Neuer Präsident? Kevin Högy kandidiert in Berlin.
Paul Meyer-Dunker geht – Kevin Högy kommt? So könnte es am 27. April 2026 lauten, wenn der bisherige Präsident des Berliner Schachverbandes (BSV) beim Verbandstag sein Amt abgibt. Um dieses bewirbt sich DSB-Sportdirektor Kevin Högy, der bei dem Berliner Verein SC Weisse Dame Mitglied ist. Das vermeldete der BSV gestern Abend. Högy legt auf eine Feststellung wert: „Das ist ein Ehrenamt, das ich in meiner Freizeit ausübe, sofern mir der Berliner Verbandstag das Vertrauen aussprechen wird. Wie auch Carsten Schmidt, der im DSB hauptamtlich als Geschäftsführer arbeitet und beim Berliner Schachverband ehrenamtlich als Ausbildungsreferent tätig ist, werde ich Haupt- und Ehrenamt strikt trennen. Das gebietet schon der Respekt vor dem Amt. Hier wird nichts miteinander vermischt." Paul Meyer-Dunker geht nach sechs Jahren im BSV-Präsidium, davon fünf Jahre als Präsident. Er betonte, dass Kevin Högy aus seiner Sicht der ideale Kandidat sei. „Ich bin zufrieden, wie sich in den letzten sechs vieles im Berliner Schachverband entwickelt hat“, so Meyer-Dunker, „und umso glücklicher bin ich, wenn die Nachfolge hervorragend geregelt ist.“ Er hoffe, dass dies die BSV-Delegierten beim Verbandstag am 27. April ebenso sehen. In den Tagen zuvor wird der BSV, gemeinsam mit den Schachfreunden Berlin, noch die Bundesliga-Endrunde ausrichten und das 125-jährige Jubiläum des Verbandes feiern.

