Carlsen erstmals in einem Weltcupfinale
In der reichen Titelsammlung von Ex-Weltmeister Magnus Carlsen fehlt nur ein Weltcupsieg. Immer wieder war er überraschend an starken Konkurrenten gescheitert, doch jetzt hat er die Gelegenheit diese Titellücke zu schließen, denn er ist in das Finale eingezogen nach dem 1,5:0,5 gegen Nijat Abasov. Der Aserbaidschaner wählte das Londoner System, allerdings mit dem aktiveren Zug c4 statt c3 doch er holte in der Eröffnung nur einen marginalen Vorteil heraus, der schnell verpuffte, denn Carlsen war sehr auf Sicherheit bedacht und das führte zum von ihm gewünschten Remis. Druck entwickelte einmal mehr Fabiano Caruana gegen Praggnanandhaa, aber der war bei weitem nicht so stark wie in der ersten Partie. Auch heute reichte es nicht zum Sieg, denn der Inder verteidigte sich in einem Katalanen sehr umsichtig und stark. Hier muss der Tiebreak entscheiden, der Carlsens Finalgegner sein wird. chess24

