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Wir waren dabei: 10 Gründe, an der Hörnli Trailjagd Arosa teilzunehmen

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So langsam geht die Bike-Saison wieder richtig los – das zeigt sich an mehr und mehr Events, die trotz der anhaltenden Corona-Pandemie stattfinden. Wir waren am Wochenende bei der Hörnli Trailjagd in Arosa zu Gast – dem ersten Bike-Event des Jahres in Graubünden. Und mit Abstand das beste Singletrail-Wochenende in diesem Jahr. Wie haben neben unserem ersten Masken-Massenstart viele andere Eindrücke mitgebracht: Hier sind unsere 10 Gründe, an der Hörnli Trailjagd teilzunehmen.

# Endlich geht die Saison 2020 los - wir waren für euch bei der Hörnli Trailjagd in Arosa am Start!
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1. Du gehst biken

Das klingt jetzt vielleicht trivial, aber es stimmt: Wer sich für ein Event anmeldet, der geht auch hin. Zwar war das Wetter in Arosa dieses Jahr einwandfrei, aber eine Anmeldung schafft die Verbindlichkeit, die dafür sorgt, dass man auch bei Regen, Wind und Kälte aus der bequemen Wohnung geht und den Schweinehund besiegt. Ist der erstmal niedergerungen, bleiben im Normalfall eh nur die schönen Erinnerungen übrig!

# Als rasende und schreibende Brüder sind wir seit Jahren auf dem Bike unterwegs - aber Veranstaltungen wie die Hörnli Trailjagd machen immer wieder besonders Spaß!
# Wer würde hier nicht biken gehen wollen? Die Bedingungen waren wirklich gut - doch an sich wären die meisten von uns bei egal welchem Wetter am Start gewesen. Schließlich hat man gezahlt und will raus aufs Rad!
# Brraaaappp - wer bekommt hier nicht Lust zu fahren?
# Arosa bietet Zugang zu einigen der schönsten Bike-Trails im alpinen Raum - kaum vorstellbar, dass direkt hinter unserem Rücken der Bike-Park-Wahnsinn von Lenzerheide tobt

2. Du erlebst Event-Stimmung – ohne Rennstress

Während manche Events und Endurorennen durchaus etwas Rennstress verursachen können, steht bei der Hörnli Trailjagd der Spaß im Vordergrund. Das heißt: Vor dem Start bleibt genügend Zeit für ein ausgiebiges Frühstück im Hotel und auf sowie neben den Trails dominiert – bis auf wenige schwarze Schafe, die mit Messer zwischen den Zähnen starten – entspanntes Zusammensein.

# Gusto-Frühstück vor der Hörnli Trailjagd? Klarer Fall: Musst' machen!
# Sackhüpfen bei Continental in der Laufradtasche - auf über 2.600 Metern Höhe eine pulstreibende Angelegenheit...
# ... die man sich dennoch nicht entgehen lassen sollte - geht übrigens auch mit Maske (was irgendwie lässig aussieht, finde ich)
# Drei Missionsstationen gab es zu bewältigen - bei Endura hieß es geschickt über schmale Holzbretter balancieren. Das macht nicht nur Spaß, sondern senkt auch deutlich den Renndruck!

3. Du lernst das Bikerevier kennen

Die Trailjagden veranstalten Karen Eller und Holger Meyer ja in Arosa, Sölden und Gröden. In jedem Ort gibt es natürlich ausgeschriebene Trails und die zugehörigen Karten. Wer bei der Trailjagd teilnimmt, der fährt aber nicht nur die Strecken, die auf der Karte stehen. So waren wir bereits zum dritten Mal in Arosa und haben immer noch neue, schöne Singletrails entdeckt – obwohl diese auch letztes Jahr schon dagewesen sind. Gemeinsam mit den Einheimischen werden die Checkpunkte jedes Jahr neu ausgewählt – und folglich fahren die Teilnehmenden auch jedes Jahr andere Strecken. Die Trails in Arosa wussten mal wieder mit Natürlichkeit und alpiner Umgebung zu punkten – ergänzt wurde das Ganze vom nagelneuen Hörnli Flowtrail, der satte 113 Kurven auf 6,8 km Länge packt.

# Der Hörnlitrail ist ein neu angelegter Flow-Trail in Arosa, das ansonsten 100% Natur-Trails bietet - unsere kritische Bewertung gibt es in Kürze separat

4. Du machst mal was anderes als Gondel hoch – Trail runter

Viele Biker*innen absolvieren ihre Tage in Bikerevieren doch recht systematisch: Hoch geht es mit der Gondel, auf dem Trail runter. Dagegen ist zwar prinzipiell nichts auszusetzen – aber für so manchen Trail lohnt der Anstieg aus Muskelkraft, und mancher Wanderweg ist auch in der anderen Richtung fahrenswert. Außerdem sorgen die Stationen mit Balance-Übung und Sackhüpfen dafür, dass auch auch mal andere Muskeln beansprucht werden.

# Abfahren wo die Gondel nicht hinkommt? Das erfordert in einem Gebiet wie Arosa echten körperlichen Einsatz
# Na super: Weil die Gondel voll ist, fährt diese schon früher - so geht unsere Taktik nicht auf... aber in Arosa gibt es auch abgesehen davon genügend Grund, auch mal etwas bergauf zu arbeiten
# Die Karawane der Gondelfahrer muss trotzdem den Grat hinauftragen - denn erst am Zwischengipfel gibt es den Stempel für den Checkpoint

5. Du lernst neue Leute kennen

Ob bei der Startnummern-Ausgabe, der Routenplanung, an den Stationen oder beim gemeinsamen Abendessen: gemeinsam Erlebtes macht aus einem Nebeneinander ein Miteinander, schafft Gemeinschaft. Das müssen nicht gleich die neuen besten Freunde*innen werden, aber der Austausch über Geschichten vom Trail macht einfach Spaß.

# Nicht jede Seilbahn ist so langsam wie der Hörnli Express in Arosa - doch gerade hier heißt es: schau Dich um, sprich mit den Leuten und genieß den Tag mit Gleichgesinnten
# Kurze Pause gefällig? Alle Missionsstationen liegen an idyllischen, bewirteten Berghütten - da es nicht primär um die Zeit geht, kann man durchaus mit dem ein oder anderen Team einen kleinen Einkehrschwung machen. Prost!
# Zieleinkunft! Holger Meyer begrüßt alle erfolgreichen Hörnli-Jäger persönlich im Ziel
# Würdiger Abschluss: Ghackets mit Hörnli und Apfelmus für alle Starterinnen und Starter - in diesem Jahr direkt am See open air genossen, damit Corona-technisch alles in Ordnung ging

6. Du schnupperst Rennluft

Die Trailjagd ist eindeutig kein Rennen im klassischen Sinne: Die Strecke ist nicht fest vorgegeben, durch die Verwendung von Gondeln inklusive Wartezeiten gibt es viele Unwägbarkeiten, die ein Fahren auf Zeit eigentlich unsinnig machen. Dennoch läuft die Uhr mit – und wer auch nur ein wenig Wettbewerbsgeist in sich hat, der gibt sich Mühe, nicht unnötig lang zu brauchen. Countdown vor dem Start, Zieleinlauf und Siegerehrung – das schmeckt schon nach Rennen. Dass es dann noch einen Massenstart obendrauf gibt, wie man ihn sonst nur von Veranstaltungen vom Schlag eines Megavalanche kennt, ist die Krönung des Ganzen.

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