Schachbundesliga-Start
Heute startete die Schachbundesliga in diesen enorm schwierigen Zeiten von Corona und des Ukrainekrieges. Im Spitzenspiel der Runde Eins wurde von den beiden Teams Bremen und Baden-Baden ein Zeichen gesetzt und man ließ die beiden Bretter der ukrainischen Großmesiter Alexander Areshchenko und Zahar Efimenko frei. Sie hätten die Kontrahenten Radoslaw Wojtaszek und Rustam Kasimdzhanov gehabt. Nach Schwarzsiegen von Arkadij Naiditsch gegen Edouard und Fabian Döttling gegen Markgraf stand es am Ende 4:2. Der Titelverteidiger bekommt laut Ausnahmeregelung 2 Mannschaftspunkte. Es gab einige Kantersiege von Titelaspiranten. So gewannen der SC Viernheim mit 7:1 gegen BCA Augsburg und der stark aufgestellte SK Doppelbauer Turm Kiel überführ den Aachener SV mit dem gleichen Ergebnis. Klare 6,5:1,5-Siege feierten die Schachfreunde Deizsau gegen Mülheim Nord und der Münchner Schachclub 1836 gegen König Tegel Berlin. Bayern München wurde heute angeführt von dem auf einer Erfolgswelle schwimmenden bärenstarken Spanier Jaime Santos Latasa und das Team gewann mit 5,5:2,5 gegen die Schachfreunde Berlin. Solingen bezwang Dresden mit 5:3. Die Ostdeutschen mussten ohne ihren Spitzenmann Nisipeanu auskommen. Schließlich gewann Hamburg noch gegen Düsseldorf mit 5:3. Die zweite Runde folgt morgen. chess24 Offizielle Seite

