Niemann schlägt gegen das Schachimperium zurück
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es auch seit Jahrzehnten Schadensersatzklagen in fast unbegrenzter Höhe. Hans Niemann reagiert auf die bisher substanzlosen Vorwürfe von Magnus Carlsen, Niemann hätte am Brett betrogen. Das ist wohl ein Schachzug des 19-jährigen US-Amerikaners, den Viele, aber nicht Magnus Carlsen vorausgesehen hat. Niemann verklagt nicht nur Magnus Carlsen sondern auch die Play Magnus Group, Danny Rensch und Hikaru Nakamura. Die weltweite Rufschädigung nehmen die Anwälte von Niemann zum Anlaß hier jeweils 100 Millionen Dollar zu fordern. Somit ist eine spannende juristische Auseinandersetzung in Gang gesetzt. Carlsen dürfte im wahrsten Sinne des Wortes sehr schlecht beraten gewesen sein, diese Anschuldigen in seinem Statement zu veröffentlichen. Von der Unschuldsvermutung und den Folgen falscher Verdächtigung ohne tatsächlichen Anhaltspunkt eines Verdachts sollte Carlsen schon mal gehört haben.... chessbase

