Schwerstarbeit in Bremen-Findorff
Schachtag-Premiere erforderte höchste Konzentration
„Ganz schön anstrengend!“ Das war die Meinung fast aller 30 Teilnehmer beim Findorffer Schachtag im Vereinshaus in der Hemmstraße. Um zehn Uhr morgens begann das Turnier – erst um 22 Uhr war die letzte Partie beendet. Nach Spielstärke auf sieben DWZ-Klassen aufgeteilt, mussten die Starter in den sechs oberen Gruppen je drei Partien bewältigen. Und das bei einem Modus, der normalerweise für eine Partie pro Spieltag gilt. 60 Minuten für die ersten 40 Züge sowie 10 Minuten für den Rest plus 30 Sekunden Inkrement je Zug. „Dafür war höchste Turnierkondition erforderlich, und die Erholungsphase zwischen den Spielen war nur kurz“, fasste der Initiator der Veranstaltung Malte Hentrop den Ablauf zusammen. Hentrop ist zugleich Turnierleiter bei den gastgebenden Findorffer Schachfreunden.

