Tobias Kolb bleibt online
Unsere Kanzlerin sprach einmal vom „Neuland“ und meinte damit das Internet als gesellschaftliche Herausforderung. Wie recht sie mit dieser Festellung dabei hatte, offenbarte sich bei der 1. Offenen Bamberger Online-Stadtmeisterschaft zu dessen Premiere am 26. April sich 18 Teilnehmer aus Nah und Fern einfanden. Mussten diese nicht nur einen wahren Blitzmarathon aus 9-doppelrundig ausgetragenen Begegnungen überstehen, sondern auch die technische Infrastruktur dieses selbstorganisierten Turniers mittels Chat, Pad und Spielarena bedienen. Tobias Kolb von den Schachfreunden aus Seubelsdorf gelang es nach 4 Stunden Spielzeit mit diesen Bedingungen am besten zurechtzukommen. Mit 16 Punkten und drei Punkten Vorsprung blieb er auf Kurs. Gefolgt vom Bamberger Spielleiter Jens Herrmann mit 13 Zählern, und FM Gerald Löw aus Bindlach mit 12 Zählern. Der Preis des besten Jugendspielers ging an Niklas Orf aus Bad Neustadt. Die weiteren Ratingspreise erhielten Lutz Spreer aus Burgstadt und Vincent Blodig aus Riedenburg. Näheres zum Turnier berichtet Prof. Dr. Peter Krauseneck.
| Endstand: Chess-Results |

