Unentschieden im Derby
Derbys haben die Angewohnheit, dass die Emotionen zwischen den Beteiligten hoch hergehen. Nicht so in der dritten Runde der Landesliga Nord, wo spannendes, aber keinesfalls hochklassiges Schach zwischen den Nachbarstädten Bamberg und Forchheim zu bewundern war. Lange Zeit war eine nicht unverdiente Niederlage für die Domstädter im Bereich des Möglichen gewesen, was zuvörderst den Gastgebern zuzuschreiben war. Lag Mehltau über den Brettern und war eine merkwürdige Befangenheit zu vernehmen. Einzig Lukas Köhler und Jens Herrmann war es schlussendlich zu verdanken, dass die Niederlage mit Glück und zäh erarbeitete Erfolge noch abgewendet werden konnte. Am Ende wäre sogar noch ein knapper Mannschaftserfolg möglich gewesen, was jedoch den Spielverlauf gänzlich auf den Kopf gestellt hätte. Das 4:4 dürfte hingegen beiden Mannschaften bei ihren Saisonzielen womöglich kaum nützen. Besser schnitt Bambergs zweite Mannschaft ab, die ihren Erfolgskurs durch ein stark herausgespieltes 5:3-Erfolg in der Regionalliga Nord-West festigte. Es folgt ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck.
Ligamanager Schach: Landesliga Nord

