Ingolstadt wird zur Jubiläumsshow - und zur Krönungsmesse für den König der DSAM.
Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft kommt nach Ingolstadt. Zum zweiten Mal, nachdem sie bis 2025 sieben Jahre gar nicht in Bayern Station machte. „Die Bayern haben schon gewitzelt, dass es die norddeutsche DSAM ist“, witzelt Turnierchefin Sandra Schmidt, zweifellos auch mit Blick auf den Präsidenten des Bayerischen Schachbundes, Ingo Thorn, der bei der DSAM als Ehrengast das Turnier eröffnen wird. „Jetzt wirkt es aber so, als könnten wir dieses Turnier richtig gut etablieren“, so Schmidt. Die Teilnehmerzahl im Maritim-Hotel an der Schlosslände, für viele Akteure eines der schönsten Maritim-Hotels, ist zum Vorjahr deutlich gestiegen – aktuell liegt sie bei 419 und damit schon um rund hundert Spielerinnen und Spieler höher als im vergangenen Jahr. Und das, obwohl der normale DSAM-Rhythmus (Donnerstag bis Sonntag) durchbrochen wird. Gespielt wird ausnahmsweise vom heutigen Freitag an (Blitzturnier) bis Montag. Das hänge, so Pairing-Officer Frank Jäger, damit zusammen, dass das Hotel nur an diesen Tagen die nötigen Kapazitäten zur Verfügung habe stellen können. In diesem Jahr wird das Ingolstädter Turnier zu einer Art Jubiläumsshow. Es gilt Rekordhalter zu ehren – mit der Ehrenplakette der DSAM. Darunter den ungekrönten König der DSAM, der nun doch seine Krönungsmesse bekommt: Frank Stolzenwald. Er sagt auf Anfrage des DSB-Teams Öffentlichkeitsarbeit: „Ich bin froh, etwas in meinem Leben gefunden zu haben, dass ich kontinuierlich, mit Ausdauer und wiederkehrender Freude betreibe.“

