Zum vorletzten Kampf hatte die Kopf an Kopf mit Spitzenreiter Reichenbrand liegende
Zweite beim Verfolger USG Chemnitz anzutreten, wobei dort im Hinblick auf das
Brettpunkteverhältnis auch um jeden Brettpunkt gerungen werden sollte.
Der Auftakt gelang gleich, als René mit einem von seinem Gegner übersehenen
Zwischenzug eine Figur erobern konnte.
Auch bei Mister 100%, Guntram, verdichtete sich der Vorteil immer mehr, so dass es nach knapp 3 Stunden 2:0 stand, Guntram als absoluter
Topscorer der Sachsenliga seine Bilanz damit auf 7/7 ausbaute.
Leider hatte Peter einen
Minusbauern, was sich trotz zäher Gegenwehr auf Dauer nicht verteidigen ließ, damit 2:1
aus USV-Sicht. Als Tim und Philipp ihre schönen Französisch-Partien siegreich gestalten konnten, stand es
schon 4:1, wobei nur noch 3 Weißpartien aus USV TU-Sicht liefen, die alle recht
verheißungsvoll aussahen. Gengchuns Stellungsvorteil erwies sich gegen einen gut
verteidigenden Gegner jedoch am Ende als zu klein, um dies verwerten zu können, immerhin
nun 4,5:1,5.
Dirk hatte gegen das Chemnitzer Nachwuchstalent Jakob Matthäi eine tolle Kampfpartie auf
dem Brett, bei allerdings wenig Bedenkzeit. Am Ende hatte Dirk Turm, Läufer und Springer
und 2 Bauern gegen Dame und 3 Bauern des Gegners, bei allerdings keinem richtigen
Königsschutz.
Auf Sieg spielend übersah er eine Schachkombination, die den Turm kostete,
wurde damit für seinen Kampfgeist leider nicht belohnt. Ruben hatte eine lange Zeit klar
bessere Stellung, aber in Zeitnot zu sehr forciert, so dass nach insgesamt 5 ½-stündigem
Ringen, am Ende nur noch auf Inkrement spielend, ein schlechteres Turmendspiel
wenigstens noch erfolgreich ins Remis gerettet werden konnte.
Damit immerhin ein 5:3- Erfolg nach einer guten kämpferischen Leistung, wenngleich etwas mehr drin war.