BMM-Rückblick und Ausblick
Liebe Schachfreunde,
nach gespielten 5 von 9 Runden steht die erste nun wirklich – trotz der andauernden Personalmisere mit der augenscheinlich aber auch die anderen Vereine zu kämpfen haben – mit 7:3 Punkten sehr erfreulich da.
Heute gab es einen 5:3 Auswärtssieg beim weiterhin punktlosen Schlusslicht Zugzwang, der allerdings mühsamer errungen werden musste, als es das nackte Ergebnis vermuten lässt. Zunächst einmal profitierten wir von 2 kampflosen Partien (Brett 2 und 7 = Christoph und ich) die uns schnell eine – vielleicht etwas zu beruhigenden 2:0 Führung bescherte. An Brett 1 machte Klaus Gegner von Anfang an viel Druck und deutlich, dass er heute nur an ganzen Punkten interessiert ist. An Brett 8 bekam Manfred nach zunächst ausgeglichener Eröffnung deutliche Probleme – und die übrigen 4 Partien entzogen sich einer zuverlässigen Prognose.
Manfred konnte die Stellung trotz aufopferungsvoller Bemühungen nicht mehr halten und auch Dieter musste sich mit einem Dauerschach seines Gegners und damit einem Remis abfinden. Es stand mmithin „nur noch 2,5:1,5 und Klaus Stellung wurde immer schwieriger.
Dann galt es eine Schrecksekunde zu überstehen: Peter erwischte einen Moment der Sorglosigkeit, den leider auch sein Gegner sofort erkannte und auf einmal auf Gewinn stand. Kurze Zeit später hatte Peter die Stellung aber wieder ins Lot gebracht, nachdem augenscheinlich sein Gegner ein Zwischenschach mit Figurenrückgewinn übersah. Stefan hatte sich zwar einen Stellungsvorteil erspielt, sah aber mit deutlich geringerer Bedenkzeit keinen Weg, diesen zu einem Sieg erstarken zu lassen, so dass er aus guten Gründen das Remisangebot seines Gegners annahm. 3:2
Frank hatte zwischenzeitlich eine dynamische Stellung erreicht, in welcher er zwar eine Mehrfigur (gegen 2 bzw. 3 Bauern) dafür aber auch eine sehr luftige Königsstellung hatte. Statt sein Glück in einem zähen Endspiel zu suchen gelang es ihm erfreulicherweise, seinen Gegner ein wenig zu beschwindeln. Als dieser mit einem naheliegenden Zug hoffte, einen weiteren Bauern als Kompensation für die Minusfigur (Turm gegen Springer und Turm) einheimsen zu können, wurde er mit einem Matt in 4 Zügen bestraft. Die Vorentscheidung war damit gefallen zumal zwischenzeitlich auch Peter eine Gewinnstellung erreicht hatte.
So fiel es nicht mehr so stark ins Gewicht, dass Klaus seinen Widerstand einstellen und die Partie aufgeben musste.
Peter brachte seine Partie im Anschluss geduldig und sicher zum 5:3 nach Hause. Hätte er sich etwa 2 Stunden zuvor der Schrecksekunde ergeben, so wäre es kein Sieg für uns geworden.
Heute dürften noch am meisten Peter und Frank unsere Matchwinner gewesen sein.
Die nächste Runde findet am 19. Juni statt. Es ist ein Heimspiel gegen die „Goldkehlchen“, die so gerne die Erfolge der „Weißen Dame“ besingen.
Liebe Grüße
Feri

