"Ich weiß nur, wie die Figuren ziehen - und dass man auf den König aufpassen muss."
Eigentlich fehlte nur die Musik von David Bowie. „Absolute Beginners.“ Wie heißt es darin so schön? „Ich habe nicht viel anzubieten. Ich bin ein absoluter Anfänger.“ Klar, es geht bei diesem Liebessong nicht um Schach – aber der Text passt prima zu einem Turnier der besonderen Art, mit dem das Referat Frauenschach des DSB ins Neue Jahr startet. Ausgestattet mit neuen Bannern, auf denen Nadja Jussupow für ihre Wahl zum Frauenschach-Verein des Jahres wirbt und sie Frauen ohne große Schach-Vorkenntnisse zum Mitspielen auffordert („Trau Dich, mach den ersten Zug“), bat die Frauenschach-Referentin des DSB zum ersten Turnier für Anfängerinnen – Jussupow nennt sie Beginnerinnen. Dieses Vier-Runden-Turnier fand im Rahmen der traditionsreichen Staufer Open 2026 in Schwäbisch-Gmünd statt. „Eine sehr schöne Erfahrung für mich“, sagte Jussupow nach dem Frauenturnier mit insgesamt zehn Spielerinnen: „Ungewohnt, aber es hat großen Spaß gemacht.“ Und die Siegerin, mit vier Punkten aus vier Partien, Joanna Bendoraitytė-Wolf, schwärmte im Gespräch mit dem DSB-Team Öffentlichkeitsarbeit: „Ich hätte niemals gedacht, dass ich sogar gewinne“, sagte die 45-Jährige und lachte: „Ich weiß eigentlich nur, wie die Figuren ziehen und dass man besonders auf den König aufpassen muss.“

