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Dormagen I verliert überraschend gegen Lev-Hitdorf!

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Was für ein Saisonauftakt, eine Niederlage trotz klarer Ratingüberlegenheit an allen Brettern! Es ist die erste Niederlage seit der neuformierten Mannschaft im Jahre 2019. Dazu im Nachhinein ziemlich unnötig. Es fehlte die richtige Einstellung, nur gemeinsam als Team kann man ein Match gewinnen, deshalb müssen die Einzelentscheidungen als Ganzes gesehen werden, und nur mit Rücksprache.

An diesem Tag lief alles schief was schief laufen konnte. Es wurden z.B. ohne Not und sogar relativ früh reihenweise Remis vereinbart, sowohl angeboten als auch angenommen, obwohl der Teamkampf noch sehr unklar wahr. 2 Partien wurden sehr unglücklich verloren, dazu gleich mehr. 


Der einzige Sieger des Tages war Wolfgang Block, unser Neuzugang. Mit einem Qualitätsopfer verschaffte er sich verbundene Freibauern im Zentrum und gewann mit einem Marsch zur Dame. ein sehr gelungener Einstand;.
Die Niederlage von Marcel Jügel, unserem 2. Neuzugang, kam dadurch zustande, weil er in klar besserer Stellung, wahrscheinlich sogar Gewinnstellung, den entscheidenden Zug mit dem Springer auf c4 nicht spielte. Es kam dann zum Qualitätsverlust und der Niederlage, er wird es künftig sicher deutlich besser machen, davon bin ich überzeugt.
Man muss hierbei allerdings auch erwähnen, dass sein Gegner Udo Bayer eine sehr gute Technik bei der Verwertung seines Vorteils zeigte,
Unser grauer Wolf Jürgen Wimmer hat in einer unübersichtlichen Stellung versucht Schafe zu reißen und dabei die Zeit vergessen. Die Platte fiel dann einfach unbeeindruckt noch vor dem 40. Zug in den Graben, inklusive Lokomotive. Am Ende hat sich sogar herausgestellt, dass er die Partie gewinnen konnte.
Ein echt bitteres Ende, zum Glück ist er trotzdem wohlauf und wird versuchen es im Dezember besser zu machen, garantiert.
Ich möchte über die Remispartien lieber keine großen Worte verlieren, nur so viel, es ging mir gegen den Strich. Bis auf Thomas, wo die Partie kurz vor Ende im Endspiel tatsächlich Remis stand, waren die Partien von Michael und Markus noch lange nicht Remis. Es wurden bei vollem Brett im Mittelspiel Remis vereinbart, viel zu früh, vor allem bei einem noch unklaren und nicht entschiedenen Teamkampf.
Das sahen beide im Nachhinein auch ein,
Jimmy Lafosse hätte auch weiter spielen können und müssen, auch deswegen weil seine Gegnerin deutlich schwächer war, es war nicht Lizzy Pähtz.
in der letzten noch laufenden Partie am 1. Brett versuchte unser IM Stephane Hautot die Partie gegen Alois Kocur noch zu gewinnen, er kämpfte über die volle Distanz. Am Ende reichte es nicht. Chapeau für den Einsatz und den Kampfeswillen.
Das möchte ich in Zukunft von allen Teammitgliedern sehen!
Durch diese Niederlage können wir aus eigener Kraft in dieser Saison nichts mehr reißen, mal sehen welche Überraschungen die Saison noch bringt.

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