Schach soll weiblicher werden: Erste Ergebnisse und Regionalkonferenz.
Eines, sagt Lilli Hahn, könne sie jetzt schon verraten: “Wir haben in den Umfragen einige wirklich spannende Themen entdeckt, die wir gerne mit den Teilnehmenden teilen und diskutieren möchten - mit dem Ziel, dieses theoretische Wissen gemeinsam in konkrete Handlungen umzusetzen.“ Die Rede ist von einem spannenden Projekt, dass die Wissenschaftlerin und Schachspielerin Lilli Hahn leitet. Der Deutsche Schachbund und die Deutsche Schachjugend haben es Anfang 2025 ins Leben gerufen, wollen den Schachsport in Deutschland langfristig weiblicher machen. Ziel ist es, strukturelle und kulturelle Hindernisse zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um mehr Mädchen und Frauen für das Schachspiel zu begeistern und nachhaltig zu binden. Bisher liegt der Mitgliederanteil von Frauen und Mädchen nur bei knapp zehn Prozent. Dazu findet nun die erste Regionalkonferenz statt. 13. September in Stuttgart-Weilimdorf.