Finale der Schach Frauenbundesliga
Großes Finale der Schach Frauenbundesliga in Bad Königshofen. Drei Runden sind am kommenden Freitag, 17.4. ab 15.00 Uhr, Samstag , 18.4. ab 14.00 Uhr und So., 19.4. ab 09.00 Uhr noch zu spielen, dann können die neuen deutschen Meisterinnen den Sonntag Abend in Feierlaune genießen. Und wie stehen die Chancen, dass es die Damen der OSG-Baden-Baden sein werden? Teamchef Thilo Gubler wagt eine Schätzung: Zehn Prozent. Die Realität zwingt zu Bescheidenheit, gemessen am ursprünglichen Anspruch, zum dreizehnten Mal die Meisterschale emporzustrecken. Das Frauensextett des SK Schwäbisch Hall wird etwas dagegen haben. Die „Schwäbinnen“ – in Wirklichkeit an vier von sechs Brettern praktisch die Frauen-Nationalmannschaft Georgiens – führen die Tabelle verlustpunktfrei mit zwei Mannschaftspunkten und viereinhalb Brettpunkten Vorsprung überlegen an. Mit den Schachfreunden Deizisau und dem Hamburger SK haben sie zwar noch zwei höhere Hürden aus der ersten Tabellenhälfte zu überspringen, ähnliches gilt aber auch für die OSG Baden-Baden: Mit den Rodewischer Schachmiezen (Samstag) und dem Titelverteidiger SC 1957 Bad Königshofen (Sonntag) sind ebenfalls noch zwei Liga-Schwergewichte zu überwinden. Auch der SK Freiburg-Zähringen 1887 muss zuvor erst noch geschlagen werden (Freitag). Aber sein Team, so Kapitän Gubler, ist in der Lage, jeden Gegner der Schach Frauenbundesliga zu schlagen. Der SK Schwäbisch Hall allerdings auch, wie das Team Mitte März gegen Baden-Baden bewiesen hat.
Die Partien werden live auf lichess.org übertragen.
Walter Siemon
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