren bei den Europameisterschaften in Laissac zum ersten internationalen Edelmetall in seiner Karriere: Nach 4:33 Stunden Fahrzeit auf der 94 Kilometer langen Strecke überquerte der Deutsche den Zielstrich als Dritter. Den Vortritt musste er nur dem Belgier Wout Alleman und dem Italiener Fabian Rabensteiner lassen. Zweitbester deutscher Fahrer am Tag war Simon Stiebjahn auf dem 14. Rang.

Während für das Feld der Frauen zwei unterschiedliche Runden rund um den Start-Ziel-Bereich in Laissac vorgesehen waren, galt es für die schnellsten Herren zwei Mal die identische knapp 47 Kilometer lange Runde zu bewältigen. Nach der ersten Runde lagen der spätere Sieger Alleman, der Italiener Rabensteiner, der Österreicher Daniel Geysmair, der Franzose Hugo Drechou und der Schweizer Casey South an der Spitze – Simon Schneller lag zu diesem Zeitpunkt bereits eine Minute hinter der Spitze. Während einzig Rabensteiner und Alleman das hohe Tempo an der Spitze aufrechterhalten konnten und letztlich zu zweit um den Sieg kämpften, fiel der Rest der Spitzengruppe zurück.

Die Gunst der Stunde nutzte schließlich Simon Schneller, der im Kampf um die Bronzemedaille das beste Geschick der Verfolger bewies. Im Zielsprint setzte sich Schneller gegen Aleksei Medvedev aus Russland, den Italiener Samuel Porro und den Esten Peter Pruus durch.

Ergebnisse Herren

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Was sagt ihr zu den Coups von Morath und Schneller?


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