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Vier XC-Racefullies im Test: Welches Rad hievt sich auf den Race-Olymp? Das Fazit!

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Newschool vs. Oldschool – welches Konzept eines XC-Racefullies sticht die Konkurrenz aus? In den vergangenen Tagen präsentierten wir euch ausführlich die vier unterschiedlichen Vertreter des Racefully-Vergleichstest 2020, die in ihrer Konzeption teilweise nicht unterschiedlicher sein könnten. Ob Cannondale Scalpel, Canyon Lux, Specialized Epic oder Trek Supercaliber – alle vier Räder überzeugten auf ihre eigene Art und Weise. Welches Bike ist nun für wen das geeignetste? Hier erfahrt ihr, welches Rad bergauf am besten klettert, bergab den größten Spaßfaktor besitzt und wer die Nase vorn hat, wenn es auf die Rennstrecke geht.

Mit den Olympischen Spielen 2020 vor den Augen waren eine Vielzahl der Big-Player auf dem Mountainbike-Markt motiviert, sich in Stellung zu bringen und passend zum alle vier Jahre wiederkehrenden Highlight ein neues, innovatives Konzept für die Anforderungen eines XC-Racebikes zu entwickeln. Cannondale, Specialized und Trek präsentierten pünktlich zur Rennsaison 2020 ein neues Bike für den Kampf um Edelmetall. Einzig Canyon vertraute beim Wunsch, mit Superstar Mathieu van der Poel die Goldmedaille zu erringen, auf ein bestehendes Modell, das seit 2018 auf dem Markt ist.

Eines stand schon im Vorfeld des Vergleichstests fest: Alle vier Räder sind blitzschnelle Race-Bikes, die ihre Daseinsberechtigung besitzen.

Alle vier Räder des Cross-Country-Vergleichstest 2020 sind in vielfacher Form an der Weltspitze präsent: Ob World Cup-Siege oder Weltmeistertitel – die Erfolgsgeschichten der vier Testräder beweisen ihre Relevanz im Vergleichstest. So steht unabhängig von allen möglichen Testeindrücken fest, dass alle Modelle ihre Daseinsberechtigung haben und im Renngeschehen unfassbar schnell sein können.

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Gibt es also überhaupt derart große Unterschiede zwischen Cannondale, Canyon, Trek und Specialized? Die klare Antwort lautet: ja! Allein der Blick auf die Geometrie-Tabellen der Kontrahenten im Testfeld offenbart, wie verschieden die vier Konzepte sind: Cannondale und Specialized setzen mit einer sehr progressiven Auslegung eines Cross-Country-Bikes auf die Trends aus dem abfahrtsorientierten Segment. „Lang und flach“ lautet daher das Motto beim Cannondale Scalpel und Specialized Epic, bei denen die Räder einen flachen Lenkwinkel und verlängerten Radstand spendiert bekamen, um für die immer anspruchsvolleren Rennstrecken gewappnet zu sein. Im Gegensatz dazu basieren das Trek Supercaliber und das Canyon Lux auf den klassischen Prinzipen eines XC-Racefullies: Ein etwas steilerer Lenkwinkel resultiert in einem kürzeren Radstand, der in Kombination mit XC-typischen, kurzen Kettenstreben ein agiles Fahrverhalten ermöglichen soll. Das Trek Supercaliber nimmt jedoch eine Sonderrolle ein: Mit einem äußerst speziellen Hinterbau und lediglich 60 mm Federweg am Heck tanzt die amerikanische Bikeschmiede aus der Reihe und will sich in die Schnittstelle zwischen Hardtail und Fully einfügen.

# Ob Cannondale Scalpel, Canyon Lux, Specialized Epic oder Trek Supercaliber: Alle vier Räder des Cross-Country-Vergleichstests sind geschaffen worden, um die Podien bei Cross-Country- und Marathon-Rennen zu erklimmen. - Jedes der vier Modelle kann auf unterschiedliche Art und Weise überzeugen und auf der Rennstrecke den Unterschied ausmachen.

Die Interpretation eines XC-Racefullies könnte also bei den vier Herstellern nicht unterschiedlicher sein, sodass sich für jeden interessierten Bike-Fan ein genauer Blick auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle lohnt. In den vergangenen Monaten haben wir im Alltag auf unseren Home-Trails und in der Vorbereitung auf Wettkämpfe viele Stunden auf den vier Vertretern des Vergleichstests verbracht, um die Fähigkeiten der Räder detailliert herauszuarbeiten.

 LaufradgrößeFederweg vorneFederweg hintenGewichtPreis
Cannondale Scalpel Hi-MOD 129"100 mm100 mm10,2 kg7.999 €
Canyon Lux SLX 9.0 Team29"100 mm100 mm10,3 kg6.339 €
Specialized Epic S-Works29"100 mm100 mm9,8 kg12.499 €
Trek Supercaliber 9.9 XTR29"100 mm60 mm9,8 kg10.099 €
# Das Gewicht spielt in der Rennszene immer noch eine große Rolle - Trek und Specialized haben insbesondere dank ihrer vielen Leichtbaukomponenten die Nase vorn, das Cannondale Scalpel und das Canyon Lux sind mit etwas mehr als 10 kg ebenfalls keine besonderen Schwergewichte.
# Wer die schnellsten Racebikes des Planeten sein Eigen nennen will, muss tief in die Tasche greifen - unglaubliche 12.500 € muss man für das neue Specialized Epic S-Works hinlegen. Die Preisspanne reicht hinunter bis zum halb so teuren Canyon Lux.

 Cannondale ScalpelCanyon LuxTrek SupercaliberSpecialized Epic
RahmengrößeLLLL
Oberrohr622 mm625 mm625 mm626 mm
Steurrohr115 mm115 mm90 mm115 mm
Lenkwinkel68°70°69°67,5°
Sitzwinkel74,5°74,5°74°75,5°
Kettenstreben436 mm435 mm430 mm433 mm
Radstand1175 mm1151 mm1136 mm1179 mm
Reach455 mm455 mm455 mm470 mm
Stack601 mm605 mm594 mm605 mm
Vorbaulänge80 mm80 mm 80 mm70 mm

Vier XC-Racefullys im Vergleichstest

Tipp Allround: Cannondale Scalpel Hi-MOD 1

Leichter, effizienter und vor allem deutlich schneller als alle bisherigen Scalpel-Modelle soll der neue Rennschlitten aus dem Hause Cannondale sein. Mit der außergewöhnlichen Lefty-Federgabel an Bord, einem ausgeklügelten Fahrwerkskonzept und einer progressiven Geometrie wirbelt das Scalpel den Cross-Country-Markt auf. Die Änderungen zeigen Wirkung: Bergab rollt das Scalpel mühelos über größere Hindernisse und klettert dank der Ingenieurskunst der amerikanischen Entwickler mit viel Traktion bergauf. Die Lefty-Federgabel ist mit ihrem super soften Ansprechverhalten nicht unbedingt jedermanns Sache, sorgt aber insbesondere auf Flowstrecken für viel Komfort. Ein cooles Stash-Fach am Flaschenhalter mit integriertem Minitool, Tubeless-Repairkit und einem Platzhalter für eine CO2-Kartusche runden das gelungene Gesamtpaket mit Allround-Fähigkeiten in allen Bereichen des Cross-Country-Sports ab.

Cannondale Scalpel Hi-MOD 1: Zum ausführlichen Test

# cannondale scalpel tipp allround

Beim Race-Fully-Klassiker Cannondale Scalpel hat sich seit dem letzten Update im Jahr 2016 einiges getan: Die Ingenieure der amerikanischen Bikeschmiede haben eine Menge neuer und moderner Features in die überarbeitete Version der Rennfeile gepackt, die sich von anderen Rädern auf dem Markt abheben. Und das mit Erfolg: Mit 200 g weniger auf der Waage, einem spektakulären Hinterbau und einer äußerst progressiven Geometrie kann das Scalpel vielfach überzeugen.

Bergauf besticht es durch ein äußerst effizientes Fahrwerk, das weitestgehend antriebsneutral arbeitet und im Gelände enorm viel Traktion generiert. Im Downhill überzeugt das Scalpel vor allem durch Spursicherheit bei hohen Geschwindigkeiten. Bei längeren Abfahrten werden die Haltekräfte im Oberkörper in besonderem Maße gefordert. Vor allem Fans der Lefty-Federgabel können sich beim Scalpel auf ein messerscharfes Gerät freuen, das seinem Namen alle Ehre macht.

Pro
  • weitgehend antriebsneutraler Hinterbau mit viel Traktion bergauf
  • laufruhig und kontrolliert in der Abfahrt
  • überraschend wendig in Kurven
  • sinnvolles Stash-Kit
Contra
  • erfordert bergab starke Haltekräfte im Oberkörper
  • etwas weniger spritzig bei geschlossenem Fahrwerk

Tipp Preis-Leistung: Canyon Lux CF SLX 9.0 Team

Die beiden Superstars Pauline Ferrand-Prevot und Mathieu van der Poel vertrauen nicht ohne Grund bei den meisten Wettkämpfen auf das Canyon Lux: Die Koblenzer Rennmaschine ist zwar bereits seit 2018 erhältlich, aber immer noch eines der führenden Räder auf dem Cross-Country-Markt. Im Sprint bei geschlossenem Fahrwerk ist das Lux superschnell und somit das optimale Gefährt für antrittsstarke Fahrer wie Mathieu van der Poel. Ein großartig ansprechendes Fahrwerk bügelt bergab viele Hindernisse aus und sorgt für großen Fahrspaß auf den Trails. Einzig bei höheren Geschwindigkeiten wird das Lux leicht nervös und erfordert mehr Kraft im Oberkörper um die Spur zu halten. Bergauf zeigt sich der Hinterbau teilweise etwas unruhig und sorgt immer wieder dafür, dass man auch bei Hindernissen im Anstieg das Fahrwerk blockiert. Mit 6.399 € ist das Lux mit Abstand das günstigste Bike in unserem Vergleich, deckt zudem fast alle Anforderungsbereiche eines Cross-Country-Rades ab und bietet damit eindeutig das beste Preis-Leistung-Verhältnis im Test.

Canyon Lux CF SLX 9.0 Team: Zum ausführlichen Test

# canyon lux tipp preis-leistung

Die Erfolgsbilanz des Canyon Lux gibt den Produktentwicklern aus Koblenz recht: Auch wenn das Fully auf dem Papier durch die jüngere und progressiver ausgerichtete Konkurrenz unter Druck gesetzt wird, kann es im Renn- und Tourenalltag bestehen. Für einen vernünftigen Preis erhält der Endkunde beim Lux ein Rad, das fast alle Anforderungen eines XC-Bikes ideal abdeckt. Die eher agil konzipierte Geometrie mit einer ausgewogenen Sitzposition sorgt im geschlossenen Fahrwerkszustand für ein enorm spritziges Fahrverhalten. Bergab glänzt das Lux durch sein fantastisch entwickeltes Fahrwerk, das für viel Freude auf den Trails sorgt. Auch die absenkbare Sattelstütze am Lux trägt zu mehr Fahrspaß bei und hilft insbesondere unsichereren Rennfahrerinnen und Rennfahrern im Wettkampfgeschehen. Gegner von Variostützen können in einfachen Schritten auf eine klassische Sattelstütze umsteigen.

Schwächen leistet sich das Canyon nur wenige: Bei höheren Geschwindigkeiten kann das gelungene Fahrwerk die agile Grundauslegung des Bikes nicht zu 100 % ausgleichen, sodass das Lux etwas unruhig werden kann. Zudem wippt das Fahrwerk im Antritt etwas mehr als bei anderen Rädern auf dem Markt und ermöglicht weniger Traktion am Berg.

Pro
  • ausgewogene Sitzposition
  • spritzig & antrittsstark bei geschlossenem Fahrwerk
  • sehr wendig
  • tolles Fahrwerk bergab
Contra
  • leicht unruhig bei hohen Geschwindigkeiten bergab
  • etwas ineffizienter Hinterbau bergauf

Tipp Cross-Country: Specialized Epic S-Works

Sündhaft teure 12.500 € müssen Fans des Specialized Epic S-Works auf den Tisch legen, um eine der spannendsten XC-Innovationen der vergangenen Jahre in der eigenen Garage begutachten zu dürfen. Kein Hersteller wagte sich im Metier der Cross-Country-Räder bisher an eine derart traillastige Geometrie mit 67,5°-flachem Lenk- und 75,5°-steilen Sitzwinkel heran. Der lange Radstand des Epics und sein ebenfalls an Enduro- und Trailbikes angelehntes Cockpit mit kurzem Vorbau und breitem Lenker sorgen für viel Sicherheit auf den schwersten Rennstrecken des Planeten und ermöglichen es, den Gashahn beim bergab weit aufzudrehen. Die Ausstattung mit den leichtesten und besten Komponenten, die der Markt aktuell hergibt, rüstet das Rad zudem bestens für steilste Anstiege auf Cross-Country-Strecken. Sehr spannend am Epic ist auch das Brain-System zur automatischen Fahrwerksblockierung: Befürworter und Gegner des Systems finden jeweils gute Argumente für ihre Seite. Ein finales Urteil? Individuelle Anforderungen und Vorlieben entscheiden hier.

Specialized Epic S-Works: Zum ausführlichen Test

# specializedepic tipp cc

Als Vision für zukünftige Generationen im XC-Bereich angetreten, krempelt das neue Specialized Epic S-Works nicht nur auf dem Papier den Cross-Country-Markt um. Der innovative Ansatz mit einer äußerst progressiven Geometrie geht voll auf und zaubert so ziemlich jeder Fahrerin und jedem Fahrer mit Vorlieben im Cross-Country- und Trailbereich ein Grinsen ins Gesicht.

Die sündhaft teure Ausstattung, ein federleichter Rahmen und eine ausgewogene Sitzposition prädestinieren das Epic S-Works dazu, bergauf Bestzeiten aufzustellen. Bergab zeigt sich das Epic als wahres Universaltalent: Es rollt mühelos auch bei höheren Geschwindigkeiten über Hindernisse und bleibt dabei trotzdem agil genug, um enge und verwinkelte Passagen zu meistern. Das Specialized Epic fühlt sich dabei zu jedem Zeitpunkt kontrolliert an und lässt immer wieder die Grenzen zwischen Trailbike und Cross-Country-Rad verschmelzen. Das Brain-System mit der Möglichkeit, ein äußerst „cleanes“ Cockpit zu erreichen, überzeugt in seiner Funktion, bietet jedoch in seiner grundlegenden Idee Spielraum für Diskussionen: Manch ein XC-Racer wird dem Brain-System einen klassischen Remote-Lockout zur Fahrwerksblockierung vorziehen.

Pro
  • leicht und schnell bergauf
  • ausgewogene Sitzposition mit Trail-Charakter
  • Multitalent bergab
  • Brain-System überzeugt durch seine Funktion
Contra
  • Brain-System stets eine Kompromisslösung
  • teuer

Tipp Marathon: Trek Supercaliber 9.9 XTR

60 mm für ein Halleluja! Das Trek Supercaliber von Jolanda Neff, Anton Cooper und Co. krempelt den Cross-Country-Markt mächtig um. Mit einem außergewöhnlichen Hinterbau soll das Trek die Lücke zwischen Racefully und XC-Hardtail schließen und somit das perfekte Gefährt für die Rennstrecke darstellen. Und tatsächlich könnte der Ansatz der amerikanischen Bikeschmiede die Zukunft prägen: Spritzig wie ein klassisches Race-Hardtail kombiniert mit der Traktion eines Racefullies, vereint das Trek Supercaliber einige wesentliche Vorzüge der beiden Bikegattungen. Insbesondere bei weniger anspruchsvollen XC-Kursen, wie sie unter anderem bei Marathon-Rennen häufiger vorzufinden sind, dürften die Pläne der Produktentwickler von Trek voll aufgehen.

Trek Supercaliber 9.9 XTR: Zum ausführlichen Test

# trek supercaliber tipp marathon

Ist das Trek Supercaliber mit seinem speziellen Ansatz die eierlegende Wollmilchsau im Cross-Country-Bereich, die alle Anforderungen an ein Rad auf einer XC- und Marathonstrecke abdeckt? Die Antwort auf diese Frage lautet gleichermaßen ja und nein: Den Ingenieuren von Trek ist es definitiv gelungen, ein Rad zu konstruieren, das die Leichtfüßigkeit und Effizienz eines Hardtails mit einigen wesentlichen Stärken eines Race-Fullies kombiniert. In flachem und ansteigendem Terrain überzeugt es durch seinen antriebsneutralen Hinterbau, der jedoch in enormen Maße Traktion auf den Trails ermöglicht. Bergab kann das Supercaliber mit seinem 60 Millimeter-Dämpfer erwartungsgemäß nicht ganz mit der Konkurrenz reinrassiger Race-Fullies mithalten.

Letztlich ist das Trek Supercaliber jedoch für einen Großteil aller Rennstrecken im Cross-Country- und Marathon-Einsatz eine ideale Lösung, die Race-Fullies und Hardtails in den Schatten stellen kann. Ist das Terrain jedoch sehr moderat, bleibt das Hardtail unschlagbar – sind die Anforderungen bergab höher, stellt ein Race-Fully die bessere Lösung dar. Wann dies jeweils der Fall ist? Das hängt stark von fahrtechnischem Vermögen und persönlicher Vorliebe ab.

Pro
  • antriebsneutral
  • hohe Traktion
  • spritzig im Antritt
  • agil & wendig bergab
Contra
  • Fahrwerk bergab limitiert
  • im Vergleich zum Hardtail schwerer Rahmen

Welches Bike war wo am besten?

In unseren Vergleichstests nutzen wir die Möglichkeit, alle Bikes im direkten Vergleich zu fahren und zu bewerten. Dabei zeigen sich die unterschiedlichen Stärken besonders gut auf. Auch die Schwachstellen einzelner Räder rücken so verstärkt in den Vordergrund und die auf dem Papier vermuteten Makel werden durch den direkten Vergleich der Räder häufig entkräftet.

Man sollte sich stets vor Augen führen, welcher Einsatzzweck mit dem Rad bedient werden soll: Liegt der Fokus auf längeren Asphalt- & Schotterpisten mit gelegentlichen Ausflügen ins Gelände, stehen viele kletterlastige Trails an oder möchte man bergab mit viel Geschwindigkeit über Trails fetzen?

# Die unterschiedlichen Anforderungen an ein XC-Rad machen sich in den verschiedenen Stärken und Schwächen bemerkbar. - Welches Rad klettert am schnellsten? Welches Modell bieten den größten Fahrspaß bergab?

Schnelligkeit & Kletterfähigkeit

Ob im Wettkampf oder bei der Freizeitausfahrt – moderates Terrain macht oftmals einen großen Anteil der verstrichenen Zeit auf einem Racefully aus. Dementsprechend sind Asphalt-, Schotter- und moderate Wald- und Wiesenpassagen ein wichtiger Bestandteil der Gesamtperformance eines Rades. Essentielle Faktoren dabei sind ein geringes Gewicht und eine sportliche, jedoch nicht zu anstrengende Sitzposition. Dies bringt insbesondere das Trek Supercaliber in die Pole-Position!

Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Sitzposition beim Trek vor allem aufgrund eines sehr kurzen Steuerrohres deutlich sportlicher. Weniger ambitionierte Fahrer sollten jedoch wissen, dass dies verstärkt die Haltekräfte im Oberkörper fordert. Das Cannondale Scalpel und das Canyon Lux fühlen sich dabei noch eher wie ein klassisches Racebike an und bieten mit Anpassungen des Cockpits durch Spacer und Vorbauten viel Spielraum für die individuellen Bedürfnisse. Das Specialized Epic lässt beinahe „Trailbike-Feeling“ aufkommen, ist aber keineswegs langsam auf befestigten Wegen. Das Brain-System sorgte auf Asphalt-Anstiegen aufgrund der fehlenden Möglichkeit das Fahrwerk komplett zu blockieren für etwas Kritik seitens der Rennfahrer-Fraktion.

# Wenn es um Schnelligkeit und Kletterfähigkeit bei einem XC-Rad geht, spielen das Gewicht und eine sportliche Sitzposition eine entscheidende Rolle! - Das Epic bietet XC-Fahrern eine ungewohnte, aber schnelle Position auf dem Bike. Das Supercaliber konnte uns hier nahezu rundum überzeugen.

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