FIDE Grand Prix der Frauen: Elisabeth Pähtz mit Figurenopfer zum Remis
Nahezu zeitgleich mit dem FIDE-Weltcup in Chanty-Mansijsk hat einige Tausend Kilometer weiter westlich nahe Moskau der FIDE Grand Prix der besten Frauen der Welt begonnen. Unter den 16 dafür auserkorenen Frauen sitzt auch die zukünftige Weltmeisterin, denn der Grand Prix ist das Sprungbrett für den übernächsten Titelkampf. Die Schachanhänger unseres Landes können sich darüber freuen, dass mit Elisabeth Pähtz auch eine Deutsche dazu gehört. In der ersten Runde des ersten von vier Turnieren in Skolkowo bekam sie es mit der Ex-Weltmeisterin (2008-10) Alexandra Kostenjuk zu tun. Mit den weißen Steinen spielend bot Pähtz im 21. Zug ein Läuferopfer an. Die Russin griff zu und danach war die baldige Punkteteilung durch Dauerschach die Folge. Zum Auftakt eine gute Leistung der 34-jährigen deutschen Nummer eins.

