Wettrennen an der Spitze
Die spannende Frage des kommenden Wochenendes in der Frauenbundesliga Schach wird es aus der Sicht der OSG-Baden-Baden sein sein, ob es den beiden nach Mannschaftspunkte gleichauf führenden Vereinen, OSG Baden-Baden an der Spitze und SK Schwäbisch Hall auf Platz zwei, gelingen wird, Brettpunkte aufzuholen (Schwäbisch Hall) oder sich weiter abzusetzten (Baden-Baden). Beide Dauerrivalen haben kommenden Samstag ab 14.00 Uhr und Sonntag ab 9.00 Uhr eine nominell weniger bis unproblematische Gegnerschaft. Die OSG Baden-Baden bekommt es mit dem Tabellenletzten, SV Hemer 1932 sowie der SG Solingen in der unteren Tabellenhälfte zu tun, Schwäbisch Hall mit dem abstiegsgefährdeten Chemnitzer SC Aufbau 95 und dem aktuell Vorletzten, SC Kreuzberg. Überraschungen werden kaum zu erwarten sein – wenn auch nie ganz ausgeschlossen. Schachspielen können sie bekanntlich alle. Der Heimvorteil der OSG Baden-Baden – gespielt wird im Kulturhaus Lichtentaler Allee 8 – mag die Spielerinnen der OSG, die überwiegend aus ganz anderen Gegenden angereist kommen, vielleicht zusätzlich motivieren, wenn sie sich in ihrem Team in heimischer Atmosphäre „zuhause“ fühlen dürfen, aber bei der Konzentration aufs Schachbrett und einer Mucksmäuschenstille im Spielsaal vermag so etwas sicher nur das Unterbewusstsein zu beeinflussen.
Die Partien werden live auf chess.com und lichess.org übertragen. „Kiebitze“ sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Walter Siemon
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