Hardheim: Wie Frederik Böna für das Kinderhilfswerk radelte
Hardheim. (adb) Wo sportliche Ertüchtigung auf humanitäre Hilfe trifft, da ist Frederik Böna oft nicht weit. Pünktlich zur Adventszeit startete er sein neuestes Projekt: In Kooperation mit dem Gesundheitszentrum "Rehamed" (Sinsheim) organisierten der gebürtige Hardheimer und sein Radsport-Team "mb-rad-sport-racing" am 19. Dezember eine bemerkenswerte Zwölf-Stunden-Spendenaktion auf der Radsportplattform "Zwift".
Ziel und Zweck des Projekts bestanden darin, mit möglichst vielen Teilnehmern zahlreiche Kilometer und viele Spendengelder zu sammeln. Diese sollen anschließend dem Deutschen Kinderhilfswerk zugutekommen – konkret dem Projekt zur Bekämpfung von Kinderarmut. Der Gedanke hierzu kam Frederik Böna durch eine Nachricht, die ihn in eine beklemmende Stimmung versetzt hatte: "Als ich vor Kurzem las, dass in Deutschland jedes fünfte Kind von Armut betroffen ist, war ich ehrlich gesagt ziemlich schockiert. Wie kann denn das in einem reichen Land wie Deutschland möglich sein?!", gibt der in Bammental wohnhafte Böna zu bedenken.
Umso größer ist nun die Freude – das Konzept schlug nämlich voll ein: Insgesamt beläuft sich die Bilanz auf ansehnliche 4473,17 Kilometer. "Die Aktion lief einfach toll. Zu fünft ‚erradelten‘ wir rund 1800 Kilometer in Sinsheim, der Rest ergab sich über Mitstreiter in Deutschland und sogar Österreich", freut sich Frederik Böna. Stolz ist er auch über das erwirtschaftete Geld: Über 1000 Euro wurden zusammengetragen, wobei das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein soll: "Da geht bestimmt noch was", so Böna abschließend.
Und wer ihn kennt, der weiß eines: Ganz sicher lässt sich der sportbegeisterte 30-Jährige auch 2022 so einiges einfallen, um starke sportliche Leistungen mit Hilfe für benachteiligte Menschen zu verbinden – man darf gespannt sein ...

