VL Ost: ESV Göttingen I Hamelner SV III 6,5:1,5
Mit einer deutlichen Niederlage haben wir uns aus der VL Ost verabschiedet, aber was will man schon von einem Kampf erwarten, der unter solch schlechten Vorzeichen gespielt werden musste. Es fing schon mit einer leicht optimierbaren Kommunikation am Samstag an. Olli informierte mich am Samstag Nachmittag, das ihm ein Spieler krankheitsbedingt ausfällt. Er wollte Jonas anrufen und sich auf meiner Festnetznummer melden, wenn er einen Spieler benötigt. Schade nur, das er einer der wenigen Spieler ist die meine Festnetznummer nicht haben (PS: Man kann sie auch auf der Hamelner Homepage finden). So wurde ich am Samstag gegen 20.00 Uhr von Michael informiert, das er in der 2. Mannschaft spielen wird. Somit waren wir nur noch 7, denn so kurzfristig konnte niemand mehr einspringen. Dumm gelaufen, aber wir lernen bestimmt daraus. Das nächste Highlight war dann die Anreise nach Göttingen. Wir kamen alle ca. 30 Minuten zu spät, da die Autobahnauffahrt gesperrt war. Die Göttinger waren sehr faire Sportsleute und hatten auf uns gewartet, ohne die Uhren anzustellen. Im Kampf wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht. Achim spielte unterirdisch und erlebte eine Eröffnungskatastophe und hatte nach 1 Stunde verloren. Luis spielte eine tolle Angriffpartie, die er mit einem Damenopfer krönte. Beim Stande von 2:1 gegen uns keimte kurz Hoffnung auf, doch dies änderte sich schnell. Ingwald und Wolfgang war eine Qulle abhanden gekommen. Sie kämpften zwar vorbildlich, aber beide Partien gingen verloren. Fee hatte auch eine schöne Angriffspartie gespielt, aber bei knapper Bedenkzeit geriet sie in einen Konter und musste sich geschlagen geben. Henning spielte am Spitzenbrett eine mutige Partie, die er aber leider in der Zeitnotphase verdarb. Als letztes spielte Gerd. Hier waren immer alle 3 Ergebisse möglich. Keiner wollte das Remis, aber nach mehr als 70 Zügen einigte man sich doch auf das remis. Tortz des hohen Sieges waren die Göttinger die eigentlichen Verlierer, da in der vorigen Runde die Mannschaften aus Bezirk 2 ihre eigene Auffassung des Fair Play demonstrierten. Durch das Nichtantreten wurden sowohl der Auf-, als auch der Abstieg entschieden. Leidtragende im Abstiegskampf waren die Hildesheimer Schachfreunde.

