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1.Runde-Bericht der Ersten

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Liebe Schachfreunde,
in der heutigen ersten Runde mussten wir uns leider mit einer 3,5:4,5 Auswärtsniederlage bei Rotation Berlin abfinden.
Der Mannschaftskampf war genauso eng, wie es das Ergebnis auch vermuten lässt. Am Ende des Tages machten Kleinigkeiten den Unterschied aus und das Spiel hätte auch gerne genau anders herum ausgehen können… – seeehr gerne sogar!
Ist aber leider nicht.
Die Geschichte des Mannschaftskampfes ist schnell erzählt:
Zunächst gab es an Brett 6 durch Dieter und einige Zeit später durch Stefan an Brett 2 durch 2 Unentschieden mit Schwarz für uns. Dieter hatte im Rahmen einer nervenaufreibenden Anfahrt schon einige Körner gelassen und hat sich in der Situation verständlicherweise für den Spatzen in der Hand entschieden. Stefan hat seinem Gegner zunächst positionsgerecht den Anzugsvorteil abgenommen, schien sodann auch etwas vorteilhaft zu stehen, ohne dass jedoch etwas Handfestes oder gar Zählbares dabei herausgesprungen wäre.
An den übrigen Brettern sah es zunächst alles in allem ganz gut aus. Wofgang hatte es an Brett 1 mit einem echten Schwergewicht, Steve Berger, zu tun und schlug sich sehr achtbar. Er ergriff die Initiative und wusste Steve gut zu fordern. Bei Klaus schien sich ein zäher Abnutzungskampf zu entwickeln. Ich selbst habe die Eröffnung sträflich misshandelt, wurde aber nicht bestraft, rappelte mich raus und stand auf einmal sogar besser – zudem mit deutlich mehr Bedenkzeit, als mein Gegner.
Frank, an Brett 5 schien auch sehr erfreulich zu stehen – und auch bei ihm deutete sich an, dass der Gegner Probleme mit der Bedenkzeit bekommen könnte.
Manfred stand an Brett 7 sehr ordentlich und Stefan Rohrbach an Brett 8 etwas unter Druck.
Dann gerieten wir in Rückstand. Frank griff fehl und das Bedenkzeitproblem seines Gegners war mit einem Schlag gelöst: 2:1 für Rotation.
Ich hatte meinen Stellungsvorteil zwischenzeitlich ebenso eingebüsst, wie den Löwenanteil meines Zeitvorsprunges, hatte weder eine Idee, geschweige denn einen Plan, wie ich auf Sieg weiterspielen sollte und musste mich folgerichtig mit einem Remis begnügen.
Wolfgang musste sich schließlich doch Steve geschlagen geben: 3,5:2,5 für Rotation.
An den letzten beiden Brettern wechselten sich Erfreuliches und weniger Erfreuliches ab. Der zwischenzeitlich eher vorteilhaft stehende Manfred verlor an Brett 7 und „Sorgenkind“ Stefan gewann dafür an 8.
Ergo: 4,5 zu 2,5 für Rotation, deren Heimsieg damit besiegelt war.
Der „LAST-MAN-STANDING“ war einmal mehr Klaus – unglaublich, wo holt der Mann die Energie und die Zähigkeit her ?! Und er gewann auch noch nach zähem Ringen.
Neben „Ergebniskosmetik“ war es nicht „nur“ ein Brettpunkt mehr, sondern für ihn persönlich auch ein verheissungsvoller Saisonauftakt.
Die 2. Runde findet am 9.10.2022 statt und wir empfangen den gegenwärtigen Tabellenführer vom Lietzensee, Weiße Dame.
Trotz allem ein schönes Restwochenende!!
Feri

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