Unprofessionalität und Chaos beim Fide Grand Prix in Neu Delhi
Das dritte Turnier des Frauen Fide Grand Prix hätte längst in Indiens Metropole starten sollen, doch es war anders gekommen. Die Muzychuk-Schwestern zogen im Grunde erwartbar zurück, weil Sie nicht gegen Russinnen spielen wollen. Dann folgte Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan und in der Folge zog auch Deutschlands Nummer Eins Elisabeth Pähtz zurück und der deutsche Schachbund stützte diese Enscheidung. Es war keine Fairness bezüglich der gerechten Farbverteilung geboten und die Unprofessionalität der Veranstalter frappierend. Keine Abholung der Spielerinnen und langes warten auf Zimmer und Einchecken waren unzumutbar für Spielerinnen, die eine lange Anreise hinter sich hatten. So findet der Grand Prix nun mit nur 10 Spielerinnen statt. Chaos pur und der Fide-Präsident, der keinen einzigen Repräsentanten des Weltschachbundes schickte, entschuldigte sich dafür, was an der verfahrenen Situation nichts änderte. Ein Armutszeugnis sowohl für die Fide als auch für das Schachland Indien. schachbund

