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Knappe Niederlage für KSF II

Oberliga Baden · 1.3.2026 · von Michael Spieker

  Karlsruher SF 2 2037   SF Gottmadingen 1 2035 3,5:4,5
1 Pfrommer, Christoph 2207   Novkovic, Milan 2334 ½:½
2 Schlager, Thomas 2162   Menzi, Jonas 2133 0:1
3 Spieker, Michael 2040   Akermann, Thomas 2151 0:1
4 Kiefhaber, Holger 2130   Steiger, Wolfgang 2158 ½:½
5 Zimmermann, Paul 1946   Leutwyler, Martin 2082 0:1
6 Fritz, Denis 1920   Fessler, Stephan 1929 1:0
7 Vinke, Andreas 2099   Ivanov, Georgi 1722 1:0
8 Grining, Maria 1791   Keller, Elias 1773 ½:½

Vor dem Heimkampf gegen Gottmadingen hatten wir erneut Aufstellungsprobleme. Mit Mühe und Not sagten acht Spieler zu, sodass wir ein weiteres Bußgeld vermeiden konnten. Kurioserweise erschien kein Schiedsrichter, aber Andi sprang mit Zustimmung der Gegner als solcher ein.

Nach schnellen und sicheren Remisen von Maria und Holger brachte uns Denis in Führung. Er stellte in einer typischen Wolgagambit-Stellung zwar auf h3 einen Bauern ein, aber der Gegner ließ seinen Läufer dort stehen und schnitt ihm mit einem Bauernzug nach e6 den Rückweg ab, sodass Denis mit dem trockenen Zug Kh2 den Läufer fangen konnte. Andi wandelte auf den Spuren der berühmten Partie Rotlevi-Rubinstein und baute eine mächtige Diagonal-Armada mit zwei Läufern und der Dame auf dem Damenflügel auf. Zwei Springer und der von einem Turm unterstützte Vormarsch des h-Bauern sorgten dann dafür, dass die Stellung des Gegners auseinanderfiel. Christoph stand am Spitzenbrett etwas gedrückt, hielt die Stellung aber stets in der Remisbreite, am Ende in einem Läuferendspiel.

An den verbliebenen drei Brettern hatten die Gegner bessere Aussichten, und leider gingen diese Partien allesamt für uns verloren. Ein sorgloser Zug des Berichterstatters ermöglichte seinem Gegenüber einen wichtigen Bauernvorstoß, der entscheidenden Positionsvorteil und einen unwiderstehlichen Mattangriff einbrachte. Thomas hatte nach der Eröffnung ein starkes Bauernzentrum und das Läuferpaar, konnte jedoch nicht gut rochieren und fand keinen Plan. Der Gegner platzierte geduldig seine Springer und Türme dorthin, wo sie Thomas Bauernzentrum unter Druck setzen konnten. Schließlich fiel ein Bauer und damit die Partie. Paul wurde systematisch an die Grundreihe gedrängt, und als ein feindlicher Bauer nach f7 gelangte und der König auf h8 eingeklemmt wurde, war es um Pauls Stellung geschehen.

Immerhin konnten wir wichtige 3,5 Brettpunkte sammeln. In der nächsten Runde steht ein vorentscheidendes Duell gegen Ketsch an, die mit einem Brettpunkt weniger hinter uns auf dem ersten Abstiegsplatz stehen.

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