Kontrastprogramm Frauen-Bundesliga: Talentschuppen gegen Topspielerinnen
Die Teamchefin gibt Entwarnung: „Die Aufregung hält sich in Grenzen. Ich denke, dass wir alles gut vorbereitet haben - und hoffentlich alles klappen wird.“ WIM Dr. Anne Czäczine, der Kopf der Jungen-Hüpfer-Mannschaft des Chemnitzer SC Aufbau 85 hat sich schon so etwas wie Bundesliga-Routine zugelegt – wenn man denn wirklich davon sprechen kann bei einem Aufsteiger, in der ersten Saison im Oberhaus des Schachs. Am Wochenende ist der CSC Aufbau Chemnitz zudem zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte auch noch Ausrichter einer Bundesliga-Doppelrunde. Da Spieltag fünf an die Zentrale Endrunde im April in Bad Königshofen angegliedert wurden, trifft der CSC Aufbau am Samstag an Spieltag sechs (ab 14 Uhr) auf Titel-Anwärter SK Schwäbisch Hall und am Sonntag auf die Schachfreunde Deizisau – zwei echte Bundesliga-Brocken. Gut, so Anne Czäczine auf Nachfrage des DSB-Teams Öffentlichkeitsarbeit, dass man mittlerweile sportlich „viel entspannter“ in die Partien gehen könne. Das liegt daran, dass sie und ihre Mitspielerinnen noch im alten Jahr den ersten Achtungserfolg in der Bundesliga feiern konnten.

