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Schlammpackung adé: Mountainbike waschen und pflegen in 20 Minuten!

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Die meisten Biker tun es hin und wieder, manche aber eher selten bis nie: Das Mountainbike waschen. Frei nach dem Motto: „Der Dreck fällt vor der nächsten Tour eh ab“ belassen es viele Biker meist bei der groben Katzenwäsche für’s Rad. Das ist bei entspannter Witterung im Sommer auch kein Problem – aber gerade in den kalten und nassen Monaten zahlt sich regelmäßige Pflege aus und kann auch die Performance des Bikes nachhaltig verbessern. Das haben manche vielleicht gar nicht so auf dem Schirm – drum möchten wir euch in diesem Artikel Schritt für Schritt zeigen, wie ihr euer Bike am besten reinigt und einer allzu schnellen Abnutzung vorsorgt. Und das Ganze in 20 Minuten!

Mountainbike waschen und pflegen: So geht’s richtig

Vorbereiten (5 Minuten)

  • Besorge dir einen geeigneten Platz zum Waschen auf deinem Grundstück – im besten Fall eine Betonfläche mit Abflussmöglichkeit oder alternativ eine unauffällige Stelle im Garten. Achte in diesem Fall unbedingt darauf, dass du ausschließlich biologisch abbaubare Reiniger und Pflegeprodukte verwendest, um die Umwelt zu schonen!
  • Du benötigst: Eine geeignete, große Bürste zum Reinigen deines Bikes mit nicht zu harten Borsten und ein Reinigungsmittel für’s Bike. Optional: bei starken Kettenverschmutzungen eine kleine Bürste mit harten Borsten (zum Beispiel die Muc-Off Claw Bürste) für den Antrieb und einen biologisch abbaubaren Kettenreiniger.
  • Zum Reinigen tut es ein Wasserschlauch oder ein portables Bike-Reinigungsgerät – wir haben in letzter Zeit bereits Geräte vorgestellt, die sich ideal für die Reinigung des Fahrrads eignen.
    Hier geht es zu den Bikereiniger-Tests: Bosch Fontus, Aqua2Go, Mobi V-15, Kärcher
  • Ein Bikeständer ist perfekt, etwas anderes zum Einhängen oder Reinstellen tuts auch – im besten Fall steht das Rad möglichst frei, um alle Stellen gut zu erwischen.
  • Dringend abraten möchten wir von Hochdruckreinigern – insbesondere in die teilweise recht empfindlichen Lager kann so Wasser eindringen und das Fett herausspülen.
# Das Equipment für eine erfolgreiche Reinigung - Bike-Reiniger, Kettenwachs, Kettenöl, Bürste, Reifenheber zur Entfernung des Kettenröllchen-Drecks, Putztuch, Antriebsreiniger und Ballistol für eine optionale Pflege beweglicher Teile zum Schluss
Diashow: Schlammpackung adé - Mountainbike waschen und pflegen in 20 Minuten!
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# Die Deluxe-Variante unter den Akku-Reinigern: Der Bosch Fontus - Zum Test: https://www.mtb-news.de/news/bosch-fontus-hochdruckreiniger-test/
# Für kleines Geld gibt es diesen mobilen Reiniger, der über einen 12 Volt-Anschluss im Auto betrieben wird - https://www.mtb-news.de/news/mobi-v15-test/

Reinigen (10 Minuten)

  • Zuerst sollte das Rad „eingeweicht“ und von grobem Schmutz gereinigt werden. Reinige das komplette Bike von oben bis unten mit Wasser – und denke insbesondere an Unterrohr, Gabelkrone, den unteren Tretlagerbereich und die Fläche unter dem Sattel. Da diese Bereiche nicht sofort ersichtlich sind, werden sie gerne mal vergessen. Vorsicht ist bei Lagern und Dichtungen an den Federelementen geboten: Auch wenn kein Hochdruckreiniger verwendet wird, kann der Sprühstrahl die Lager schädigen oder Öl von den Federelementen abwaschen.
  • Nimm nun das Reinigungsmittel (zum Beispiel Muc-Off Reiniger*, Finish Line Bike Wash*, F100 Fahrradreiniger*), sprühe es auf das Bike und schäume dieses mit der (sauberen!) Bürste ein. Tipp: Zwischendurch die Bürste ausspülen, um keinen Dreck vom Bike wieder mit einzuarbeiten.
# Aufgrund des Matschbeschusses vom Hinterrades immer ziemlich dreckig: Der Bereich rund um das Yoke am Hinterbau
# Hinter der unteren Lagerschale am Steuerrohr befindet sich gerne ein Gemisch aus Fett und Staub. Entfernt dieses nach dem Waschvorgang mit einem Lappen
# Reinigt nun das Bike von oben …
# … bis unten
# Mit dem Reiniger wird das Rad nun eingeschäumt
# Dann wird mit der Bürste der Dreck weggebürstet. Wird gerne vergessen: Der Bereich unter dem Sattel
# Alles schön einschäumen …
# … und die Bürste zwischendurch auswaschen
  • Für den Antrieb (Kette, Kettenblätter, Schaltwerk, ggfs. Umwerfer) empfiehlt sich eine kleine, grobe Bürste, mit der man auch die Verkrustungen in den Zwischenräumen lösen kann.
  • Warte nun einige Minuten, damit das Reinigungsmittel einwirken kann.
  • Spüle das Bike mit Wasser ab. Wichtig: Von oben nach unten statt andersrum!
  • Um etwaigen Kalkflecken oder Rückständen entgegenzuwirken, die nach dem Trocknen gerne mal auf dunklen Farben zu sehen sind, nun das Bike mit einem alten, aber sauberen Lappen abtrocknen.
  • Nimm dir jetzt Dämpfer und Federgabel-Standrohre vor: Hier finden sich häufig mit Dreck vermischte Fett- und Ölrückstände, die von Dichtungen alles andere als gemocht werden. Weg damit!
# 5 Minuten warten – dann geht's weiter
# Nun wird das Reinigungsmittel abgespült
# Darauf zu achten ist, dass auch hier von oben nach unten abgespült wird
# Mit einem alten, aber sauberen Lappen …
# … kann das Bike nun getrocknet werden
# Der Dreck der Federelemente sollte ganz zum Schluss entfernt werden
# Insbesondere am Dämpfer finden sich häufig Rückstände
  • Pro-Tipp für die Kurzwäsche Falls das Rad nur gering verschmutzt ist, aber wieder wunderschön aussehen soll: Reinigungs-Pflegetücher (zum Beispiel von Sonax*) eignen sich perfekt zur spontanen, schnellen und wasserfreien Reinigung.

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