Landes-Schulschach-Meisterschaft in Staßfurt
Gastgeber für die Landes-Schulschach-Meisterschaft der Mannschaften war Staßfurt. Im stilvollen Saal der Sodawerke richteten erstmals zwei Frauen diese Meisterschaft aus, die überhaupt erst durch das Schulschach der eigenen Sprößlinge - später deren Vereinschach - zum Schachspiel als eigenes Hobby fanden.
Nina Nönnig und Sabine Brandt von den Schachzwergen Magdeburg, neu in der Funktion der Schulschachreferenten, richteten die Meisterschaft an zentraler Stelle aus, brachten mit der zweitägigen Struktur eine innovative Neuerung, fanden mit dem Staßfurter Verein einen absolut fähigen Partner, stellten alle Ergebnisse fast live ins Internet und bewiesen insgesamt eine erfrischende praktische Intelligenz, die der Landesschachjugend ein leuchtendes Beispiel geben mag.
Trotz des hohen Andrangs von Spielern und Betreuern an beiden Tagen - blieb rot-weißes Plastik-Absperrband diesmal bei den Baugruben und Festival-Toiletten. Zum Glück für alle Anwesenden und für das Prestige unseres königlichen Spiels.
Hettstedt wollte mit 5 Mannschaften teilnehmen, doch die jüngste Mannschaft aus der 1. und 2. Klasse der Grundschule am Markt fiel leider durch Krankheit aus. Die vier verbliebenen Teams aus drei Schulen waren überwiegend mit Spielern der "Schachfreunde Hettstedt" besetzt und hatten am Ende eine ausgezeichtete Bilanz vorzuweisen: Errungen wurde ein Landesmeister-Titel, ein Vize-Landesmeister, sowie die Plätze 4 und 7.
In der Wettkampfklasse der Mädchen jenseits der Grundschule (WK M) kam es zum Duell zwischen dem Hettstedter Humboldt-Gymnasium und dem Staßfurter Dr.-Frank-Gymnasium, ausgetragen als Doppelrunde. Dabei ergab sich eine totale Gleichheit der Teams (4 : 4). Entscheiden musste nun die Berliner Wertung an den Brettern drei und vier, die einen winzigen Vorteil für Hettstedt ergab. Gerechter Weise wurden beide Teams zum Landessieger gekürt und der Wertungsvorteil bescherte Hettstedt lediglich den Pokal. Für das Humboldt-Gymnasium spielten Greta Müller, Julia Kolditz, Mona Römmisch und Bahiyah Schiller.
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In der WK III, das sind ungefähr die siebten und achten Klassen der Gymnasien, waren neben dem Humboldt-Gymnasium- Hettstedt zwei weitere starke Titel-Aspiranten angereist: Die Landes-Elite-Schulen Georg-Cantor-Gymnasium aus Halle und Werner-von-Siemens-Gymnasium aus Magdeburg. Gegen die favorisierten Hallenser leisteten die Hettstedter Talente bemerkenswerten Widerstand, doch sie mussten sich schließlich mit 1 : 3 geschlagen geben. Das Cantor-Gymnasium hatte anschließend keine Mühe mehr mit dem Restprogramm und holte verdient den Titel. Für Hettstedt gab es noch ein spannendes Spiel gegen das Siemens-Gymnasium Magdeburg, doch mit einem Sieg von 3 : 1 konnte der Vize-Titel gesichert werden. Es spielten Piero Heidenreich, Ben Zander, Leonas Kunth, Greta Müller. Leonas gelang das Kunststück, alle seine Partien zu gewinnen.
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Zwei Hettstedter Teams starteten in der WK der Grundschulen. Das Quartett der Grundschule am Markt spielte mit Clemens Krumbein, Tom Hebestadt, Lino Heidenreich und Mika Alfiado. Die Turniergruppe spielte 5 Runden mit 19 Mannschaften. Bei der Auslosung hatten die Kinder ein klein wenig Pech, denn am Ende wurde offenbar, dass sie gegen die gesamte Spitze (außer Platz 1) spielen mussten. Drei Siege von 4 : 0 und ein Unentschieden (2 : 2) ergaben einen guten 4. Platz (und die beste Buchholz-Wertung).
Die Evangelische Grundschule Hettstedt mit Arne Stange, Mats Dolezich, Lenny Plaha und Aaron Pollmer platzierte sich sicher im vorderen Feld auf Platz sieben.
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