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Nachrichten aus Deutschland: Mann will direkt nach Haftentlassung Champagner klauen – jetzt sitzt er wieder hinter Gitter

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Fürth: Aus Haft Entlassener nach Diebstahlversuch wieder hinter Gitter

Es sollte wohl ein kleines Freudenfest am Tag der Haftentlassung werden - aber für einen 25-Jährigen aus Fürth ging es gleich wieder zurück hinter Gitter. Der Mann wurde dabei beobachtet, wie er kurz nach Verlassen des Gefängnisses in einem Getränkemarkt mehrere Packungen Champagner stehlen wollte, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Montag mitteilte. Der Dieb wurde kurz nach der Tat am Freitag festgenommen, einen Tag später erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. Jetzt sitzt der Mann wieder in Untersuchungshaft. Da er bei dem Champagner-Klau ein Messer bei sich hatte, läuft ein Verfahren wegen Diebstahls mit Waffen.

Quelle: DPA

Hildesheim: Suche nach Partnerin treibt Mann in die Arme von Erpresser

Der Versuch, über das Internet eine Frau zu finden, hat einen 46-Jährigen aus dem Raum Hildesheim in die Arme eines Erpressers getrieben. Zwar habe die Suche nach einer Partnerin über ein soziales Netzwerk zunächst zu zwei unverfänglichen Treffen mit einer Frau in Hannover geführt, teilte die Polizei am Montag mit. Dann aber meldete sich plötzlich der angebliche Ehemann der Frau und verlangte bei einem Treffen unter Androhung von Schlägen mehrere Tausend Euro. Der 46-Jährige ging darauf nicht ein und erhielt eine Weile später erneut über das soziale Netzwerk Kontakt, anscheinend zu einer Frau. Bei einem Treffen erschien aber erneut der angebliche Ehemann, der seine Geldforderung nun erhöhte.

Nun schaltete der bei der Partnerinnensuche glücklose 46-Jährige die Polizei ein. Zur vereinbarten Geldübergabe am vergangenen Donnerstag erschien er dann statt mit einem dicken Umschlag mit Beamten eines mobilen Einsatzkommandos. Diese nahmen den Erpresser, einen 24-Jährigen aus dem westfälischen Espelkamp, fest. Wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr kam der bereits einschlägig bei der Polizei bekannte Mann in Untersuchungshaft.

Quelle: DPA

Oldenburg: Wespen halten Flüchtenden in Schach

Aufgescheuchte Wespen haben der Polizei in Oldenburg bei der Verfolgung eines Mannes geholfen - bis die Beamten plötzlich selbst von den Tieren attackiert wurden. Deshalb konnte sich der Gesuchte losreißen und erneut fliehen. Weit kam er nicht, weil ihm die Wespen weiter zusetzten. Der 32-Jährige rettete sich schließlich per Sprung in ein Kinderplanschbecken vor den Stichen.

Nach Polizeiangaben vom Montag wollten die Polizisten den 32-Jährigen zu Hause abholen, weil er noch eine elfmonatige Haftstrafe zu verbüßen hatte. Der Gesuchte flüchtete auf den Balkon und sprang aus dem ersten Obergeschoss in die Tiefe. Er landete in einem Gebüsch, in dem die Wespen ihr Nest hatten. Beschäftigt mit dem Abwehren der Insekten konnte der 32-Jährige von den Beamten fixiert werden. Als diese selbst angegriffen wurden, riss sich der Mann los und tauchte in dem Planschbecken unter. Er wurde festgenommen und kam ins Gefängnis, wo seine Stiche medizinisch versorgt wurden. Die Beamten mussten sich ebenfalls von einem Arzt behandeln lassen.

Quelle: DPA

Waldkraiburg: Jugendliche rauben Taxi und stoßen Fahrerin raus

Zwei 14 und 15 Jahre alte Jugendliche haben in Bayern ein Taxi geraubt und die Fahrerin aus dem rollenden Auto gestoßen. Die 67-Jährige sollte die Brüder in eine Jugendeinrichtung fahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Während der Fahrt hätten die Teenager die Fahrerin nahe Waldkraiburg östlich von München angegriffen und aus dem langsam fahrenden Wagen gestoßen, sagte eine Sprecherin.

Die Brüder fuhren am Freitag mit dem Taxi noch ein Stück, stellten es dann ab und wollten per Anhalter weiter. An der Autobahnanschlussstelle Mühldorf-West nahmen Polizisten das Duo fest. Ein Richter schickte die beiden in Untersuchungshaft.

Weil die Jugendlichen ohne Begleitung aus Serbien nach Bayern eingereist waren, sollte die Taxifahrerin sie in die Einrichtung bringen. Ein Kollege fuhr die verletzte Frau in ein Krankenhaus.

Quelle: DPA

Bremerhaven: Junge durch selbstgebauten Böller schwer verletzt

Bei der Explosion eines selbstgebauten Böllers ist in Bremerhaven ein in etwa 30 Metern Entfernung spielender Junge verletzt worden. Der Zehnjährige kam wegen starker Ohrenschmerzen in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Montag mitteilte. Gegen den 26 Jahre alten Hobbybastler wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ermittelt.

Der Mann hatte am Sonntag seinen Sprengkörper zwischen Wohnblocks auf einer Wiese entzündet. Nach eigenen Angaben hatte er den übergroßen Böller nach Anleitungen aus dem Internet gebastelt - mit Schwarzpulver aus alten Silvesterknallern, einem Pappkern aus einer Teppichrolle, einem Plastikrohr und Gewebeband. Die Detonation sei weithin hörbar gewesen.

Quelle: DPA

Solingen: Fünfjähriger verliert nach Hundebiss Teil eines Ohrs

Ein fünfjähriger Junge hat in Nordrhein-Westfalen nach einem Hundebiss einen Teil seines Ohrs verloren. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Sonntag auf einer Sportanlage in Solingen, als der Junge stürzte. Dabei sei der Pinscher, eine kleine Hunderasse, offenbar so aufgeschreckt worden, dass dieser das Ohr des Jungen mit den Zähnen schwerwiegend verletzte. Mehrere Zeitungen berichteten. Der Hund war laut Polizei angeleint und konnte beim Halter bleiben, weil er keine Aggressionen zeigte. Der Halter erhielt eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: DPA

Magdeburg: Mann bei Attacke lebensgefährlich verletzt – erste Hinweise auf Täter

Nach einer Attacke auf einen jungen Mann aus Hamburg in einer Magdeburger Straßenbahn hat die Polizei erste Hinweise auf die mutmaßlichen Täter. Es hätten sich viele Zeugen gemeldet, sagte eine Polizeisprecherin in Magdeburg am Montagmorgen: "Die Hinweise sind sehr vielversprechend." Auch Videoaufnahmen gebe es von der Tat. Diese würden nun - wie die Zeugenhinweise - ausgewertet. Der 22-Jährige schwebt den Angaben zufolge in Lebensgefahr. 

Wie die Polizei berichtete, hatte er am Sonntag in der Straßenbahn Männer und Frauen zur Rede gestellt, die dort das Inventar demolierten. Dafür habe er Schläge und Tritte kassiert - erst in der Bahn, später an einer Haltestelle in der Nähe des Magdeburger Hauptbahnhofs. Laut Polizei erlitt der Mann schwerste Kopfverletzungen. Die Polizei ging von insgesamt vier bis sieben Angreifern aus.

Quelle: DPA

Rathen: Kletterer stürzt von Felsen und stirbt

Ein Mann ist beim Klettern in der Sächsischen Schweiz von einem Felsen gestürzt und an seinen Verletzungen gestorben. Fremdeinwirkung wird ausgeschlossen, wie die Polizei in Dresden am Montagmorgen mitteilte. Der 34-Jährige, der laut Polizei auch beruflich kletterte, war am Sonntagmittag mit einem Freund am kleinen Gansfelsen in der Nähe von Rathen unterwegs gewesen. Aus zunächst ungeklärter Ursache stürzte der Mann 10 bis 12 Meter in die Tiefe. Der 34-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber geborgen, der Kletterfreund wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 5. bis 11. August 2019 lesen Sie hier.

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