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Downhill World Cup 2020 – Maribor: Zwei zum Preis von Zwei – Fotostory vom Finale #2

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Auch beim zweiten Finale in drei Tagen hat Maribor wieder großartige Rennaction abgeliefert! Auf einer stark abgetrockneten und leicht angepassten Strecke gaben die Fahrerinnen und Fahrer trotz der harten letzten Wochen nochmal richtig Gas und boten den Fans am Bildschirm ein großartiges und mehrfach äußerst knappes Wimpernschlag-Finale! Bei den Männern überzeugte Loris Vergier, der damit das Double schaffte und sich beide Goldpokale in Maribor holte. Doch die eigentliche Sensation war der erste Sieg von Nina Hoffmann, die ihre bis dahin mäßige Saison um 180° umdrehte und mit einem furiosen Lauf zum Sieg raste!

Man könnte ja glauben, dass zwei World Cup-Rennen in derselben Woche auf beinahe derselben Strecke ziemlich repetitiv und langweilig sein könnten – doch weit gefehlt! Die kleinen aber feinen Änderungen, die die Streckenbauer für das zweite Finale am Sonntag vorgesehen hatten, beinhalteten einige interessante Linien und sorgten für eine frisch durchgemischte Ergebnis-Liste. Im Männerfeld bewies Loris Vergier endlich, dass er nicht nur im Training verdammt schnell fahren kann, sondern auch in der Lage ist, regelmäßig absolute Spitzenläufe ins Ziel zu bringen. Sein Jugendfreund Loïc Bruni machte es ihm allerdings denkbar schwer – die beiden Franzosen von der Cote d’Azur trennten nachher weniger als eine Zehntelsekunde! Dritter wurde der junge Brite Matt Walker, dem die Strecke in Maribor wirklich zu liegen scheint – er landete bei den letzten drei World Cup-Rennen hier immer auf dem Podium!

# Loris Vergier war ohne Frage der Mann der Woche! - Der Franzose hinterließ bereits bei nationalen Rennen einen dominanten Eindruck und gewann nun auch die beiden ersten World Cups der Saison.
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Wer sich die Zwischenzeiten der letzten paar Frauen-Rennen genauer angeschaut hat, der hätte den Ausgang möglicherweise voraussagen können! Denn Nina Hoffmann fuhr zwar weder in Leogang noch beim Finale #1 in Maribor ihre Wunschergebnisse ein, hatte jedoch mehr Bodenkontakt, als für eine schnelle Zeit gut ist! In den Abschnitten, die sie ohne Sturz zurücklegte, mischte sie regelmäßig ganz weit vorne mit. Am Sonntag gelang der Thüringerin endlich ein sauberer Lauf. Dass dieser Siegespotenzial hatte, zeigte sich bereits daran, dass sie zwei Sekunden von Marine Cabirou ins Ziel kam. Die später gestarteten Favoritinnen kamen Nina zwar nochmal gefährlich nahe, mussten dem hohen Speed und den immer noch leicht schmierigen Streckenbedingungen jedoch Tribut zahlen und patzten. Am Ende reichte es für den ersten World Cup-Sieg ihrer Karriere vor Marine Cabirou und Eleonora Farina.

# Für Nina Hoffmann lief das Jahr trotz guter Vorbereitung bisher gar nicht nach Plan - das Tempo war jedoch die ganze Zeit vorhanden! Nun hat die Ex-Speerwerferin die Stürze mal sein lassen und sicherte sich sofort ihren ersten Karriere-Sieg.

Im Junioren-Feld kristallisiert sich nach den ersten drei Weltklasse-Rennen ein haushoher Favorit heraus: Oisin O’Callaghan gehört zum jüngeren Jahrgang, sicherte sich letztes Jahr einen heiß umkämpften Platz im YT Mob-Team und tanzt der teils älteren Konkurrenz nun auf der Nase herum. Über sechs Sekunden Vorsprung auf den Zweiten Nuno Reis sind eine Ansage! Ob wir hier den nächsten Thibaut Daprela sehen? Bei den Juniorinnen war es in Abwesenheit der frisch gebackenen Weltmeisterin einmal mehr Leona Pierrini aus Frankreich, die mit beachtlichen neun Sekunden Vorsprung vor Siel Van Der Velden und Elfa Erickson gewann!

# Nach zwei verregneten Wochen klarte das Wetter rechtzeitig für das letzte Finale etwas auf.
# Dieser Hund hechelt bereits nach engem Racing - er sollte es bekommen!

Juniorinnen

1 – Leona Pierrini – 4:19.448 min

2 – Siel Van Der Velden – 4:28.914 min

3 – Elfa Erickson – 4:38.721 min

# Eine dominante Performance von Leona Pierrini in 2020 - die Französin hat beide Rennen in Maribor überlegen gewonnen. Die Differenz zu den Frauen ist in diesem Jahr allerdings deutlich größer als zuvor.
# Zweimal Silber für Siel Van Der Velden. - Der Belgierin fehlten am Sonntag fast 10 Sekunden.
# Platz drei für Elfa Erickson - die Amerikanerin verdrängte Anastasia Thiele auf den undankbaren vierten Platz.
# Leona Pierrini siegte vor Siel Van Der Velden und Elfa Erickson.

Junioren

1 – Oisin O’Callaghan – 3:16.100 min

2 – Nuno Reis – 3:22.516 min

3 – Dante Silva – 3:23.164 min

# Nuno Reis könnte manchem Fan aus dem Europacup bekannt sein - auch im World Cup läuft es richtig gut: Platz drei im ersten Rennen, Platz zwei im zweiten. Beim Heimrennen in Lousa dann vielleicht der Sieg?
# Dante Silva aus den USA konnte bereits 2019 mit guten Platzierungen auf sich aufmerksam machen. - Beim zweiten Rennen der World Cup-Saison reichte es für das dritthöchste Treppchen.
#
# Oisin O'Callaghan ist 2020 der dominierende Junior! - Drei Siege in drei hochkarätigen Rennen.
# Nuno Zarte Reis holte sich in der U17-Klasse im EDC noch oftmals den Sieg vor O'Callaghan. - Dieses Jahr muss sich der junge Portugiese aber hinter dem schnellen Iren einreihen.
# Oisin O'Callaghan gehört die Zukunft. - Mit dieser Aussage lehnen wir uns sicher nicht zu weit aus dem Fenster. Der junge YT Mob-Fahrer trägt schließlich das Trikot des Weltmeisters und die Weste des World Cup-Führenden.
# Oisin O'Callaghan siegt vor Nuno Reis und Dante Silva.

Frauen

1 – Nina Hoffmann – 3:38.602 min

2 – Marine Cabirou – 3:40.501 min

3 – Eleonora Farina – 3:42.814 min

# Was für ein Tag für Eleonora Farina - die Italienerin vom MS Mondraker-Team legte eine stark Fahrt hin, kam Nina Hoffman teils gefährlich nahe und sicherte sich Rang 3!
# Star des Tages war allerdings Nina Hoffmann - die junge Deutsche klettern die Karriere-Leiter weiterhin steil nach oben.
# Es sollte nicht sein bei Tracey Hannah - die Australierin ist wieder einmal top in Form, bringt aber nicht die Läufe herunter, die sie gerne hätte.

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