Weltcup: Carlsen und Erigaisi gewinnen erste Partie
Magnus Carlsen hat wieder einmal seine außergewöhnliche Endspielstärke in der ersten Partie des Viertelfinals gegen Dommaraju Gukesh gezeigt. Es kam es zu einer ungewöhnlichen Eröffnung und Gukesh beging schon in der Eröffnung einen unnötigen Fehler, nämlich nach Carlsens Lb4 8.a3 statt 8.e5 zu spielen. Dadurch wurden sowohl Carlsens Läufer als auch sein Springer stark. Die Stellung blieb ausgeglichen, aber Gukesh leistete sich weitere Ungenauigkeiten wonach Carlsen leichte Stellungsvorteile erhielt und er überspielte den jungen Inder in der Folge klar und erhielt eine Gewinnstellung, die er sicher verwertete. Eine hochinteressante Partie gab es zwischen Praggnanandhaa R. und Erigaisi. Letzterer brachte ein chancenreiches Springeropfer im 35. Zug. Pragg versäumte die beste Verteidigung im 37.Zug und verfiel auf den Verlustzug Lg2 statt Kh1 und Erigaisi ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und schaffte den immens wichrigen Sieg mit den schwarzen Steinen. Im Duell Vidit-Abasov sah es lange Zeit so aus, als ob Vidit die Stellungsvorteile zum Sieg nutzen könnte, aber Abasov schaffte es die stets schlechtere Stellung in den Remishafen zu führen. Ein bitterer Tag wurde es für Leinier Dominguez, der eine klare Gewinnstellung gegen Fabiano Caruana mehrfach wegwarf und am Ende ins Remis einwilligen musste. chess24

